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Ansprechpartnerin

Frau
Cornelia Hartmann

DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V.
Mornewegstr. 15
64293 Darmstadt

Tel. 06151 - 3606-675
Mobil: (0159) 04410027
Fax: 06151 - 3606-675
Email: schulsanitaetsdienst[at]drk-darmstadt[dot]de 

Beste Erreichbarkeit:
Mo: 13:30 - 17:00 Uhr
Di: 8:30 - 12:30 Uhr
Mi: 8:30 - 12:30 Uhr
Fr: 13:30 - 17:00 Uhr

Schüler helfen Schülern

Webbanner Schulsanitätsdienst

Weil Helfen cooler ist als Zuschauen

Wir betreuen derzeit Schulsanitätsdienste (SSD) an 7 Schulen in der Stadt Darmstadt. Neben der Aus- und Fortbildung der Schulsanitäter beraten wir bei der Ausrüstung und stehen als Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Schulsanitätsdienst zur Verfügung.

Schüler helfen Schülern

Jährlich passieren in Deutschland rund eine Million gemeldete Schulunfälle - die Dunkelziffer liegt noch deutlich höher. Da ist es wichtig, dass schnell jemand da ist, der helfen kann. Die Schulsanitäter können kleinere Verletzungen des Schulalltags selbst versorgen. Egal, ob verstauchter Fuß oder das Versorgen von kleineren Wunden - genau dafür sind sie von uns sorgfältig ausgebildet worden. Sollte die Alarmierung des Rettungsdienstes notwendig sein, leisten sie die erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen bis der Rettungsdienst eintrifft.

Schulsanitätsdienst geht weit über Erste Hilfe hinaus: Schulsanitäter übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler. Sie sind bei Unfällen in der Schule als erste zur Stelle, leisten Erste Hilfe und informieren wenn nötig den Rettungsdienst. Das sind wichtige Aufgaben, die Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordern.

Warum sollte eure Schule einen SSD haben?

Die Schule profitiert vom SSD:

  • Schnelle und kompetente Hilfe bei Unfällen und Erkrankungen
  • Entlastung der verantwortlichen Lehrkraft im Notfall
  • Fachkundige Wartung der Erste-Hilfe-Materialien
  • Prävention von Unfällen und Verletzungen durch das Bannen von Gefahrenquellen sowie durch präventive Arbeit mit den SchülerInnen
  • Positive Wirkung aufs Schulklima

Die Schüler profitieren vom SSD:

  • Soziales, fachliches und methodisches Lernfeld außerhalb schulischer Leistungen
  • SchülerInnen lernen Hilfsbereitschaft, Toleranz, Selbständigkeit und Eigenverantwortung
  • SchülerInnen üben sich in freiwilligem Engagement

Wie kommt die Schule zu einem Schulsanitätsdienst?

Wollt Ihr an Eurer Schule einen Schulsanitätsdienst als Projekt aufbauen, fragt uns. Im ersten Schritt müssen dann mit der Schulleitung einige organisatorische Fragen geklärt werden, wie z.B. gibt es einen Sanitätsraum? Welche Ausstattung ist erforderlich? Welcher Lehrer übernimmt die Betreuung und Koordinierung? Das sind aber alles lösbare Aufgaben.

Das DRK berät die Schulleitung Eurer Schule in Fragen des Sanitätsdienstes. Wir klären die räumlichen Voraussetzungen und helfen bei der Planung des SSD-Budgets in ihrem Schulhaushalt. Wir bilden die SchülerInnen regelmäßig aus und fort. Sie erhalten von uns pro Jahr 20 Gutscheine für Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen der Schüler. Wenn mehr als 12 Schüler an einem Termin geschult werden sollen, können wir einen gesonderten Termin vereinbaren. Oder ihr meldet Euch einzeln oder in Kleingruppen zu unseren regulär stattfinden EH-Kursen speziell für SSD-Helfer an EH-Kurs. Diese sind in unserem Ausbildungszentrum in der Mornewegstraße. Hier kann auch vor Ort der Schulsanitätsdienst-RTW begutachtet werden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Erste-Hilfe-Grundausbildung, die sich über neun Unterrichtseinheiten erstreckt, kannst du als Schulsanitäter an deiner Schule beginnen. In regelmäßigen Abständen wird die Arbeit des Schulsanitätsdienstes von Euch SSDlerInnen, Betreuungslehrer und der DRK-Betreuerin gemeinsam reflektiert.

