Sie sind hier: Aktuelles » 

Jetzt spenden!

Spenden Sie online, für Projekte oder über den üblichen Bankweg.

13.07.2017: „Kräfte der Akteure im sozialen Bereich bündeln“

Darmstädter Hausnotruf-Kooperation von DRK und VdK

DRK-Hausnotruf: Ein Betreuer richtet das Hausnotrufgerät ein. (Foto: Andre Zelck/DRK GS)

Das DRK Darmstadt und der VdK-Kreisverband Darmstadt haben eine Kooperationsvereinbarung für den Hausnotruf des DRK geschlossen. Damit erfüllen sie eine entsprechende Kooperation der Landesverbände auf örtlicher Ebene mit Leben. Teil der Vereinbarung ist nicht nur eine Vergünstigung von 5 % auf die Leistungen des Hausnotrufs für VdK-Mitglieder, sondern fundierte Information und Beratung.

So fand unlängst eine Präsentation über den Hausnotruf für die Delegierten der 21 VdK-Ortsverbände aus Darmstadt und Umgebung statt, die selbst wieder stark in der Beratung engagiert sind. Somit können sie ihren Mitgliedern die Möglichkeiten des Hausnotrufs noch besser nahe bringen:

Der Hausnotrufdienst wird von den DRK-Kreisverbände Darmstadt-Stadt e. V., Darmstadt-Land e. V. und Dieburg e. V. flächendeckend angeboten in der Stadt Darmstadt und allen Städten und Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Für allein lebende Personen im höheren Alter, bei Behinderung oder chronischer Erkrankung, ist die Einrichtung eines Hausnotruf-Systems eine sinnvolle Möglichkeit, einen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit für lange Zeit sicher zu stellen. Mit dem Angebot des DRK besteht die Gewissheit, rund um die Uhr per Knopfdruck Hilfe herbeiholen zu können. Seit einiger Zeit besteht hierfür auch die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit als haushaltsnahe Dienstleistung.

„Damit können wir die Kräfte der Akteure im sozialen Bereich bündeln und die hohe Beratungskompetenz des VdK wohnortnah zu diesem Thema an die Menschen bringen“, so Heike Kasten, die beim DRK Darmstadt übergreifend für den Hausnotruf, die Pflegedienste, die beiden Tageszentren in Arheilgen und Eberstadt sowie für den Mahlzeitendienst und den Reiseservice zuständig ist.

VdK freut sich auf gute Zusammenarbeit

Heinrich-F. Jung, Vorsitzender des VdK Kreisverband Darmstadt, meint zur neuen Konstellation: „Wir sind mit dieser Vereinbarung einen neuen, gemein-samen Weg der Zusammenarbeit mit dem DRK eingegangen. Wir hoffen sehr, dass dieses Angebot von unseren Mitgliedern angenommen wird und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.“  

Service vor Ort Für Heike Kasten ist wichtig, dass alle diese Angebote ineinandergreifen und „sozialräumlich“, also vor Ort, im Stadtteil, für die Menschen greifbar werden. In diesem Sinne sollen alle Angebote weiterentwickelt werden, so wolle man auch mit den Pflegediensten „noch mehr ins Quartier“. Ebenso soll die Service-Orientierung immer weiter ausgebaut werden. So ist Peter Koenen nicht nur der neue Leiter des Hausnotrufs seit Juni, sondern auch des Service-Centers beim DRK Darmstadt, das unter der Telefonnummer 06151 3606-10 alle Anliegen zunächst aufnimmt und dann an den richtigen Ansprechpartner verweist.

 

Zum Hausnotruf:
Dipl.-Sozialpädagogin Angelika Suchy vom Team Hausnotruf erläutert die Hintergründe und das System: „Bedingt durch das zunehmende Alter nimmt jeder irgendwann einmal wahr, dass sich das körperliche Wohlbefinden verändert. Selbst das Bewegen in den Räumen der eigenen vertrauten Wohnung kann von Unsicherheit begleitet sein. Viele Kinder mit Eltern im höheren Lebensalter kennen das ungute Gefühl beim Gedanken an den allein in der Wohnung lebenden Vater oder Mutter, wenn die Gesundheit zu wünschen übrig lässt.“ Das Hausnotruf-System des DRK ist bei den Pflegekassen als Pflegehilfsmittel zugelassen. Bei Vorliegen einer Pflegestufe übernimmt die Pflegekasse in der Regel die Grundgebühr. Ebenso besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme über die Sozialämter. „Damit wird deutlich, dass dem Hausnotrufsystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch von Seiten des Sozialversicherungssystems eine erhebliche Bedeutung beigemessen wird“, so Angelika Suchy. „Als besonderes Angebot unserer Kreisverbände wird bei Pflegeeinstufung und dem Abschluss eines Pflegevertrages mit einem unserer Pflegedienste der Hausnotruf in der Komfort-Version komplett kostenlos zur Verfügung gestellt“ erläutert der Geschäftsführer Jürgen Frohnert. Die Installation des DRK-Hausnotruf-Systems ist einfach. Die Funktionsweise des Gerätes und der Ablauf nach Auslösen eines Notrufes, der in der DRK-Hausnotrufzentrale eingeht, wird durch eigene Fachberaterinnen und Fachberater ausführlich erklärt. Ein Probe-Notruf – möglicherweise auch aus Keller und Garten – kann zur Darstellung der Reichweite ebenfalls durchgeführt werden.

 

Pressemeldung und Bilddaten zum Download:

Bitte berücksichtigen Sie bei Veröffentlichung die Quellenangabe.

13. Juli 2017 13:44 Uhr. Alter: 96 Tage