Ausstattung des SSD-Raums Was alles benötigt wird, haben wir schon auf einer Checkliste für euch zusammengestellt. Sofern Material vorhanden ist, werden wir dieses mit den SSDlerInnen und dem Kooperationslehrer zusammen betrachten, ggf. weiterverwenden. Alles andere bestellen wir gerne für Euch und verstauen alles sachgerecht.

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Was wir darüber hinaus bieten-,

Schulsanitätsdienst Rettungswagen

Unser Schulsanitätsdienst RTW steht zur Ausbildung und zur Unterstützung Eures SSD z.B. bei schulinternen Diensten, bei Tag der offenen Tür oder Schulsportveranstaltungen mit einem DRK-Sanitäter zur Verfügung.

Ebenso bieten wir für Eure speziellen Übungs-Themen eine Reihe an Materialien die ihr Euch ausleihen könnt u.a. sind dies

Auch haben wir diverse Formulare für Eltern und Schüler gefertigt zum Download und individuellen Anpassen mit dem Schullogo.

Regelmäßige Treffen mit den Lehrern und Treffen mit den SSDlerInnen bzw. derer Sprechern zum Erfahrungsaustausch, sind natürlich selbstverständlich. Auch besondere Exkursionen bieten wir für alle an. 

Spezielle Fortbildungen für die SSDlerInnen auf die Bedürfnisse zusammengestellt und SSD-Symposien mit Fallbeispielen und weiteren interessanten Themen bieten wir auch an.  

Wir unterstützen Euch auch bei der Gewinnung neuer SSDlerInnen.

Was ist wenn ich mehr Rotes Kreuz und Erste Hilfe möchte?

Wenn Dir die Tätigkeit als Schulsanitäter Freude bereitet und Du Dich auch in deiner Freizeit beim Roten Kreuz engagieren möchtest, hast Du die Möglichkeit, auch außerhalb der Schule Angebote und Fortbildungen des DRK vor Ort, zum Beispiel Hospitationen bei Sanitätsdiensten in den Einsatzbereitschaften, sowie auch in den Bereitschaften einzutreten.

“von der Ausbildung über die Bereitschaften und den Rettungsdienst fließen in den Schulsanitätsdienst immer auch die aktuellen Erfahrungen und Entwicklungen ein –“ ein „Blick über den Tellerrand“ - Wie machen es andere? Wie funktioniert das bei den „Großen“? - ist in dieser großen Gemeinschaft natürlich immer möglich.

Ausbildung

Die Basis für einen guten und qualifizierten Schulsanitätsdienst bildet die Grundausbildung in Erster Hilfe, sowie eine Erweiterung der Kenntnisse zur Ersten Hilfe.

Mit diesen erlernten Maßnahmen ist es den SSDlerInnen möglich, Notfälle schnell zu erkennen, einen qualifizierten Notruf abzugeben und kompetent wirkungsvolle Maßnahmen einzuleiten. Dazu gehören neben Betreuungsmaßnahmen auch Verbände, Maßnahmen bei Nasenbluten, das Messen des Blutdrucks, Wärmeerhalt und das Ruhigstellen von Verstauchungen und Brüchen. Nicht zuletzt können die SSDlerInnen auch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen.

Erste-Hilfe Grundausbildung

Dauer: 9 Unterrichtseinheiten

  • Wie im Notfall verhalten
  • Notruf und Tipps zum Einweisen des Rettungsdienstes
  • Absichern einer Unfallstelle
  • Bewusstseinsstörungen und stabile Seitenlage
  • Abnahme eines Motorradhelms
  • Atemstörungen und Atemspende
  • Kreislaufstörung und Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Wunden und Verbände
  • Erkennen von Brüchen
  • Verbrennungen, Vergiftungen, Erfrierungen
  • Zahlreiche Fallbeispiele aus dem Alltag

Schulungsort und Termine: