DRK Presseinformationen https://www.drk-darmstadt.de de DRK Wed, 22 Sep 2021 20:39:33 +0200 Wed, 22 Sep 2021 20:39:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-285 Tue, 21 Sep 2021 15:36:40 +0200 Verständigung ermöglichen und Teilhabe fördern https://www.drk-darmstadt.de Festakt „10 Jahre Sprach- und Integrationsmittlung in der Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg“ In der Schule, beim Arzt oder im Jobcenter: Seit zehn Jahren vermitteln Helferinnen und Helfer der Sprach- und Integrationsmittlung erfolgreich zwischen Migrantinnen und Migranten und Institutionen. Sie helfen, bestehende Sprachbarrieren abzubauen, Verständigungsprobleme und soziokulturell bedingte Missverständnisse zu vermeiden. Ihren Erfolg feiert die Sprach- und Integrationsmittlung am 1. Oktober 2021 in einem Festakt ab 17 Uhr im Kreishaus Darmstadt in Kranichstein: Zu den Ehrengästen zählen Rosemarie Lück, Sozial- und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Dr. Gregor Wehner, Präsident des DRK-Kreisverbandes Darmstadt-Stadt e. V. In einem Fachvortrag wird Prof. Dr. Bernd Meyer, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, über die Chancen der Sprachmittlung berichten. Ein Fachaustausch bietet einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung des Projektes. Darüber hinaus werden Sprachmittlerinnen und Sprachmittler für ihr langjähriges Engagement geehrt. Für musikalische Kurzweil sorgt Nabeel Ismaeel mit seiner Oud. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Darmstadt-Dieburg statt – je nach Pandemielage gegebenenfalls in Hybridformat. Weitere Informationen werden zeitnah im online- Programm unter www.ladadi.de/interkulturellewochen bekannt gegeben.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dankt allen Mitwirkenden des Projektes und hebt dessen integrationspolitisch wichtige Bedeutung hervor: „Das Projekt Sprach- und Integrationsmittlung hat sich von einer Idee zu einer wertvollen und geradezu unentbehrlichen Unterstützungsmaßnahme in unserer Stadt entwickelt. Es erleichtert Menschen mit geringen Deutschkenntnissen den Zugang zu den Informations- und Beratungsangeboten im Bereich Gesundheit, Bildung und Soziales und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe."

Rosemarie Lück, Sozial und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg, verweist mit ihrem Dank vor allem auch auf die besondere Verantwortung gegenüber Familien, Kindern und Jugendlichen: „Beim Elterngespräch in der Kita, einem Termin in der Beratungsstelle oder bei der Vermittlung in Arbeit sollten nicht Kinder oder andere Angehörige übersetzen müssen. Die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler sorgen durch ihre engagierte und qualifizierte Vermittlungsarbeit an entscheidenden Stellen für Verständigung. Ihre Sprachkenntnisse und ihr Engagement werden in diesem wichtigen Projekt zum Gewinn für uns alle.“

„Das Deutsche Rote Kreuz als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband hilft geflüchteten Menschen sowie Migrantinnen und Migranten bedarfsgerecht und flexibel bei der Bewältigung ihrer Probleme. Wir engagieren uns für ein respekt-volles Miteinander von Zuwanderern und Einheimischen. Das gelingt uns unter anderem mit Angeboten wie der Sprach- und Integrationsmittlung. Wir freuen uns und sind dankbar, dass uns so zahlreich Sprachmittlerinnen und Sprachmittler darin unterstützen, den Weg in die Aufnahmegesellschaft zu erleichtern und würdevoller zu gestalten“, fügt Dr. Gregor Wehner hinzu.

Über das Projekt Sprach- und Integrationsmittlung:
Das Angebot der Sprach- und Integrationsmittlung ist ein Kooperationsprojekt, das bereits seit 2007 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt und seit 2011 im Landkreis Darmstadt-Dieburg den Institutionen und Einrichtungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales zur Verfügung steht. Ein rund 100 Personen starkes Team hilft, sprachliche und soziokulturelle Barrieren zu überwinden: Sprachmittlerinnen und Sprachmittler sorgen für eine verständliche und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Fachpersonal und Migrantinnen und Migranten mit geringen Deutschkenntnissen.

Die Sprach- und Integrationsmittlung ist ein Kooperationsprojekt in Trägerschaft des DRK-Kreisverband Darmstadt Stadt e.V., finanziert aus Mitteln der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Fragen rund um die Sprach- und Integrationsmittlung beantwortet Dr. Kahraman Solmaz, Telefon: 06151 3606-653, E-Mail: sprachinteg(at)drk-darmstadt.de

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-284 Mon, 20 Sep 2021 14:54:41 +0200 Ab 2. Oktober gibt es eine JRK-Gruppe für 6- bis Zehnjährige in Wixhausen https://www.drk-darmstadt.de JRK informiert auf dem Weltkindertag - Treffen immer samstags von 10 bis 11.30 Uhr in der Ostendstraße 27-29 Viele Kinder waren dem Aufruf des Darmstädter Jugendrotkreuz (JRK) gefolgt und brachten ihr Kuscheltier am Weltkindertag in die Teddyklinik nach Wixhausen. Das Team der JRK-Teddyklinik hatte alle Hände voll zu tun, die plüschigen Patienten zu untersuchen und zu versorgen. Der Teddy-Doc war erstaunt, wer da alles in sein Behandlungszimmer kam: Neben vielen Teddys wurden ihm auch Käptn Blaubär, eine Katze, ein Faultier und sogar eine kleine Robbe zur Behandlung gebracht. 

Das JRK Darmstadt nutzte die Gelegenheit, über die geplante neue Gruppe in Wixhausen zu informieren. Ab 2. Oktober wird es in Wixhausen für 6- bis Zehnjährige eine Jugendrotkreuzgruppe geben. Die Treffen finden samstags von 10 bis 11:30 Uhr in den Räumlichkeiten der Ostendstraße 27-29 statt. Alle, die Lust haben mitzumachen, kommen einfach vorbei oder schreiben bei Fragen an info(at)jrk-darmstadt-stadt.de.

Text: A. Belloff / JRK Darmstadt

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-283 Tue, 14 Sep 2021 14:52:15 +0200 JRK, HIPPY und SSD auf dem Weltkindertag 2021 https://www.drk-darmstadt.de Angebote des DRK Darmstadt auf dem Luisenplatz und in Wixhausen – Anmeldungen sind bereits online möglich Am 19. September findet der Weltkindertag in Darmstadt statt. Auch das Jugendrotkreuz Darmstadt (JRK), das Familienbildungsprogramm HIPPY und der Schulsanitätsdienst (SSD) des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. sind wieder mit dabei.

Auf dem Luisenplatz

HIPPY und der SSD sind direkt auf dem Luisenplatz in der Innenstadt von 14 bis 18 Uhr mit dem Rettungswagen (RTW) zum Anfassen und einem Stand vertreten, an dem Kinder ihre eigenen Buttons basteln können. Die Motive für die Anstecker können die Kinder selbst malen. Während die Kinder basteln, können sich die Eltern über das Familienbildungsprogramm informieren. Beim RTW zum Anfassen dürfen Kinder einen Blick in den Rettungswagen werfen. Dort liegt der übergroße Teddy auf der Trage, der getröstet und versorgt werden will.

In Wixhausen

Die JRK-Teddyklinik öffnet in Wixhausen von 14 bis 18 Uhr ihre Türen für Kinder mit ihren Lieblingskuscheltieren. Dort werden die Kuscheltiere untersucht und behandelt. Die Kinder schlüpfen dabei in die Rolle der Eltern und erfahren spielerisch, Verantwortung zu übernehmen, sondern lernen nebenbei auch noch Etwas über Erste Hilfe. Die JRK-Teddyklinik hat am Weltkindertag ihr Quartier in den Räumlichkeiten der DRK-Aktiven Senioren in der Ostendstraße 27-29 in Wixhausen bezogen.

Das Tragen eines Mundschutzes und eine Voranmeldung über die Weltkindertag-Seite der Stadt Darmstadt ist unbedingt notwendig.

>> Anmeldung zur JRK-Teddyklinik

>> Anmeldung zur Anstecker-Bastelaktion von HIPPY

>> Anmeldung zum RTW zum Anfassen des SSD

Über das JRK Darmstadt

Das JRK ist bereits seit über 50 Jahren in Darmstadt aktiv. Es gibt JRK-Gruppen in Arheilgen, Eberstadt, Darmstadt-Mitte und in Wixhausen. Hier kommen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 bis 18 Jahren zussammen. Sie spielen , unternehmen gemeinsam Ausflüge oder lernen mit Spaß die Themen der Rotkreuzwelt rund um Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung kennen. Weitere Infos über das JRK Darmstadt unter: www.jrk-darmstadt-stadt.de

Über HIPPY

Beim Familienbildungsprogramm HIPPY stehen die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung und elterliche Erziehungskompetenzen, letztlich aber auch die Förderung der Kinder selbst im Mittelpunkt. HIPPY wird seit rund 20 Jahren erfolgreich vom DRK Darmstadt durchgeführt. Weitere Infos zum Familienbildungsprogramm HIPPY unter www.drk-darmstadt.de/hippy

Über den DRK-Schulsanitätsdienst

Den DRK-Schulsanitätsdienst gibt es an 17 Schulen in Darmstadt. Hier engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 24 Jahren. Mit dem RTW zum Anfassen führt der SSD Kindergarten- und Grundschulkinder altersgerecht und spielerisch an das Thema Erste Hilfe heran. Weitere Infos über den DRK-Schulsanitätdienst unter: www.drk-darmstadt.de/ssd

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-282 Mon, 13 Sep 2021 12:13:41 +0200 Für traumatisierte Kinder sind Bücher ein Ort der Fantasie https://www.drk-darmstadt.de Rund 50 Kinder aus Flüchtlingsfamilien nehmen an der DRK-Leseförderung teil – Bedarf ist groß Wenn die drei Lesepatinnen der DRK-Leseförderung vor der Wohnungstür stehen, leuchten ihnen erwartungsvoll Kinderaugen entgegen. „Die Kinder freuen sich auf die Bücher als seien es Weihnachtsgeschenke. Manche lesen ein Buch von sich aus noch viermal bis zum nächsten Treffen. Sie entwickeln sich zu richtigen Bücherwürmern“, berichtet Lesepatin Hanaa Badra. Die DRK-Leseförderung ist im Januar 2021 gestartet und richtet sich speziell an vier- bis achtjährige Kinder geflüchteter Familien. „Das Projekt unterstützt die Integration und Teilhabe geflüchteter Menschen. Es fördert das Zusammenleben“, sagt Buket Dagdelen, Sozialpädagogin des DRK Darmstadt. Die DRK-Leseförderung wird im Erstwohnhaus für Geflüchtete in Otto-Röhm-Straße und in der Lincoln-Siedlung durchgeführt. In die Projektentwicklung sind maßgeblich Buket Dagdelens Erfahrungen aus Familienbildungsprogrammen eingeflossen, die das DRK Darmstadt seit rund 20 Jahren anbietet. Finanziell getragen wird die DRK-Leseförderung von Fördermitteln des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin, vom Adventskalendererlös der Darmstädter Lions Clubs und vom Preisgeld des Ludwig-Metzger-Preises 2021 der Sparkasse Darmstadt.

Bücher, die stark und selbstbewusst machen

Das Konzept der DRK-Leseförderung besteht aus individuellen Terminen bei den Familien zu Hause und Gruppentreffen mit mehreren Kindern. „Wir besuchen die Kinder einzeln einmal wöchentlich für jeweils eine halbe Stunde und lesen gemeinsam ein Buch“, erläutert Hanaa Badra. „Bei den Gruppentreffen besprechen wir die Bücher mit mehreren Kindern.“ Unter der altersgerechten Bücherauswahl gibt es überwiegend Bücher, die der Sprachentwicklung der Kinder dienen, aber auch Titel, die ihre psychische Entwicklung fördern. „‚Ich kenne dich nicht, ich gehe nicht mit!‘ ist ein Buch, bei dem die Kinder lernen, nein zu sagen. Das sie stark und selbstbewusst macht. Es ist interessant, welche Lehren die Kinder daraus ziehen“, so Hanaa Badra.

Von Woche zu Woche mehr Sprachkompetenz

Darüber hinaus erwerben die Kinder von Woche zu Woche mehr Sprachkompetenz. „Sie kommen ursprünglich aus Afghanistan, Eritrea, dem Iran, der Türkei oder aus Syrien. Viele Kinder konnten zu Beginn kaum Deutsch. Sie lernen aber sehr schnell. Wir lesen den Kindern nicht nur die Bücher vor. Spielerisch prüfen wir auch, ob sie das Gelesene verstehen. Wir malen und basteln zu den Geschichten“, sagt die Lesepatin. „Die Bücher sind für die Kinder ein Ort der Fantasie.“ Damit ist durchaus ein Zufluchtsort gemeint. Denn viele der Kinder haben bei der Flucht aus ihrem Ursprungsland traumatische Erfahrungen machen müssen. „Die Geschichten zeigen den Kindern auch die schönen Seiten des Lebens.“

Lesepatin mit tiefem Verständnis für geflüchtete Kinder

Hanaa Badra hat selbst einen Fluchthintergrund. Sie stammt aus Syrien und war Grundschullehrerin in Damaskus. Zu Beginn des Syrienkrieges flüchtete sie zunächst in die Türkei. Auch dort, im Flüchtlingslager in einer notdürftig eingerichteten Schule, unterrichtete sie Kinder. Noch vor der großen Fluchtwelle kam sie 2014 nach Deutschland. Sie spricht mehrere Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch und Türkisch. Neben ihrer beruflichen, pädagogischen Qualifikation, ihrem kulturellen Verständnis, den persönlichen krisengeprägten Erfahrungen und der sprachlichen Vielseitigkeit ist sie als Mensch – wie alle Lesepatinnen der DRK-Leseförderung – beliebt bei den Kindern.

„Durch die DRK-Leseförderung wird den Kindern Zuwendung und Struktur gegeben, die sie von ihren oftmals traumatisierten Eltern nicht erhalten. Sie erzählen anderen von ihren Erlebnissen in den Lesestunden. Gerade an den Gruppentreffen stehen manchmal Kinder weinend vor der Tür, weil sie aus Kapazitätsgründen nicht daran teilnehmen können. Viele stehen auf der Warteliste“, schildert Buket Dagdelen. „Der Bedarf ist groß und wir sind glücklich, das Projekt mithilfe der Fördermittel zunächst bis April 2022 durchführen zu können. Dadurch sind die Kosten für die Lesepatinnen und die Bücher gedeckt.“ Für die Familien der teilnehmenden Kinder ist das Angebot kostenfrei. „Wir führen die DRK-Leseförderung im Rahmen unserer Sozialarbeit durch. Einnahmen generieren wir daraus nicht, sondern sind weiterhin auf Spenden angewiesen, über die wir uns sehr freuen.“

Weitere Auskunft über die DRK-Leseförderung gibt Buket Dagdelen, E-Mail: buket.dagdelen(at)drk-darmstadt.de, Telefon 06151 3606-652.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-281 Wed, 08 Sep 2021 15:08:26 +0200 Welt-Erste-Hilfe-Tag - DRK fordert: "Nicht gaffen, helfen!" https://www.drk-darmstadt.de 11. September macht auf die Bedeutung der Ersten Hilfe aufmerksam „Gaffen kann Menschenleben gefährden!“, warnt Dr. Matthias Bollinger, Landesarzt im DRK-Landesverband Hessen, anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 11. September. „Herumstehen, sensationslüsterne Blicke und spontane Videoaufnahmen von Unfallszenerien sind nicht nur unanständig, sie behindern oftmals auch den schnellen Zugang der Rettungskräfte zum Unfallort. Eine schnellstmögliche Versorgung der Verletzten wird verzögert – das kann lebensgefährlich werden!“, warnt der Mediziner.

Die 37 DRK-Kreisverbände in Hessen führen im Schnitt jährlich etwa 10.000 Erste-Hilfe-Kurse durch. Im DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. sind es pro Jahr im Schnitt rund 500 Erste-Hilfe-Kurse mit etwa 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Helfen statt gaffen!

Das Deutsche Rote Kreuz will das Thema „Gaffen“ direkt ansprechen und hat anlässlich des Welt-Erstes-Hilfe-Tages am 11. September 2021 Aufkleber für Mobiltelefone und Fahrzeuge entwickelt, die das Motto „Nicht gaffen, helfen!“ tragen. Die Verwendung des kleinen Aufklebers, neben der Handykamera platziert, zeigt die Ablehnung von Gaffern und soll Menschen auffordern, aktiv in einer Unfallsituation zu helfen.

Der größere Aufkleber kann z.B. auf dem Auto angebracht werden. Damit wird aktiv im Straßenverkehr demonstriert, wie wichtig es ist, bei Unfällen nicht zu gaffen, sondern zu helfen.

Neben dem Absetzen des telefonischen Notrufes unter 112 soll auch Erste Hilfe geleistet werden können.

Ersthelfer-Wissen macht sicher

„Um sicher Erste Hilfe leisten zu können ist es nötig, regelmäßig seine Erste-Hilfe-Kenntnisse in Kursen aufzufrischen. Die erworbene Sicherheit lässt Menschen in Notsituationen das Richtige tun und kann im Notfall Leben retten“, betont DRK-Landesarzt Dr. Matthias Bollinger.

Das Deutsche Rote Kreuz empfiehlt, spätestens alle zwei Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Das DRK Darmstadt hält größtenteils Erste-Hilfe-Grundkurse. Teilnehmende sind überwiegend Führerscheinanwärter und Betriebsersthelfer. Betriebliche Ersthelfer müssen nach der Grundausbildung alle zwei Jahre ein weiterbildendes Training absolvieren. Auch diese Kurse und ebenso Erste Hilfe bei Kindernotfällen bietet das DRK Darmstadt an.

Warum gibt es den Welt-Erste-Hilfe-Tag?

Jedes Jahr erleiden Millionen Menschen Verletzungen oder sterben, weil nicht rechtzeitig ordnungsgemäße Erste-Hilfe-Maßnahmen geleistet wurden. Als unmittelbare Reaktion in Notfällen kann Erste Hilfe lebensrettend sein. Die Ausbildung in Erster Hilfe zählt zu den Kernkompetenzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Um auf die Bedeutung der Ersten Hilfe und die Tatsache, dass jeder sie lernen kann, aufmerksam zu machen, wurde im September der Welt-Erste-Hilfe-Tag ausgerufen.

Text: G. Prellwitz / DRK Hessen

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-280 Tue, 07 Sep 2021 10:17:51 +0200 DRK-Nachbarschaftshilfe fährt nach Seligenstadt https://www.drk-darmstadt.de Am 25.09.2021 startet der erste Ausflug nach langer Coronapause Die DRK-Nachbarschaftshilfe des DRK-Ortsvereins Arheilgen freut sich sehr, nach langer Pause am 25. September den ersten Ausflug in 2021 zu starten. Das Hygienekonzept schreibt allerdings vor, dass nur Genesene und vollständig Geimpfte teilnehmen dürfen. Die Wahl des ersten Ausflugszieles fiel auf Seligenstadt. Die Stadt ist zum Großteil barrierefrei und bietet für jeden Geschmack etwas. Es gibt eine schöne Uferpromenade am Main, die zu einem Sparziergang einlädt. Wer möchte, kann auch das Kloster besichtigen. Im Kloster lebten Mönche  fast 1.000 Jahre nach den benediktinischen Ordensregeln.

Heute zeigt sich die Abtei mit ihrem ehrwürdigem Gebäude und dem herrlichen Garten wieder als barockes Gesamtensemble und gibt einen eindrucksvollen Einblick in das Klosterleben des 17. und 18. Jahrhunderts. Eine besondere Attraktion ist der Konventgarten. In dem ehemaligen klösterlichen Nutzgarten wachsen Gemüse, Salat, Kräuter, dazu Färberpflanzen und Spalierobst. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Apothekergarten, der in Anlehnung an den aus dem 18. Jahrhundert überliefertem Zustand angelegt ist.

Natürlich kommt auch der kulinarische Teil nicht zu kurz. Es bietet sich das Eiscafe am Maintor an, das für seine Eiskreationen berühmt ist, oder das Cafe auf dem Klostergarten.

Die DRK-Nachbarschaftshilfe freut sich auf altbekannte Gesichter und über neue Gäste. Der Impfnachweis ist vor Fahrtbeginn vorzuweisen.

Treffpunkt am 25. September, 12.45 Uhr, ist das DRK-Gebäude, Messler Straße. Abfahrt ist ca. 13.15 Uhr. Abholung ist möglich, dies bitte bei der Anmeldung angeben, damit dies entsprechend eingeplant werden kann. Anmeldungen bei Christel Doppstadt unter der Telefonnummer 06151-3607792 oder 06151-933943.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-279 Thu, 19 Aug 2021 12:34:32 +0200 DRK Darmstadt startet ins neue HIPPY-Jahr https://www.drk-darmstadt.de Familienbildungsprogramm verfügt noch über freie Plätze – Kinder, Eltern und Schulen gewinnen gleichermaßen durch Förderung Mit dem neuen Schuljahr fängt auch wieder ein neues HIPPY-Jahr an. Das Familienbildungsprogramm HIPPY wird seit rund 20 Jahren beim DRK Darmstadt erfolgreich durchgeführt. Es fördert Familien mit Kindern im Vorschulalter, stärkt dabei das Eltern-Kinder-Verhältnis und bereitet die Kinder auf die Schule vor. Das Familienbildungsprogramm hat insbesondere Familien in schwierigen Lebenslagen und mit Migrationshintergrund im Fokus. Sie erhalten pädagogische Unterstützung und lernen so auch das deutsche Bildungssystem besser kennen. Das aktuelle Programmjahr startet im September. „Wir haben noch einige Plätze frei,“ sagt Buket Dagdelen, Sozialpädagogin beim DRK Darmstadt und Koordinatorin des HIPPY-Familienprogramms. Sie berät interessierte Familien und informiert über den Ablauf des Programms.

Hausbesuche und stadtteilbezogene Gruppentreffen

Wesentliche Bausteine des Familienbildungsprogramms sind spezielle Lernmaterialien, Hausbesuche und Gruppentreffen. „Wir besuchen Familien zu Hause und probieren gemeinsam das Lernmaterial aus, das die Eltern später gemeinsam mit ihren Kindern nutzen. Die Gruppentreffen sind nur für die Eltern gedacht. Meist sind es Frauen, die daran teilnehmen und sich untereinander austauschen. Wir klären dort zum Beispiel Fragen rund um Erziehung“, erläutert Buket Dagdelen. Die Gruppentreffen finden im Arheilger Muckerhaus, im Familienzentrum in Kranichstein, im Haus der Vielfalt in Eberstadt und im Mehrgenerationenhaus in der Stadtmitte statt.

Familienbildung gab Halt in der Pandemie

In der Pandemie, insbesondere während der Lockdowns hat HIPPY vielen Familien einen Halt gegeben. Die teilnehmenden Familien im zurückliegenden Programmjahr stammten überwiegend aus Afghanistan, Polen, der Türkei und aus Somalia. „Gerade Familien mit Migrationshintergrund waren im besonderen Maß von den Kontakteinschränkungen betroffen. Wir konnten zwar keine Hausbesuche und persönlichen Gruppentreffen durchführen. Aber wir waren in dieser unsicheren Lage immer noch für die Familien ansprechbar. Nach einer kurzen Pause für die Programmumgestaltung und unter Berücksichtigung eines umfassenden Schutzkonzeptes, konnten wir HIPPY weiterführen. Arbeitsmaterialien wurden kontaktlos übermittelt und dann telefonisch oder per Videokonferenz erläutert. Trotz dieser erschwerten Bedingungen waren die Familien glücklich, ihre Kinder bestmöglich auf die Einschulung vorzubereiten.“ Und schließlich konnte das HIPPY-Programmjahr 2020/2021 mit einer richtigen Abschlussfeier im Freien und unter Einhaltung der AHA-Regeln beendet werden, bei der die HIPPY-Kinder stolz ihre HIPPY-Medaillen und Teilnahme-Urkunden entgegennehmen konnten.

Durch das Familienbildungsprogramm HIPPY gewinnen Familien, Kinder und letztlich das Bildungssystem gleichermaßen: Kinder werden in ihrer gesamten Entwicklung gefördert. Eltern entwickeln ein Verständnis für Erziehung und das Schulsystem. Der schulische Alltag gestaltet sich durch gut vorbereitete Kinder unbeschwerter. Weitere Informationen zum HIPPY-Familienbildungsprogramm auch unter www.drk-darmstadt.de/hippy oder direkt bei Buket Dagdelen, Telefon 06151 3606-652.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-272 Tue, 17 Aug 2021 11:36:00 +0200 Online-Gymnastik-Angebot und Nordic Walking für Senioren 60 plus https://www.drk-darmstadt.de Angebote verlängert - Plätze für weitere Teilnehmende frei Der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. bietet seit Juni einen Online-Gymnastikkurs und einen Nordic-Walking-Kurs für Ältere durch erfahrene Übungsleiterinnen an. Beide Kurse sind gut angelaufen und freuen sich über weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Nordic-Walking-Kurs geht voraussichtlich bis Oktober. Das Online-Gymnastik-Angebot wird als fortlaufendes Angebot verlängert.

Informationen und Anmeldung ab sofort möglich bei bei Annabell Schreiber, Koordinatorin Gesundheitsprogramm des DRK Darmstadt, E-Mail: annabell.schreiber(at)drk-darmstadt.de, Telefon: 06151 3606-657.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-278 Wed, 28 Jul 2021 11:04:33 +0200 DRK-Rückholschutz holt im Notfall Urlauber nach Hause zurück https://www.drk-darmstadt.de DRK-Reiserückholdienst ist Teil einer DRK-Fördermitgliedschaft Viele Menschen sehnen sich nach Urlaub in einem anderen Land. Zurzeit ist das Reisen auch wieder möglich. Doch schnell kann ein Urlaub unerwartet durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung enden. Was aber, wenn eine Verständigung in der Sprache des Reiselandes nur schwer möglich ist? Auch entspricht die medizinische Versorgung in einem Urlaubsland nicht immer deutschem Standard. Eine Verlegung nach Deutschland – zur besseren medizinischen Versorgung – tragen die gesetzlichen Krankenkassen im Regelfall selbst im medizinischen Notfall nicht. Rotkreuz-Mitglieder genießen an dieser Stelle die Vorteile ihrer weltweit auf professionelle Hilfe spezialisierten Organisation. Der DRK Flugdienst holt Mitglieder bei einem Unfall oder einer schweren Erkrankung sicher und medizinisch optimal betreut zurück nach Hause. „Der DRK-Rückholschutz gilt ohne Altersbegrenzung, es erfolgt kein Ausschluss bei Vorerkrankungen und Ehe- bzw. Lebenspartner sowie Kinder, für die es Kindergeld gibt, sind ebenfalls mit abgesichert. Die Leistungen des DRK-Reiserückholdienstes sind Teil einer Mitgliedschaft in unserem DRK-Kreisverband. Eine Fördermitgliedschaft ist bereits ab 36 Euro im Jahr möglich. Mit dem Beitrag unterstützen unsere Mitglieder die humanitäre Arbeit des Roten Kreuzes und das Engagement von vielen freiwilligen Helfern“, sagt Michael Degel, Ansprechpartner des Mitgliederservice des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V.

Weitere Informationen zum DRK-Rückholschutz unter www.drk-darmstadt.de/mitglied oder www.drkflugdienst.de

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-277 Tue, 20 Jul 2021 11:12:00 +0200 Trinkwasser, seelische Hilfe, technisches Material https://www.drk-darmstadt.de 450 DRK-Einsatzkräfte seit fünf Tagen im Einsatz in den Hochwasserregionen Seit 15. Juli helfen und halfen 450 DRK-Einsatzkräfte aus ganz Hessen mit Material, Trinkwasser, Versorgung, Rettung und psychosozialer Unterstützung in den Hochwasserregionen im westlichen Mitteldeutschland. Aus Nordrhein-Westfalen sind 105 hessische DRK-Helferinnen und Helfer, die Betreuungszüge und Rettungswagen bzw. Krankenwagen besetzt hatten, mittlerweile zurückgekehrt. Sie sorgten für die Absicherung und Versorgung der Einsatzkräfte, auch außerhalb des DRK. Auch fünf Einsatzkräfte des DRK Darmstadt waren dabei. In den Katastrophengebieten in Rheinland-Pfalz sind weiterhin hessische Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler im Einsatz.

Schnelleinsatzgruppen in Rheinland-Pfalz

Seit dem Abend des 17. Juli sind 118 DRK-Einsatzkräfte in 12 Schnelleinsatzgruppen Transport (SEG), darunter 12 Einsatzkräfte mit vier Krankentransportwagen (KTW) aus Darmstadt, im Bereitstellungsraum Nürburg im Einsatz. Sie versorgen teils schwere Notfälle und führen Langstreckenverlegungen von Patienten durch. Außerdem begleiten sie die Bundeswehr bei der Erkundung von abgelegenen Ortschaften. Ein zusätzlicher DRK-Betreuungszug mit 20 Einsatzkräften ist mit der Versorgung der SEG beauftragt. Als Ablöse sind derzeit weitere 144 DRK-Einsatzkräfte auf dem Weg nach Rheinland-Pfalz.

Schnelleinsatzgruppen sind speziell ausgebildet für Großschadensereignisse und stehen mit fachlich ausgebildeten ehrenamtlichen Personen sowie Material und Rettungsmitteln kurzfristig zum Transport von liegenden Patienten (z.B. Verlegung zwischen Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) zur Verfügung.

DRK-Trinkwasserversorgung aus Nordhessen im Raum Ahrweiler

19 ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte der DRK-Landesverstärkung Fritzlar aus Nordhessen haben seit gestern mit sechs Trinkwassertanks (4 x 3.800 Liter-, 2 x 7.000 Liter-Tanks) und insgesamt 20 Ausgabestellen die Versorgung der Orte Sinzig, Ahrweiler und Altenahr übernommen und sorgen für fortlaufend Nachschub an frischem Trinkwasser.

Fachkräfte der DRK Psychosozialen Notfallversorgung helfen bei emotionaler Verarbeitung

Die seelische Belastung der Bevölkerung in den Katastrophenregionen ist sehr hoch. 22 DRK-Fachkräfte für Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) aus Hessen sind vom Bereitstellungsraum Nürburgring aus seit 17. Juli im Einsatz. PSNV-Fachkräfte helfen ehrenamtlich Betroffenen und Einsatzkräften bei der ersten Verarbeitung des Erlebten.

Am Abend des 19. Juli macht sich der größte Teil der Fachkräfte auf den Rückweg nach Hessen, weil sie von Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern aus Sachsen und Bayern abgelöst werden. Sieben hessische Einsatzkräfte verbleiben noch bis Mittwoch in Rheinland-Pfalz.

Gesprächsangebote auch für eigene Kräfte

Einsätze dieser Art sind auch für die Einsatzkräfte sehr belastend. Für alle freiwillig wählbar werden Nachsorgegespräche angeboten, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und zu bearbeiten.

DRK-Suchdienstarbeit im Schadensgebiet
Das DRK-Kreisauskunftsbüro ist die zentrale Auskunftsstelle für Angehörige und Freunde, die in Großschadenslagen vermisste Personen suchen. Die Daten werden an den DRK-Suchdienst weitergegeben und dort mit Anfragen zusammengeführt.

15 hessische DRK-Einsatzkräfte der Kreisauskunftsbüros lösen ab dem 19. Juli ihre Kolleginnen und Kollegen aus Rheinland-Pfalz im Einsatzort Bengen im Landkreis Ahrweiler ab.

Stromerzeuger und Feldbetten

Vorgestern und gestern transportierten DRK-Logistik-Einheiten 1.000 Feldbetten nach Nürburg. Die Firma Polyma aus Kassel stellte dem DRK mehrere Netzersatzanlagen und Stromerzeuger kostenlos zur Verfügung. Sie konnten am 18. Juli nach Rheinland-Pfalz transportiert werden.

Gesamt sind dabei 25 ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK Hessen im Einsatz.

Mobile DRK-Arztpraxen im Hochwassergebiet

Zwei Mobile Arztpraxen (sog. MMVE – Mobile Medizinische Versorgungseinheiten) wurden am Freitag, 16.7., von drei hessischen, ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräften nach Düsseldorf gebracht. Derzeit unterstützt noch eine verbliebene DRK-Einsatzkraft bei der Bedienung. 

Text: G. Prellwitz / DRK Hessen

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-276 Wed, 14 Jul 2021 09:16:54 +0200 Jahresbericht 2020 des DRK Darmstadt ist erschienen https://www.drk-darmstadt.de Broschüre bietet umfassenden Einblick in die Rotkreuzarbeit während der Pandemie Die Covid-19-Pandemie hat weltweit das Leben in den vergangenen Monaten bestimmt. Als Katastrophenschutzorganisation und Wohlfahrtsverband sind wir erfahren im Umgang mit Krisensituationen. Doch SARS-CoV-2 hat auch beim DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. die Menschen vor Herausforderungen gestellt. Es hat das Arbeiten und die Hilfsangebote in vielen Bereichen verändert. In seinem Jahresbericht 2020 gibt der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. einen Einblick in die vielseitigen Leistungsbereiche. Die Publikation macht deutlich, wie Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler – haupt- wie ehrenamtlich – während der Pandemie zuverlässig, mutig und mit kreativen Lösungen Hilfe geleistet haben und den Menschen der Stadt und in der Region zur Seite standen. 

Download:

Rotkreuzarbeit im Pandemiejahr: zuverlässig, menschlich, mutig, kreativ Jahresbericht 2020 des DRK Darmstadt (PDF, 3,6 MB)

]]>
news-275 Thu, 10 Jun 2021 09:48:03 +0200 Nordic-Walking-Kurs für Bewegungsfreudige 60 plus https://www.drk-darmstadt.de DRK Darmstadt startet Ende Juni erneut mit gesundheitsförderndem Ausdauer-Training Nordic Walking macht Spaß und trainiert nicht nur die Muskulatur, sondern auch das Herz-Kreislaufsystem. Nach dem guten Zuspruch in 2020 startet das DRK in Darmstadt ab Dienstag, dem 29.6.2021, erneut mit dem Gesundheitsangebot „Nordic Walking für Seniorinnen und Senioren 60 plus“. Der Kurs eignet sich für geübte und weniger geübte Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Er beginnt und endet zunächst in der Geschäftsstelle des DRK Darmstadt in der Mornewegstraße 15. Der erste Termin fängt um 9 Uhr an, alle folgenden Termine um 9.15 Uhr. Die Kosten betragen 2,50 € pro Termin. Der Kurs geht voraussichtlich durchgängig bis September. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 24.06.2021 wird bei Annabell Schreiber gebeten, Leitung Gesundheitsprogramm des DRK Darmstadt, Telefon: 06151 3606-657, E-Mail: annabell.schreiber(at)drk-darmstadt.de.

Bitte beachten: Das Angebot wird im Rahmen eines Schutzkonzepts durchgeführt. Details gibt es als Info bei der Anmeldung.

]]>
news-274 Wed, 19 May 2021 10:25:12 +0200 DRK-Seniorenreisen: Gemeinsam schöne Reiseziele entdecken https://www.drk-darmstadt.de Vorgesehene Busreisen nach Bad Füssing, Bad Salzuflen und Bad Brückenau Liebe Reiseinteressentin, lieber Reiseinteressent,

nach über einem Jahr der Entbehrungen und Ängste können wir jetzt wieder hoffen, dass durch die Corona-Impfstoffe unser Leben wieder in sicherere Bahnen gerät und wir zunehmend mit gutem Gewissen mehr Freiheiten für Unternehmungen außer Haus und in der Gruppe genießen können. Wir haben vorsorglich einige reizvolle Reiseziele für Sie reserviert und wollen Sie vorab über unsere Planung informieren.

Vorgesehen sind Busreisen nach Bad Füssing 25.07. bis 08.08.2021, Bad Salzuflen 21.08. bis 01.09.2021 und Bad Brückenau 12.09. bis 19.09.2021 – unsere Reiseziele und Programmpunkte sind immer den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angepasst.

Das Schönste am Reisen ist neben dem Urlaubsziel meist das gemeinsame Erlebnis. Mit unserem DRK Reiseservice neue Eindrücke teilen und unbeschwert gemeinsam tolle Tage erleben – das ist unser Reisekonzept!

Alle Reisen werden von erfahrenem und freundlichem Betreuungspersonal des DRK-Kreisverbands Darmstadt e. V. begleitet, das rund um die Uhr für Ihre Belange zur Verfügung steht. Zudem bieten wir Ihnen ärztliche Betreuung durch ortsansässige Medizinerinnen und Medizinern in Hotelnähe und viele weitere Leistungen im Rahmen Ihrer Urlaubsreise mit dem Deutschen Roten Kreuz.

Unser Ziel und unser Anspruch sind es, Ihnen im Rahmen unseres Gesamtkonzepts „Alles aus einer Hand“ durch bedarfsgerechte Angebote und Dienstleistungen ein erfülltes und gutes Leben zu ermöglichen, auch bei krankheitsbedingten, gesundheitlichen oder altersbedingten Einschränkungen. Die betreuten Reisen sind ein wichtiger Baustein dieses Konzeptes.

Es würde uns freuen, Sie bei einer unserer Reisen begrüßen zu dürfen. Voraussetzung für eine Reise ist, dass Sie die zweite Impfung hinter sich oder eine Corona-Erkrankung bereits überstanden haben.

Sprechen Sie uns gern an, am besten telefonisch dienstags, mittwochs oder freitags in der Zeit von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr Telefon: 06151-3606-626.

]]>
news-271 Fri, 07 May 2021 12:56:15 +0200 8. Mai ist Weltrotkreuztag https://www.drk-darmstadt.de Menschen beim DRK setzen ein Zeichen für Menschlichkeit – Online-Festakt „100 Jahre DRK e. V.“ Der Weltrotkreuztag am 8. Mai erinnert an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828. Der Schweizer Geschäftsmann und Träger des ersten Friedensnobelpreises hat den Grundstein für die erste Genfer Konvention von 1864 und damit auch für das heutige humanitäre Völkerrecht gelegt. In der ersten Genfer Konvention wurde das Rote Kreuz auf weißem Grund als Schutzzeichen eingeführt. Durch seine Ideen und sein Wirken gilt Henry Dunant als Begründer der heute weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. „Das Großherzogtum Hessen-Darmstadt zählte damals zu den ersten Unterzeichnerstaaten der ersten Genfer Konvention, Im selben Jahr gründete das Großherzogtum im Zeichen des Roten Kreuzes einen Verein. Auch in Darmstadt gab es einen Zweigverein“, erläutert Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. „Dass sich Darmstädterinnen und Darmstädter im Roten Kreuz für Humanität einsetzen hat also schon sehr lange Tradition. Verankert ist diese Tradition insbesondere in unseren Ortsvereinen und ihren Bereitschaften. Bei kleineren und großen Notfällen sorgen unsere ehrenamtlichen, gut ausgebildeten Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf der geschlossenen DRK-Hilfekette aus Betreuung und Rettung.“ Nicht zuletzt haben sie dies während der Covid-19-Pandemie unter Beweis gestellt, als sie im bei Einsätzen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Klinikum Darmstadt geholfen haben, eine Behelfseinrichtung für Covid-19-Patienten in Eberstadt einzurichten, um besser auf die Pandemie vorbereitet zu sein. Kurz darauf halfen sie in einem Alten- und Pflegeheim, mit SARS-CoV-2 infizierte Bewohner von den gesunden zu separieren, so dass dort die weitere Infektionsgefahr eingedämmt wurde. „Jüngstes Beispiel ist das kommunale Schnelltestzentrum am Messplatz, das binnen kürzester Zeit mit vereinten Kräften aus unserem Ehren- und Hauptamt in hoher Qualität realisiert wurde. Unsere Aktiven in den DRK-Bereitschaften setzen sich neben ihrem eigentlichen Beruf in ihrer Freizeit dafür ein, dass das Virus endlich unter Kontrolle gebracht werden kann. Ebenso hoch sind das Engagement und das Maß an Verantwortung unserer hauptamtlichen Mitarbeitenden, die in diesem Fall zusätzliche Aufgaben neben ihren eigentlichen Aufgabenbereichen übernommen haben. Dafür sind wir allen sehr dankbar“, so Jürgen Frohnert weiter.

Als Katastrophenschutzorganisation und Wohlfahrtsverband wirkt das Deutsche Rote Kreuz vielfältig in die Gesellschaft hinein. In Darmstadt ist das DRK insbesondere im Bevölkerungsschutz, in der Ersten Hilfe, Pflege und Sozialarbeit aktiv. Täglich setzen sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den humanitären Grundsatz ein, unterschiedslos Hilfe zu leisten, Leid zu lindern, die Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. „Wir möchten den Weltrotkreuztag nutzen und ein Zeichen für Menschlichkeit setzen. Zu diesem Zweck haben wir gern die Idee des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz aufgegriffen und Beiträge für die Social-Media-Kampagne #handaufsherz erstellt, die am 8. Mai auf unseren Profilen auf Instagram und Facebook veröffentlicht werden“, sagt Jürgen Frohnert. Die Adressen lauten: www.instagram.com/drk_darmstadt und www.facebook.com/drkdarmstadt/

100 Jahre DRK e. V.

Darüber hinaus feiert der DRK-Dachverband 2021 sein hundertjähriges Bestehen. Der Verein mit seiner föderalen Struktur wurde 25. Januar 1921 gegründet. Heute besteht das Deutsche Rote Kreuz aus dem Bundesverband in Berlin, 19 Landesverbänden, zahlreichen Kreisverbänden und Ortsvereinen sowie dem Verband der DRK-Schwesternschaften. Am Weltrotkreuztag wird das Jubiläum mit einem Online-Festakt gefeiert, zu dem die Präsidentin Gerda Hasselfeldt herzlich einlädt. Infos sind unter www.drk.de/100jahredrk veröffentlicht.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-269 Wed, 07 Apr 2021 10:45:40 +0200 DRK-Leseförderung für Kinder mit Ludwig-Metzger-Preis bedacht https://www.drk-darmstadt.de 3.000 Euro für altersgerechte Kinderbücher und Lernmaterialien zur Stärkung der Lesekompetenz Seit fast 20 Jahren fördert der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. im Rahmen des Familienbildungsprogramms HIPPY (Home Interaction for Parents of Preschool Youngsters) erfolgreich Familien mit Kindern im Vorschulalter. Das Programm unterstützt die sprachliche und kognitive Entwicklung von Kindern, fördert Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und stärkt zugleich die Eltern-Kind-Beziehung. Innerhalb dieses sozialen Unterstützungsangebots hat das DRK Darmstadt zusätzlichen Förderbedarf in der Lesekompetenz von Kindern ermittelt. Hier setzt das Projekt der neuen DRK-Leseförderung an, das in diesem Jahr zu den Preisträgern des Ludwig-Metzger-Preises der Sparkasse Darmstadt zählt. „Im Namen unseres Kreisvorstandes möchte ich mich sehr für die Auszeichnung und das Preisgeld von 3.000 Euro bedanken. Wir sind auf Spenden und Zuwendungen für unsere soziale Arbeit angewiesen und werden das Preisgeld für die gezielte Leseförderung von Kindern zwischen vier und acht Jahren verwenden“, sagte Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK Darmstadt, beim digitalen Festakt des Ludwig-Metzger-Preises, der am 1. April aus der Comedy Hall Darmstadt übertragen wurde. „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit für mehr Chancengleichheit in der Bildung diese Anerkennung erhalten hat. Für das Preisgeld werden wir insbesondere altersgerechte Kinderbücher und Lernmaterialen kaufen“, erläutert Riza Yilmaz, Leiter der Sozialarbeit des DRK-Kreisverbands. „Ähnlich wie beim Familienbildungsprogramm HIPPY stehen bei der Leseförderung Familienbesuche im Mittelpunkt. Mit altersgerechten Kinderbüchern als Arbeitsmaterial im Gepäck helfen Hausbesucherinnen die Lesekompetenz von 4- bis 8-Jährigen zu stärken. Gleichzeitig soll dabei das Buch als Kulturgut entdeckt und Spaß am Lesen gefördert werden“, ergänzt Projektleiterin Buket Dagdelen.

Die Aufzeichnung der digitalen Preisverleihung des Ludwig-Metzger-Preises 2021 aus der Comedy Hall Darmstadt ist auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=OaYUCmpa-XM abrufbar.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-267 Thu, 18 Mar 2021 16:56:34 +0100 Ab sofort sind Anmeldungen für das Schnelltestzentrum möglich https://www.drk-darmstadt.de Eröffnung des kommunalen Testzentrums am 20. März 2021 - OB Partsch: „Engagierte und solidarische Zusammenarbeit aller Beteiligten“ - Frohnert (DRK): „Anmeldungen vorab sind zwingend notwendig, sonst können wir nicht testen“ Am kommenden Samstag, den 20. März 2021, wird das kommunale Corona-Schnelltestzentrum auf dem Messplatz wie geplant in Betrieb gehen und die Anmeldung ist ab sofort online möglich. Das DRK Darmstadt wird das Corona-Schnelltestzentrum im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreiben.

„Mit der Eröffnung des kommunalen Testzentrums setzen wir die Vorgaben von Bund und Ländern um, jeder Bürgerin und jedem Bürger pro Woche einen kostenlosen Schnelltest zu ermöglichen. Wir ergänzen mit unserem Angebot die bereits bestehenden Teststellen anderer Institutionen in Darmstadt und nutzen einen weiteren wichtigen Baustein zur Bekämpfung der Pandemie“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Bei allen Herausforderungen, vor die uns diese Pandemie seit einem Jahr stellt, zeigt sie doch auch den großen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Mit welchem – zum Großteil ehrenamtlichen – Engagement, welcher Solidarität und Zielstrebigkeit die Darmstädterinnen und Darmstädter, die Beteiligten im Krisenstab sowie die Verwaltung und städtischen Eigenbetriebe die Schwierigkeiten dieser Zeit meistern, ist bemerkenswert. Für die Errichtung des Testzentrums danke ich ganz besonders den vielen Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes in Darmstadt, mit deren Unterstützung wir in der kurzen Zeit ein hervorragend organisiertes Testzentrum eröffnen können“, lobt Partsch.

„Wichtig für einen Test ist, vorab einen Termin über die Terminvergabe-Plattform zu reservieren. Denn ohne Termin können wir keinen Test vornehmen“, sagt Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt. „Wir erwarten, dass die Nachfrage für die Tests sehr groß sein wird. Das kann zur Überlastung des Systems führen. Insofern bitten wir um Verständnis, wenn sich die Anmeldungen etwas verzögern können. Darüber hinaus arbeiten zurzeit insbesondere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Bevölkerungsschutzes im Testzentrum mit. Weitere Mitarbeitende werden bereits geschult, damit das kostenfreie Angebot bis nach Ostern weiter ausgebaut wird“, erläutert Jürgen Frohnert weiter.

Am Freitag (19.)  beginnt der Aufbau des Corona-Schnelltestzentrums, koordiniert durch Marcel Büchner und Manual Kamp. Beide sind die Verantwortlichen für das Krisenmanagement beim DRK Darmstadt. Marcel Büchner lobt die hervorragende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bereiche in der Stadt: „Wir erhalten unter anderem großartige Unterstützung durch den Darmstädter Schaustellerverband, insbesondere von Bernd Salm, der für das Testzentrum Zäune und Zelt zur Verfügung stellt und darüber hinaus aufbaut. Auch die Absprachen und Kooperationen mit dem EAD oder dem Straßenverkehrsamt sind schnell und unkompliziert.“ „Ebenso mit der Feuerwehr Darmstadt oder der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH“, ergänzt Jürgen Frohnert, „wir danken insgesamt allen Beteiligten für dieses effektive Zusammenspiel, damit wir in dieser kurzen Zeit eine versierte Lösung schaffen konnten – angefangen beim Anmeldeprozess bis zum eigentlichen Testen.“

Das kommunale Testzentrum wird zunächst Montag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 14 Uhr geöffnet sein. Diese Öffnungszeiten gelten auch über die Osterfeiertage. Es wird zwei Teststraßen geben – eine zur Abwicklung des Kfz-Verkehrs, eine für die Abstriche von Personen, die nicht mit dem Auto anreisen; geplant sind zunächst 20 bis 40 Schnelltests pro Stunde.

Ab sofort sind Anmeldungen online unter www.drk-darmstadt.de/corona-schnelltestzentrum  möglich. Die Tests sind kostenfrei. Testen lassen können sich alle, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Sollte ein Schnelltest im kommunalen Testzentrum positiv ausfallen, wird die Probe zum PCR-Test in ein Labor gebracht, um das Ergebnis des Schnelltests dort zu überprüfen.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-265 Thu, 04 Mar 2021 11:05:13 +0100 Vier Rotkreuzlerinnen stellen sich vor https://www.drk-darmstadt.de 120 Frauen engagieren sich in den Bereitschaften des DRK Darmstadt Nicht nur im Einsatz zeigen sich die Frauen der DRK-Bereitschaften von ihrer starken Seite: Im Ernstfall stehen die ehrenamtlich aktiven Helferinnen gemeinsam mit ihren männlichen Kameraden der Feuerwehr zur Seite, wenn es brennt. Sie unterstützen den Regelrettungsdienst bei hohem Einsatzaufkommen. Bei einer Krise wie der Covid-19-Pandemie helfen sie, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Beim Heinerfest oder einem Spiel des SV Darmstadt 98 leisten sie im Rahmen von Sanitätsdiensten einen Beitrag für die Sicherheit. Rund 300 Personen – darunter Rettungssanitäter, Rettungsassistenten sowie Notärzte –  engagieren sich in den Bereitschaften des DRK Darmstadt, in den DRK-Ortsvereinen Arheilgen, Eberstadt, Darmstadt-Mitte und Wixhausen. Etwa 120 davon sind Frauen. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März wirft das DRK Darmstadt einen Blick auf das vermeintlich schwache Geschlecht und stellt vier Rotkreuzlerinnen aus den Bereitschaften vor.

Den Papst bekochen
Irmhild Horneff ist bereits seit den 1970er-Jahren beim DRK Darmstadt und insbesondere in der Bereitschaft des Ortsvereins Arheilgen ehrenamtlich aktiv. „Ich war damals bei der DLRG und bin über einen Sanitätskurs, der von einem Ausbilder des DRK gehalten wurde, auf die Rotzkreuzaktivitäten aufmerksam geworden“, erinnert sie sich. Wenig später hat die vierfache Mutter selbst Erste-Hilfe- sowie Sanitätskurse gegeben und im Laufe der Zeit viele Stationen im DRK-Katastrophenschutz hinter sich gebracht: So ist sie auch ausgebildete Sprechfunkerin, Feldköchin, war Bereitschaftsleiterin und ist Zugführerin. „Hessenweit war ich lange die einzige Frau in einer DRK-Führungsposition.“ Denkt sie an die Höhepunkte ihrer Bereitschaftsarbeit, sind es Einsätze wie der beim Besuch von Papst Benedikt XVI., der 2005 auf dem Marienfeld bei Köln zu rund 700.000 Menschen sprach. „Es war schon ein Erlebnis, den Papst zu bekochen.“ Aber auch Krisensituation wie die Flüchtlingskrise oder aktuell die Covid-19-Pandemie zählen zu den Herausforderungen, bei denen sie im Katastrophenschutz und speziell im Stab der Stadt Darmstadt mitgewirkt hat. An ihre Grenzen ist Irmhild Horneff beim DRK nie gekommen. Das mag womöglich auch daran gelegen haben, dass nahezu die ganze Familie – ihr Mann und drei ihrer Söhne – im DRK aktiv ist. Ihr Mann Albert Horneff wurde 2019 mit der Katastrophenschutz-Verdienstmedaille in Silber des Landes Hessen für sein umfangreiches Engagement geehrt. Irmhild Horneff hilft weiterhin regelmäßig in der Rotkreuzarbeit. Sie organisiert bis heute die Blutspendetermine in Arheilgen.

Eng verwoben: Berufliche und ehrenamtlich Laufbahn
Christin Krause ist seit 2006 aktives Mitglied und zurzeit kommissarische Bereitschaftsleiterin im DRK-Ortsverein Arheilgen. Bei ihr sind berufliche und ehrenamtliche Laufbahn relativ eng verwoben. Sie kam über ihr Freiwilliges Soziales Jahr zum Roten Kreuz, das sie im ambulanten Pflegedienst in Darmstadt absolvierte. Von dort wechselte sie in das Ehrenamt des DRK Darmstadt, machte zwei Jahre später eine Ausbildung als Tierarzthelferin und im Anschluss die zur Rettungssanitäterin. Für ihre Aufgaben im Katastrophenschutz hat sie außerdem Sanitätsausbildungen, Betreuungsausbildungen und den Grundlehrgang für Technik und Sicherheit abgeschlossen. Wie gut sie sich auf das Helfen im Bevölkerungsschutz versteht, hat sie nicht zuletzt gemeinsam mit Kameraden aus dem Ortsverein Arheilgen bewiesen, als sie 2018 den DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften für sich entschieden haben. Seit 2013 ist Christin Krause Mutter einer Tochter. Auf die Frage, wie sie als Alleinerziehende das anspruchsvolle Ehrenamt meistert, antwortet sie: „Ich habe ein sehr gutes soziales Umfeld. Meine Familie und Freunde helfen mir.“ Gerade im Rettungsdienst gab es für sie als Frau schon Situationen, die sie körperlich durchaus gefordert haben. „Aber man arbeitet im Team und hilft sich in schwierigen Situationen.“ Bestimmte Aufgaben überlässt sie dennoch lieber Kameraden, die entsprechend ausgebildet sind oder über mehr Körperkraft verfügen: Dazu gehören der Umgang mit einer Kettensäge oder der Reifenwechsel bei einem Rettungswagen.

Einsatz in der Covid-19-Pandemie
Auch Anna Sviridova kennt die körperlichen Belastungen, die die Bereitschaftsarbeit oder die Arbeit im Rettungsdienst mit sich bringen können. „Schwere Patienten zu tragen, ist nicht einfach. Aber das schaffen trotzdem auch zwei Frauen.“ Sie ist seit 2018 aktives Mitglied in der Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Darmstadt-Mitte, bei dem der 1. Betreuungszug der Stadt Darmstadt als Einheit des Katastrophenschutzes angegliedert ist. „Ich trainiere Kinder in Karate. Dafür habe ich damals einen Erste-Hilfe-Kurs besucht und dort von den DRK-Bereitschaften erfahren.“ Schon die Teilnahme am ersten Bereitschaftsabend hat sie begeistert. „Ich habe viele Leute kennengelernt und daraus sind einige Freundschaften entstanden.“ Mittlerweile hat sie unter anderem die Ausbildung zur Rettungssanitäterin absolviert und arbeitet nebenberuflich im Rettungsdienst mit. Sie ist stellvertretende Gruppenführerin der Sanitätsgruppe im DRK-Ortsverein Mitte und organisiert selbst Ausbildungen. 2020 war Anna Sviridova unter anderem an den Einsätzen während der Bombenentschärfung auf dem Darmstädter Messplatz und bei der Evakuierung von Bewohnern eines Pflegeheims beteiligt. „Wir mussten mit dem Coronavirus infizierte Bewohner von den Gesunden separieren. Die Arbeit im Vollschutzanzug war eine echte Aufgabe und recht anspruchsvoll.“ Jetzt während des Lockdowns finden Bereitschaftsabende nur im digitalen Format statt. Diese sind jede Woche sehr interessant und informativ gestaltet, aber sie freut sich schon darauf, wenn man sich wieder in Präsenz treffen kann. Denn es gibt noch einige DRK-Fachdienstausbildungen wie die Technik- und Logistik-Ausbildungen, die sie so bald als möglich machen möchte.

Kinder lernen spielerisch Bevölkerungsschutzthemen kennen
Annika Belloff ist ebenfalls schon lange beim Roten Kreuz. 2019 wurde sie für 10 Jahre aktive Dienstzeit mit der Katastrophenschutz-Medaille in Bronze geehrt. Dabei ist die zweifache Mutter im Katastrophenschutz nur in zweiter Reihe aktiv. In erster Linie kümmert sie sich um den Nachwuchs: nicht etwa nur um den eigenen, sondern auch um die nächste Rotkreuzgeneration. Von Beginn an hat Annika Belloff den Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit auf das Jugendrotkreuz gelegt. Seit 2008 leitete sie die Jugendgruppen im DRK-Ortsverein Arheilgen. Gemeinsam mit ihrem Kameraden Jason Hotz hat sie 2017 als Kreisleitung die Gesamtverantwortung für das Jugendrotkreuz Darmstadt-Stadt übernommen. „Hier lernen Kinder die Katastrophenschutzarbeit des Roten Kreuzes spielerisch kennen – zum Beispiel, wie vermisste Personen koordiniert gesucht oder Zelte für Betroffene aufgebaut werden. Natürlich wird das altersgerecht in eine spannende Geschichte verpackt.“ Kinder beim Jugendrotkreuz werden sicher im Umgang mit Erste Hilfe. Sie bauen im Laufe der Zeit Berührungsängste ab und kümmern sich souverän um Verletzte. Vor dem Lockdown haben beim Jugendrotkreuz mehr Mädchen als Jungs ihre Freizeit verbracht. Geschlechtsspezifische Vorlieben bei den Freizeitaktivitäten gibt es durchaus zu sehen: „Die Jungs sind natürlich immer ganz fasziniert von den Fahrzeugen aus dem Katastrophenschutz, die sie sich bei Gelegenheit auch von Innen anschauen dürfen. Die Mädchen interessieren sich dagegen eher für Erste-Hilfe-Themen.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-240 Tue, 09 Feb 2021 15:04:00 +0100 11. Februar ist der Europäische Tag des Notrufs https://www.drk-darmstadt.de 112 rettet europaweit Leben – Leitstellen kümmern sich schnell um Anliegen oder leiten an Notfalldienste weiter Der 11. Februar ist der Europäische Tag des Notrufs. Das Datum ist bewusst gewählt: Der Tag soll auf den Euronotruf 112 aufmerksam machen. Er ist europaweit gültig, gebührenfrei und kann auch vom Mobiltelefon aus ohne Vorwahl gewählt werden.

Im Notfall 112

Wann sollte mit der Notrufnummer der Rettungsdienst oder die Feuerwehr gerufen werden? Wenn dringend ein Arzt benötigt wird, man Zeuge eines schweren Unfalls ist oder entdeckt, dass ein Gebäude brennt. Die 112 verbindet den Anrufer mit der Leitstelle, die sich schnell um ein Anliegen kümmert oder an den zuständigen Notfalldienst weiterleitet. Die Einsatzkräfte dort sind speziell ausgebildet und können oft mehrere Sprachen sprechen.

Um zu vermeiden, dass ein Notfall mehrfach gemeldet wird, müssen sich Anrufer identifizieren und ihren Namen, die Adresse und Telefonnummer nennen. Wer aus Versehen die 112 gewählt hat, sollte nicht einfach auflegen, sondern der Rettungsleitstelle den Irrtum mitteilen. Anderenfalls wird unnötig ein Rettungsdienst mobilisiert, der dann überprüft, ob ein Notfall vorliegt. Das kann dazu führen, dass sich bei einem echten Notfall die lebensrettende Hilfe verzögert.

Unter 116117 hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst

Wer ohne lebensbedrohende Not ambulant medizinische Hilfe braucht, wendet sich am besten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Dieser ist unter der Telefonnummer 116117 – auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen – zu erreichen.

]]>
news-264 Wed, 03 Feb 2021 14:36:05 +0100 DRK-Pflege- und Betreuungsdienst spendet 1.500 FFP2-/KN95-Masken an Bedürftige https://www.drk-darmstadt.de Maskenverteilaktion regt zu weiteren Kooperationen von Wohlfahrtseinrichtungen an FFP2-Masken sind im Alltag der wirksamste Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV2. Aber sie sind recht teuer. „Es gibt Menschen in unserer Gesellschaft, die können sich schlichtweg die Masken nicht leisten“, sagte Chevis Comer, Pflegedienstleiter des DRK-Pflege- und Betreuungsdienstes in Darmstadt. „Vor kurzem habe ich eine Kollegin vom Darmstädter Hauptbahnhof abgeholt und dort einen Obdachlosen mit stark verschmutzter Maske gesehen. Ein bedrückendes Bild, das einmal mehr zeigt, dass gerade die schwächsten Glieder am stärksten von der Covid-19-Pandemie betroffen sind, weil sie sich am wenigsten schützen können.“ Von der Idee getrieben, auch diesen Menschen einen besseren Schutz zu ermöglichen, nahm er Kontakt zu Einrichtungen in Darmstadt und in der Region auf, die sich um Bedürftige, Obdachlose und Drogenabhängige kümmern, um 1.500 FFP2-/KN95-Masken aus eigenen Mitteln finanziert zu spenden. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen hat Chevis Comer Ende Januar die Schutzmasken verteilt: unter anderem an die Darmstädter Tafel, an Horizont e. V., an die Bahnhofsmission, Substitutionsambulanz in der Kasinostraße, Fachberatungsstelle Teestube KONKRET sowie an weitere Einrichtungen im Landkreis Darmstadt-Dieburg und an der Bergstraße.

 „Zusammenhalt und übergreifende Zusammenarbeit sind dieser Zeit wichtiger denn je“, so Chevis Comer weiter. „Wir sind bei dieser Aktion mit allen Einrichtungen ins Gespräch gekommen und haben Ideen für weitere Kooperationen mitgenommen. Die werden wir jetzt gemeinsam ausarbeiten.“ Besonders berührt aber haben ihn die Reaktionen der Menschen, für die die Schutzmasken bestimmt sind. „Durch Kontaktbeschränkungen, die auch den Alltag in den Wohlfahrtseinrichtungen bestimmen, werden bedürftige Menschen noch weniger als sonst gesehen. Nach anfänglicher Zurückhaltung, weil sie die Maskenverteilaktion nicht einschätzen konnten, haben sie sich geöffnet und uns von ihren Sorgen und Nöten erzählt.“ Auch wenn die Versorgung der Menschen in schwierigen Lebenslagen Teil der Daseinsvorsorge sein sollte – Chevis Comer und sein Team würden sich über Nachahmer ähnlicher Aktionen freuen, damit auch diese Menschen in der Pandemie geprägten Zeit nicht vergessen werden.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-263 Mon, 25 Jan 2021 12:44:49 +0100 Corona-Tests geben den DRK-Tageszentren mehr Sicherheit https://www.drk-darmstadt.de Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz unter Pandemiebedingungen Das Coronavirus hat auch die Betreuung von Menschen mit Demenz in den DRK-Tageszentren in Arheilgen und Eberstadt ziemlich durcheinandergewirbelt. Aber nach anfänglicher Sorge und Unsicherheit ist nun ein Stück weit der Alltag zurückgekehrt, zu dem mittlerweile nicht nur die AHA+L-Regel gehört, also Abstand halten, Hände waschen, Schutzmaske tragen und die Räume regelmäßig lüften. „Wir haben das bestehende Hygienekonzept überarbeitet, ein Schutzkonzept entwickelt und diese unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Verordnungen des Landes Hessen aktualisiert“, erläutert Heike Kasten, Einrichtungsleitung der DRK-Tageszentren in Darmstadt. „Schon im Frühjahr 2020 haben wir bei unserer Arbeit Schutzmasken eingesetzt. Weil zunächst der professionelle Mund-Nasen-Schutz knapp war, haben wir selbst welche aus Stoff genäht. Heute tragen wir selbstverständlich FFP2-Masken“, ergänzt Claudia Heilmann-Lelle, Pflegedienstleitung beider Tageszentren. „Seit einiger Zeit wird allmorgendlich Temperatur gemessen, die Hände desinfiziert und mehrmals die Woche auf das Virus getestet: von Montag bis Freitag, zweimal wöchentlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mindestens einmal pro Woche die Tagesgäste. Alle Komponenten zusammen, aber insbesondere die Tests geben mehr Sicherheit – für die uns anvertrauten Menschen und für uns selbst.“

An fünf Tagen in der Woche werden in den beiden DRK-Tageszentren Menschen mit Demenz betreut. Die Tagesgäste sollen sich wohlfühlen und an einer sinnvollen Tagesgestaltung teilhaben. Für Angehörige bedeutet dieses Angebot eine große Entlastung. Viele der Tagesgäste werden vom Fahrdienst des DRK Darmstadt abgeholt. Auch hier besteht Maskenpflicht und um den Abstand zu wahren, werden weniger Fahrgäste transportiert. Das bedeutet im Gegenzug, dass der Fahrdienst nun mehr Touren fahren muss und nach Möglichkeit auch Angehörige Gäste bringen und abholen.

Weniger Tagesgäste, intensivierter Kontakt zu Angehörigen

„Weil das Angebot insbesondere für Angehörige aus systemrelevanten Berufen wichtig ist, waren die Tageszentren nie geschlossen“, schildert Claudia Heilmann-Lelle weiter. „Allerdings wurde die Anzahl der Tagesgäste deutlich reduziert“, so Heike Kasten weiter. „Zurzeit haben wir mit acht anstatt 13 Tagesgästen in Arheilgen und neun anstatt 15 Tagesgästen in Eberstadt eine Auslastung von 60 Prozent.“ Während des ersten Lockdowns ging aufgrund der berechtigten Sorge um Ansteckung die Anzahl der Tagesgäste noch drastischer zurück, sodass zwischenzeitlich die Betreuung beider Standorte auf nur einen zusammengelegt wurde. Mitarbeitende mit freien Kapazitäten halfen in anderen Pflegebereichen wie im ambulanten Pflegedienst des DRK Darmstadt und im DRK-Seniorenzentrum Fiedlersee aus. „Unsere für den Sozialdienst verantwortliche Kollegin, Christiane Härtling, hat zu diesem Zeitpunkt die Angehörigen unserer Tagesgäste viel telefonisch beraten. In besonderen Fällen hat eine Kollegin Hausbesuche gemacht, um vor Ort Unterstützung zu bieten“, berichtet Claudia Heilmann-Lelle. Insgesamt wurde der Kontakt zu den Angehörigen intensiviert: Regelmäßig werden diese zusätzlich per Post über die aktuelle Lage und die weitere Entwicklung informiert; mindestens einmal im Monat.

Mögliche Aktivitäten in der Betreuung

Während der entspannteren Pandemie-Lage im Sommer 2020 wurden wieder beide DRK-Tageszentren geöffnet. Seitdem wird morgens unter Einhaltung des verordneten Abstands wieder gemeinsam gefrühstückt. „Das Umstellen der Tische im Gemeinschaftsraum hat nicht allen Tagesgästen gefallen“, erzählt Heike Kasten. „Erfreulicherweise sind aber die meisten Schutzvorkehrungen für sie nicht sehr belastend wie die wenig angenehmen Schnelltests oder das Maskentragen im Bus und bei Spaziergängen. Für wenig Begeisterung sorgt das Lüften bei kalten Temperaturen. Aber wir mummeln dann unsere Gäste kuschelig-warm ein.“ Auch das gemeinsame Kochen ist mittlerweile mit Schutzmaske und Handschuhen wieder möglich. In geselliger Runde gesungen wird allerdings zurzeit nicht mehr. Stattdessen werden Lieder gehört, die sich positiv auf die Stimmung der Tagesgäste auswirken.

Beide, Heike Kasten und Claudia Heilmann-Lelle, zeigen sich absolut erfreut über die Entwicklung der Teamarbeit in dieser krisengeprägten Zeit. Gemeinsam mit Christiane Härtling ist es ihnen gelungen, die Arbeit in den Tageszentren weitgehend zu normalisieren und auch dem Team selbst etwas die Angst zu nehmen, die im Pflegebereich während der Pandemie immer mitschwingt.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-262 Thu, 17 Dec 2020 10:16:21 +0100 Kao spendet Weihnachtsgeschenke für Kinder geflüchteter Familien https://www.drk-darmstadt.de Coronavirus verhindert feierliche Geschenkübergabe und schränkt pädagogische Betreuungsangebote stark ein Eine Zeit, in der die soziale Isolation den Alltag bestimmt, ist für niemand leicht. Besonders hart trifft es aber unter anderem Menschen, die aus ihrer Heimat vor Kriegen oder wegen anderen Katastrophen geflohen sind und nun in Deutschland einen hoffnungsvollen Neuanfang wagen. Denn viele soziale Angebote, die sie mit der deutschen Sprache und Kultur vertraut machen, mussten aufgrund der Covid-19-Pandemie stark reduziert oder sogar eingestellt werden. Das gilt auch für die Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Familien, die das DRK Darmstadt im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreibt. „Stark betroffen sind Kinder und Jugendliche. Hier liegen nahezu alle Betreuungsangebote auf Eis. Da sind die gespendeten Geschenke von der Firma Kao eine besonders schöne Abwechslung für die Kinder“, bedankt sich Riza Yilmaz, Leiter der Sozialarbeit des DRK Darmstadt. Bereits vor einem Jahr haben die Mitarbeiter der in Darmstadt ansässigen deutschen Niederlassung des japanischen Konsumgüterherstellers, zu dem bekannte Marken wie Goldwell, Guhl oder John Frieda gehören, die Einrichtung unterstützt und für den Gemeinschaftsraum Mobiliar gespendet, in dem in der Regel Gruppenangebote stattfinden. „Wir freuen uns umso mehr, dass das Unternehmen und seine Mitarbeiter auch in diesem schwierigen Jahr mit dieser herzlichen Aufmerksamkeit an die Familien gedacht haben.“

 „Leider hat das Coronavirus verhindert, dass wir die Geschenke in einem feierlichen, weihnachtlichen Rahmen den Kindern überreichen konnten“, erklärt Luca Hannah Platzer, pädagogische Mitarbeiterin des DRK Darmstadt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Can Sözer betreut sie die derzeit acht geflüchteten Familien in der Gemeinschaftsunterkunft im Neuwiesenweg. „Wir haben jede Familie einzeln gebeten, sich die Geschenke abzuholen. Für die Kinder war es natürlich dennoch eine große Freude.“

]]>
news-261 Wed, 02 Dec 2020 10:35:49 +0100 Neuer Rotkreuzbeauftragter des DRK Darmstadt https://www.drk-darmstadt.de Oliver Krah ist verantwortlich für die Koordination und fachgerechte Durchführung aller Aufgaben im Rahmen des DRK-Krisenmanagements Viele Mitglieder des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. enga­gieren sich bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Kata­strophenschutz. In ruhigen Zeiten bereiten sie sich mit gezielten Ausbil­dungen auf den Ernstfall vor, um bei tatsächlichen Schadenslagen pro­fessionell Hilfe zu leisten. So wie Oliver Krah. Er ist seit 1990 im DRK-Katastrophenschutz aktiv und hat bei Einsätzen wie beim Elbe-Hoch­wasser 2002 und 2013 sowie bei der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 ehrenamtlich mitgewirkt. Seit Oktober ist Oliver Krah nun neuer Rot­kreuzbeauftragter (RKB) des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. „Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für diese verantwortungsvolle Position in unserem Kreisverband gewinnen konnten. Oliver Krah bringt reichlich Erfahrungen aus dem Bevölkerungsschutz mit, die für die Aufgaben des RKB unabdingbar sind“, sagte Dr. Gregor Wehner, Präsident des DRK-Kreisver­bands.

„Der RKB leitet unseren Planungsstab und ist gerade jetzt während der Covid-19-Pandemie zusammen mit den Verantwortlichen des Krisenma­nagements in unserem Kreisverband in die Prozesse der Krisenbewälti­gung unter der Führung der Unteren Katastrophenschutzbehörde intensiv eingebunden“, ergänzte DRK-Geschäftsführer Jürgen Frohnert. Er selbst ist in seiner Funktion als Vorsitzender der Fachkonferenz Altenhilfe Teil des Covid-19-Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darm­stadt. „Zu meinen Aufgaben gehört es unter anderem die Katastro­phenschutzbehörde über das gesamte verfügbare DRK-Potential und über den Stand des Auf- und Ausbaus des Komplexen Hilfeleistungs­systems im Kreisverbandsbereich zu informieren“, erläuterte Oliver Krah.

So ganz ins kalte Wasser springt Oliver Krah in seiner Funktion als RKB nicht. Seit 2018 war er bereits stellvertretender RKB, bis Tim Wittwer, früherer Geschäftsführer und RKB des DRK Darmstadt, im Sommer den Kreisverband verließ, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Zeitgleich übernahm Oliver Krah die Vertretung des DRK-Katastrophenschutzes in der Arbeitsgruppe Übung bei der Berufs­feuerwehr Darmstadt.

Vom Zivi zum RKB

Seine Rotzkreuz-Laufbahn startete er als Zivildienstleistender im Ret­tungsdienst der DRK Starkenburg gGmbH. Kurz darauf trat er in die Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Arheilgen ein und leistete für viele Jahre auf der Rettungswache Arheilgen ehrenamtliche Rettungsdienste. „Bis heute begeistert mich die Kameradschaft, die ich beim Roten Kreuz erlebe“, schilderte Oliver Krah. Er absolvierte im Laufe der Jahre zahlreiche Aus- und Weiterbildungen und war zwischen 1999-2012 bis zu dessen Auflösung am Standort Arheilgen Zugführer des 1. Betreuungszuges der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Außerdem war der neue RKB für zehn Jahre Beisitzer im Vorstand und für elf Jahre 2. Vorsitzender im DRK-Ortsverein Arheilgen.

Hauptberuflich ist Oliver Krah Load Controller bei Fraport. Er ist seinem Arbeitgeber dankbar für die Toleranz und Unterstützung, die er ihm bei seinem anspruchsvollen Ehrenamt entgegenbringt. „In einer Krisensituation ist es notwendig, dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz für Einsätze freigestellt werden“, so der RKB des DRK Darmstadt.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-260 Wed, 04 Nov 2020 16:39:45 +0100 Seniorenberatung Wixhausen berät und nimmt sich Zeit bei Sorgen und Nöten https://www.drk-darmstadt.de Kostenfreies Angebot beim DRK Darmstadt für ältere Menschen, die Hilfe im Alltag benötigen Gut versorgt zu Hause leben, das wünschen sich viele ältere Menschen. Damit das gelingt, hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) das Projekt Gemeindeschwester 2.0 gestartet, das in immer mehr hessischen Kommunen umgesetzt wird. „Auch der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat beschlossen, für Wixhausen den Antrag für eine Gemeindeschwester zu stellen. Wir freuen uns sehr, dass nun eine Ansprechpartnerin für ältere Menschen vor Ort ist, die auch nach Hause kommt und sich für Sorgen und Nöte Zeit nimmt“, sagt Barbara Akdeniz, Sozialdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Angegliedert ist die Seniorenberatung Wixhausen beim DRK-Kreisver­band Darmstadt-Stadt e. V.

„Die Seniorenberatung Wixhausen ist Ansprechpartnerin für ältere Menschen, die noch nicht unbedingt pflegerische Versorgung benötigen, aber zunehmend Hilfe in ihrem Alltag brauchen – weil sie allein leben, ihre Mobilität oder geistigen Fähigkeiten nachlassen“, erläutert Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands. Oft wissen sie nicht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Bei Hausbesuchen ermittelt die Gemeindeschwester 2.0 vertraulich die aktuelle Situation der Menschen und vermittelt bei Bedarf entsprechende Hilfsangebote wie beispielsweise Fußpflege, Hauswirtschaft oder auch eine psycho-soziale Betreuung. „Die Seniorenberatung ist ein präventives Element der Seniorenversorgung. Sie sorgt für eine bedarfsgerechte Unterstützung und entlastet Angehörige, Ärztinnen und Ärzte“, so Barbara Akdeniz weiter.

 „Wir freuen uns sehr, dass wir für diese Aufgabe eine erfahrene Fachkraft gewinnen konnten“, ergänzt Jürgen Frohnert. Katharina Müller ist gelernte Krankenschwester und Diplom-Sozialarbeiterin. Bereits in der Vergangenheit hat sie über viele Jahre im DRK-Tageszentrum Arheilgen im Rahmen der Sozialarbeit Beratungen durchgeführt. Durch die Projektmoderation der Aktiven Senioren Wixhausen vor knapp zehn Jahren ist sie bereits einigen älteren Bürgerinnen und Bürgern in Wixhausen bekannt.

Die Seniorenberatung Wixhausen Gemeindeschwester 2.0 ist räumlich an den DRK-Ortsverein in Wixhausen, Falltorstraße 58, 64291 Darmstadt angebunden.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-259 Thu, 29 Oct 2020 16:01:17 +0100 100 Jahre Bergwacht https://www.drk-darmstadt.de Imagefilm zeigt eindrucksvoll Bergretter im Einsatz Geraten Menschen in den Bergen und Wäldern in Not, wird die DRK Bergwacht alarmiert. Auch für den Natur- und Artenschutz setzen sich Bergretter ein. Gegründet wurde die Bergwacht in Deutschland am 14. Juni 1920 in München. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist sie eine Gliederung im Roten Kreuz. Heute stellt die Bergwacht in Deutschland mit 11 Bergwacht-Landesverbänden in Bayern, Hessen, Nordrhein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schwarzwald, Thüringen, Westfahlen und Württemberg den Rettungsdienst im unwegsamen Gelände.  Mit deutschlandweit rund 14.500 Mitgliedern und über 5.000 aktiven Bergretterinnen und Bergrettern ist die Bergwacht die größte Bergretterorganisation in der Bundesrepublik. Auch beim DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. sin Bergretter aktiv: Die gut ausgebildete, ehrenamtliche Bereitschaft der DRK Bergwacht Darmstadt-Dieburg hat sich vor allem auf Höhen- bzw. Luftrettung spezialisiert und deshalb überregional gefragt.

2020 feiert die Bergwacht ihr 100-jähriges Bestehen. Ein geplanter Festakt im Oktober in Berlin musste allerdings aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Jetzt veröffentlichte die Bergwacht einen Imagefilm (zu sehen auf Youtube), der zum Jubiläum entstand. Dieser zeigt eindrucksvoll Bergretterinnen und Bergretter bei Einsätzen und Übungen. Gedreht wurde unter anderem bei der Stiftung Bergwacht im Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung Bad Tölz, im Alpspitzgebiet bei der Bergwacht Hochland, im Elbsandsteingebirge mit der Bergwacht Sachsen, am Feldberg bei der Bergwacht Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb bei der Bergwacht Württemberg. Szenen der Luftrettung wurden in Willingen mit der Bergwacht Hessen gedreht.

Weitere Informationen zur Bergwacht:

 

]]>
news-258 Wed, 16 Sep 2020 11:00:34 +0200 Teddy-Klinik, Rettungswagen zum Anfassen und Spiele-Parcours https://www.drk-darmstadt.de Weltkindertag am 20. September beim DRK Darmstadt Am 20. September ist Weltkindertag. Trotz der besonderen Umstände wird er auch in diesem Jahr gefeiert, um weltweit auf die Bedürfnisse von Kindern aufmerksam zu machen – auch das Rote Kreuz in Darmstadt ist mit dem Schulsanitätsdienst, dem Familienbildungsprogramm „HIPPY“ und der Teddy-Klinik des Jugendrotkreuzes (JRK) Darmstadt dabei. Dieses Mal finden die spannenden und kurzweiligen Kinderangebote des DRK direkt in der Hauptgeschäftsstelle in der Mornewegstraße 15 sowie beim DRK-Ortsverein in Arheilgen statt. Ab 14 Uhr geht’s los, selbstverständlich unter Berücksichtigung entsprechender Hygienekonzepte. Ende der Veranstaltung ist 18 Uhr. Wichtig für den Besuch der Angebote: Familien müssen einen Time Slot reservieren, damit nicht zu viele Besucher zum selben Zeitpunkt kommen und der Abstand gewahrt werden kann.

Erste Hilfe: Teddy trösten und versorgen

Auch der stärkste Teddy kann einmal ein Wehwechen haben. Wie man dem Kuscheltier helfen und Kinder altersgerecht mit dem Thema Erste Hilfe in Berührung bringen kann, zeigt der Schulsanitätsdienst mit seinem Rettungswagen zum Anfassen. Dieser erwartet die kleinen und großen Besucher vor dem Haupteingang der DRK-Kreisgeschäftsstelle. Hier kann ein Time Slot für den Rettungswagen zum Anfassen reserviert werden.

Beim JRK in Arheilgen Darmstadt werden in der Teddy-Klinik Puppen und Kuscheltiere wie echte Patienten umfassend untersucht und professionell versorgt. Hier kann ein Time Slot für die Teddy-Klinik des JRK Darmstadt reserviert werden.

Spielen und über Familienbildung informieren

Im Innenhof der Kreisgeschäftsstelle können sich kleine und große Gäste auf dem Spiele-Parcours vergnügen, auf Stelzen laufen, Dosen abwerfen, Sack hüpfen oder Kegeln. Darüber hinaus informiert das Team des „HIPPY-Bildungsprogramms“ über das soziale Angebot für Familien, das spielerisch Kinder im Vorschulalter in ihrer Entwicklung fördert und dabei die Eltern in ihrer erzieherischen Kompetenz stärkt. Auch auf dem Spiele-Parcours werden Hygiene-Maßnahmen notwendig wie Händedesinfektion sowie das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes beim Ankommen und Gehen. Besucher werden überdies gebeten, ihre Kontaktdaten zu hinterlegen. Hier kann ein Time Slot für den Spiele-Parcours reserviert werden.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-257 Mon, 14 Sep 2020 11:44:56 +0200 Bei HIPPY gibt‘s noch freie Plätze https://www.drk-darmstadt.de Familienbildungsprogramm des DRK Darmstadt hilft, die Chancengleichheit zu erhöhen – Coronavirus erschwert Erreichbarkeit von interessierten Familien „Die ersten Kinder haben vor 18 Jahren an HIPPY teilgenommen. Sie sind heute längst erwachsen, einige von ihnen studieren mittlerweile und engagieren sich selbst zum Beispiel für die Entwicklung und Bildung von Kindern“, erzählt Buket Dagdelen, Koordinatorin des Familienbildungsprogramm, das seit 2002 erfolgreich beim DRK Darmstadt durchgeführt wird. HIPPY erhöht die Chancengleichheit von Kindern aus Familien in schwierigen Lebenslagen und unterstützt nachweislich die Integration von Familien mit Migrationshintergrund. „Das aktuelle Programmjahr startet jetzt im September. Wir haben noch Plätze für etwa 30 Familien frei,“ so die HIPPY-Koordinatorin weiter.

„In der Regel sind zu diesem Zeitpunkt bereits fast alle Plätze vergeben. Durch die Pandemie war es dieses Jahr jedoch schwierig, interessierte Familien zu erreichen“, erläutert Buket Dagdelen. Bevor das Coronavirus Vorsichtsmaßnahmen notwendig machte, hat sie regelmäßig in Kindertagesstätten das Programm vorgestellt und dafür geworben. „Das ist zurzeit nicht ohne weiteres möglich. Insofern freuen wir uns über jede Empfehlung.“ Darmstädter Kinderärzte beispielsweise empfehlen das Bildungsangebot, wenn sie bei Familien und ihren Kindern Förderbedarf erkennen. „Sie sind von dem Erfolg des Programms überzeugt und wir sind sehr dankbar dafür, dass sie uns bei der Vermittlung unterstützen – gerade jetzt.“

HIPPY fördert Kinder und Eltern

HIPPY heißt frei übersetzt „Hausbesucherprogramm für Eltern mit Vorschulkindern“. Es handelt sich um ein familienbildendes Frühförderprogramm zur Stärkung, Bildung und Unterstützung von Eltern mit Vorschulkindern. Es begleitet pädagogisch wirksam Eltern – vorrangig, aber nicht ausschließlich Menschen mit Migrationshintergrund – dabei, die motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung ihrer 4- bis 5-jährigen Kinder zu Hause zu fördern. Gleichzeitig stärkt es die Eltern-Kind-Beziehung.

Eine wichtige Rolle im Projekt übernehmen die DRK-Hausbesucherinnen. Sie besuchen die Familien alle 14 Tage und üben mit ihnen die täglichen Aufgaben, die das Bildungsprogramm vorsieht. „Diese Aufgaben, die Eltern selbstständig mit ihren Kindern bearbeiten, nehmen etwa 15 Minuten täglich in Anspruch.“ Parallel dazu führen DRK-Hausbesucherinnen gemeinsam mit der Koordinatorin regelmäßige Gruppentreffen mit den Eltern durch. Dabei kommen Themen wie das deutsche Schulsystem, Erziehung oder Bildung zur Sprache. Die Gruppentreffen finden in Darmstadt und in den Stadtteilen Eberstadt und Kranichstein statt.

Mütter entwickeln ebenso ihre Sprachkenntnisse

Im zurückliegenden HIPPY-Programmjahr nahmen Darmstädter Familien aus 20 Nationen teil, darunter Afghanistan, Brasilien, Ghana, Kanada, Spanien, Türkei, Polen, Russland und Syrien. „Es ist schon enorm, welche eindrucksvollen Entwicklungen oft auch die teilnehmenden Mütter durchleben“, sagt Buket Dagdelen, „eine Mutter, die anfangs nur mit Ja oder Nein antwortete, hat im Verlauf weiterer Gruppentreffen Gespräche über die Erziehung ihrer Kinder geführt. Für mich ein unvergessliches Erlebnis in meiner langjährigen Arbeit als HIPPY-Koordinatorin.“ Weitere Informationen unter www.drk-darmstadt.de/hippy

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-256 Fri, 11 Sep 2020 10:28:00 +0200 Am 12. September 2020 ist Welt-Erste-Hilfe-Tag https://www.drk-darmstadt.de Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre sinnvoll Im Notfall Erste Hilfe zu leisten, kann Leben retten. Allerdings sind oft die Kenntnisse vieler Menschen über mögliche Hilfsmaßnahmen veraltet. „In der Regel wird anlässlich der Führerscheinprüfung ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Danach ist Erste Hilfe nie wieder ein Thema. Das reicht jedoch nicht aus und die Folgen können fatal sein. Gerade im Straßenverkehr sollte man auf Notsituationen vorbereitet sein und wissen, wie man schnell helfen kann – über das Absetzen des Notrufs 112 hinaus. Wir raten daher insbesondere Autofahrerinnen und Autofahrern, alle zwei bis drei Jahre die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse in einem Kurs aufzufrischen“, sagt Dr. Gregor Wehner, Präsident des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V., anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 12. September 2020.

Jeder Mensch kann in die Situation geraten, Erste Hilfe leisten zu müssen: ob im Straßenverkehr, beim Sport oder im Privathaushalt. Bis der Rettungswagen eintrifft, vergehen oft mehrere Minuten. Vor allem in lebensbedrohlichen Situationen kommt es gerade in diesen ersten Minuten auf die Ersthelfenden vor Ort an, um beispielsweise nach einem Unfall Blutungen zu stoppen, Bewusstlose in die stabile Seitenlage zu legen, um sie vor dem Ersticken zu bewahren oder bei Herzstillstand eine Wiederbelebung durchzuführen. „Wir appellieren daher an die Verantwortung aller, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig zu erneuern“, sagt Dr. Gregor Wehner weiter.

Viele Menschen hätten Angst davor, Wiederbelebungsmaßnahmen an einer betroffenen Person durchzuführen. Genau deswegen seien die praktischen Wiederholungen solcher Kompetenzen so wichtig, erklärt der Präsident des DRK-Kreisverbands: „Sie helfen dabei, die Scheu zu überwinden, etwas falsch zu machen. In den Schulungen kann man sich in Ruhe auf eine Notsituation vorbereiten und dann im Ernstfall dazu beitragen, dass die betroffene Person bestmöglich versorgt wird und dadurch bleibende Schäden verhindert oder verringert werden.“

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist Erste Hilfe möglich. „Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden. Den Notruf 112 anzurufen und die betroffene Person zu beruhigen, ist eine wichtige Hilfeleistung und auch auf Distanz möglich“, gibt Dr. Gregor Wehner als Tipps.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-255 Wed, 12 Aug 2020 09:15:05 +0200 Neustart der Migrationsberatungen im Landkreis Darmstadt-Dieburg https://www.drk-darmstadt.de Nach den Sommerferien öffnen die Beratungsstellen wieder vor Ort Während des Lockdowns durch den Coronavirus SARS- CoV-2 mussten Beratungen im Landkreis fast ausschließlich per E-Mail und Telefon durchgeführt werden. Jetzt ist wieder eine persönliche Beratung möglich. Nach den Sommerferien öffnen erneut die Beratungsstellen flächendeckend vor Ort.

Die Beratungen werden vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie von der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) gefördert. Sie stellen eine wichtige Unterstützung im Alltagsleben vieler Migrantinnen und Migranten dar. „Eine Beratung per E-Mail oder Telefon hat aber eine ungleich höhere Zugangsbarriere und birgt neben größerem Zeitaufwand auch noch eine höhere Gefahr von Verständnisproblemen. Deshalb sind wir sehr froh, nach den Sommerferien wieder an allen Standorten Unterstützung vor Ort anbieten zu können“, sagt Riza Yilmaz, Leiter der Sozialrbeit beim DRK Darmstadt. Schon jetzt ist die persönliche Beratung an einzelnen Standorten möglich.

Persönliche Beratung nur mit Termin

„Aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen können wir leider keine offenen Sprechstunden anbieten, sondern es muss ein Termin vereinbart werden“, erläutert Riza Yilmaz. Die Hygiene-Schutz-Bestimmungen werden selbstverständlich eingehalten und die Ratsuchenden werden gebeten, eine Schutzmaske zu tragen.

Für die Standorte Darmstadt (Kreisagentur für Beschäftigung), Dieburg, Groß-Zimmern, Ober-Ramstadt, Reinheim und Roßdorf können unter der Telefonnummer 0176/13606627 und für Pfungstadt, Seeheim und Weiterstadt unter der Telefonnummer 0159/04664720 Termine vereinbart werden. Anfragen sind auch über die E-Mail-Adresse migrationsberatung.ladadi(at)drk-darmstadt.de möglich. Ansprechpartnerinnen sind Meral Kacmaz-Özdemir und Heike Love. Sie beraten und  begleiten die Ratsuchenden individuell und bedarfsorientiert unter anderem bei Kärung aufenthaltsrechtlicher Fragen (Aufenthalt, Einbürgerung, Familienzusammenführung) sowie sozialrechtlicher Fragen (Agentur für Arbeit, Jobcenter, Sozialamt, Wohnungsamt, Krankenkasse, Familienkasse). Ebenso begleiten sie Menschen während der Teilnahme an einem Integrationskurs oder bieten auch Unterstützung in Krisensituationen.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-254 Mon, 03 Aug 2020 10:45:23 +0200 Veränderung an der Spitze des DRK Darmstadt https://www.drk-darmstadt.de Tim Wittwer verlässt den Kreisverband – Konsolidierung geschaffener Strukturen, weitere Hebung von Synergiepotenzialen Das Deutsche Rote Kreuz in Darmstadt wirkt als Wohlfahrtsverband und Katastrophenschutzorganisation mit seinen vielfältigen Leistungen tief in die Gesellschaft hinein. Die Struktur des Verbands ist komplex und die Führung des gemeinnützigen  Unternehmens anspruchsvoll. 13 Jahre lang haben Jürgen Frohnert und Tim Wittwer gemeinsam und mit Unterstützung des Präsidiums den DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. geführt und richtungsweisend weiterentwickelt. Nun schied Tim Wittwer als Kreisgeschäftsführer zum 31. Juli aus und wechselte  zum Sächsischen Textilforschungsinstitut e. V. nach Chemnitz als kaufmännischer Leiter. Seit August ist Jürgen Frohnert alleiniger Kreisgeschäftsführer. Beide wurden 2007 in ihr Amt bestellt: Jürgen Frohnert, um insbesondere die sozialen Dienste zu fördern, und Tim Wittwer, um die Strukturen des Idealvereins zu stärken. „Diese Aufträge wurden erfüllt. Nun geht es unter anderem um die Konsolidierung der geschaffenen Strukturen“, sagt Dr. Gregor Wehner, Präsident des DRK Darmstadt, anerkennend.

Rückblick: Vom Ehrenamt ins Hauptamt

Tim Wittwer war bereits seit 1988 in der Organisation aktiv. Als Ersatz für die damalige Wehrpflicht hatte er sich für zehn Jahre im Katastrophenschutz verpflichtet. Mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter übernahm er neben seinem Lehramtsstudium Rettungsdienste, qualifizierte sich zum Erste-Hilfe-Ausbilder sowie zum Sanitätsdienstausbilder. 1998 folgte dann der Wechsel ins Hauptamt: 2000 begann er sein berufsbegleitendes Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Finanzierung und Controlling, das er mit einem Diplom zum Thema „Cash-Pooling für Non-Profit-Organisationen“ abschloss. Mit Beginn seiner Tätigkeit als Geschäftsführer 2007 übernahm Tim Wittwer neben der Förderung des Idealvereins auch die Bereiche Ausbildung, Finanzen und Controlling. Zur gleichen Zeit wurde er Mitglied im Fachbeirat der Volunta, der Gesellschaft des DRK in Hessen für freiwilliges Engagement. Seit 2012 wirkte er im Finanzausschuss des DRK-Landesverbands Hessen mit. Dessen Vorsitz übernahm er 2016. Zuletzt wurde Tim Wittwer 2018 zum Rotkreuzbeauftragten des DRK Darmstadt ernannt.

Tim Wittwer und Jürgen Frohnert blicken auf eine positive Entwicklung des DRK-Kreisverbands. „Dies haben wir ebenso der guten Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem Präsidium zu verdanken. Einige Vorstandsmitglieder wirken seit vielen Jahren an der Ausrichtung des Kreisverbands mit. Eine Kontinuität wie diese ist hessenweit im Roten Kreuz eine Besonderheit“, so Jürgen Frohnert und Tim Wittwer. Für beide bildete die Flüchtlingskrise 2015/2016 eine außergewöhnliche Zäsur: Mit seiner Erfahrung im Katastrophenschutz war zunächst Tim Wittwer für die Organisation und den Aufbau der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete am Standort Darmstadt Starkenburg-Kaserne in der Michaelistraße verantwortlich. „Die Flüchtlingskrise war eine prägende Erfahrung“, sagt  Tim Wittwer, „hier habe ich viel gelernt und fürs Leben mitgenommen.“

Ausblick auf Kommendes

„Durch das Ausscheiden von Tim Wittwer werden Restrukturierungen notwendig. Auch deshalb werden wir insbesondere mit unserer Tochtergesellschaft, der DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg GmbH, eine engere Zusammenarbeit suchen. Hier gibt es viele Synergiepotenziale, die es zu heben gilt“, erläutern Dr. Gregor Wehner und Jürgen Frohnert. Das gemeinnützige Unternehmen und die Geschäftsstelle des Kreisverbands befinden sich am selben Standort. „Selbstverständlich ist die Kreisgeschäftsstelle auch künftig für alle Belange des Idealvereins, der Ortsvereine und der Gemeinschaften da.  Ebenso steht weiterhin im Fokus unserer Arbeit, das DRK insgesamt in Darmstadt und in der Region zu stärken.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-253 Wed, 08 Jul 2020 11:40:49 +0200 Nordic-Walking-Kurs für Bewegungsfreudige 60 plus https://www.drk-darmstadt.de DRK Darmstadt startet Ende Juli ein neues Gesundheitsangebot Die richtige Nordic-Walking-Technik lernen und dabei viel Spaß in einer Gruppe haben: Ab Dienstag, dem 28.7.2020 startet beim DRK in Darmstadt das neue Gesundheitsangebot „Nordic Walking für Seniorinnen und Senioren 60 plus“. Der Kurs startet und endet in der Geschäftsstelle des DRK Darmstadt in der Mornewegstraße 15. Der erste Termin beginnt um 9 Uhr, alle folgenden Termine um 9.30 Uhr. Die Kosten für 8 Termine betragen 20 Euro. Anmeldung bis zum 21.07.2020 bei Annabell Schreiber, Leitung Gesundheitsprogramm des DRK Darmstadt, Telefon: 06151 3606-657, E-Mail: annabell.schreiber@drk-darmstadt.de.

]]>
news-252 Wed, 01 Jul 2020 13:12:05 +0200 HIPPY-Programmjahr 2019/2020 mit virtueller Abschlussfeier beendet https://www.drk-darmstadt.de Es ist wieder mal so weit: Das HIPPY-Programmjahr 2019/2020 ist zu Ende. Dieses Mal haben insgesamt 63 Kinder an dem Familienbildungsprogramm teilgenommen. 30 davon kommen im September in die Schule und so wurden sie – dieses Mal in einer ungewöhnlichen Form – verabschiedet. Leider konnte das HIPPY-Team durch die Corona-Krise bedingt keine Abschlussfeier veranstalten. „Wir haben die Familien, deren Kinder diesen Sommer eingeschult werden, zu einer virtuellen Abschlussfeier per Videokonferenz eingeladen. Mit diesem Programm haben wir bereits die letzten Wochen unsere Gruppentreffen durchgeführt. Allerdings konnten durch private und technische Gegebenheiten nur zehn Familien an der Feier teilnehmen“, sagt Buket Dagdelen, Sozialpädgagin und Koordinatorin des Familienbildungsprogramms beim DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V.

„Per Video haben wir mit den Kindern gemeinsam einen Sing- und Tanzkreis mit den Liedern aus dem 2. Programmjahr durchgeführt. Es waren alles bekannte Lieder, die die Eltern während des gemeinsamen Erarbeitens der HIPPY-Materialien mit Ihren Kindern kennengelernt hatten. Einer der Hausbesucherinnen, die ursprünglich Künstlerin ist, hat die Figuren aus den Heften des 2.Programmjahres als Puppen hergestellt. Die Kinder sollten erraten, wie diese Figuren heißen. Diese Puppen haben uns durch die Feier begleitet und mitgetanzt“, schildert Buket Dagdelen. Zum Abschluss wurden alle Kinder, die an der virtuellen Feier teilnahmen, namentlich aufgerufen. Sie erhielten stellvertretend von den Eltern eine HIPPY-Medaille und ein HIPPY-Diplom für ihre erfolgreiche Teilnahme.

Es war eine im Rahmen der Möglichkeiten gelungene Abschlussfeier. „Wir wünschen allen Familien und den Schuleinsteigern alles Gute für den neuen Lebensweg Schule.“

Über HIPPY:

HIPPY (Home Interaction for Parents of Preschool Youngsters) ist ein internationales Familienbildungsprogramm, das 4- bis 6-jährige Kinder und Eltern gleichermaßen fördert. HIPPY ist als Hausunterrichtsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern gestaltet und richtet sich vor allem an Familien mit Migrationshintergrund. Mit einem Lern- und Spieleprogramm bereitet es auf die Schule vor. Weitere Informationen unter Angebote/Sozialarbeit.

]]>
news-251 Mon, 15 Jun 2020 13:53:05 +0200 Jahresbericht 2019 des DRK Darmstadt erschienen https://www.drk-darmstadt.de Nicht nur in Krisenzeiten leistet der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation humanitäre Arbeit. Menschen beim Roten Kreuz in Darmstadt helfen Tag für Tag Mitmenschen in Notlagen, unterstützen sie Lebensperspektiven zu entwickeln oder sorgen bis zuletzt für ein würdevolles Leben. Die Aufgaben sind vielseitig und orientieren sich stets an den Bedürfnissen der Gesellschaft.

Der Jahresbericht 2019 bietet einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des Kreisverbands und in die Rotkreuzarbeit, die das DRK Darmstadt im vergangenen Jahr vollbracht hat. Er ist downloadbar als PDF (ca. 2,7 MB) oder kann als Druckexemplar unter kommunikation(at)drk-darmstadt.de angefordert werden.

]]>
news-250 Thu, 30 Apr 2020 13:00:53 +0200 Mund-Nasen-Schutz richtig verwenden https://www.drk-darmstadt.de Falsche Verwendung kann Masken verunreinigen Darmstadt, den 30. April 2020 – Mit einer Alltagsmaske schützen die Träger sich gegenseitig. Seit dem 27.04.2020 ist der Mund-Nasen-Schutz beim Einkaufen in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr Pflicht. Bei der Verwendung der Masken sollte die richtige Handhabung beachtet werden, um den Schutz nicht zu verunreinigen. So sollte der Mund-Nasen-Schutz beim Aufsetzen an den Bändern angefasst und auf keinen Fall die Innenfläche berührt werden. Der Draht der Maske wird über dem Nasenrücken angedrückt und der Stoff bis über das Kinn gezogen. Der Landesarzt des DRK Hessen, Dr. Matthias Bollinger, demonstriert in einem Beitrag der Hessenschau wie es richtig gemacht wird: www.hessenschau.de.

Auch die Infografik des DRK Nordrhein bringt die richtige Handhabung kurz auf den Punkt: Mund-Nasen-Schutz-DRK_Nordrhein.pdf (Download).

Die hier verwendeten Beispiele für den Mund-Nasen-Schutz sollten den professionellen Gesundheitsbereichen vorbehalten sein. Für den Alltagsgebrauch reichen Behelfsmasken oder ein Schal aus. Selbstgenähte Behelfsmasken können wie die professionellen Masken mit einem Draht versehen werden. Eine sehr anschauliche Nähanleitung hat diese Podologin auf Youtube veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=mZjn72eOZWo

Bleiben Sie gesund!

]]>
news-249 Wed, 29 Apr 2020 16:56:24 +0200 DRK-Blutspendetermine im Mai https://www.drk-darmstadt.de Vom 11.05.-15.05.2020 sind Blutspendetermine nur mit Terminreservierung möglich Blutspende ist auch in Krisenzeiten notwendig, um Schwerkranken und Unfallopfern helfen zu können. Zurzeit führt der DRK-Blutspendedienst  aufgrund der Corona-Krise keine kleinen Blutspendetermine in Hessen mehr durch. Auch in Darmstadt nicht. Stattdessen  findet vom 11.05.-15.05.2020 eine komplette Blutspendewoche in der Darmstädter Orangerie statt.  Die Spendezeit ist jeweils von 13-18 Uhr. Blutspenderinnen und Blutspender können sich online einen Termin reservieren unter www.blutspende.de/blutspendetermine/termine?term=Darmstadt

Informationen zum Coronavirus bezogen auf Blutspende unter: www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus/

> zurück zu den Pressemeldungen

 

]]>
news-248 Tue, 28 Apr 2020 14:11:14 +0200 DRK-Kleiderladen ist wieder geöffnet https://www.drk-darmstadt.de Zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten - Zutritt nur mit Mund-Nasen-Schutz Liebe Kundinnen und Kunden,

seit dem 28.04.2020 hat der DRK-Kleiderladen wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind zunächst eingeschränkt.

 

Dienstag: 10-18 Uhr
Donnerstag:
10-18 Uhr
Freitag: 10-18 Uhr

Zutritt ist nur mit Mund-Nasen-Schutz bzw. Behelfsmaske gestattet. Es dürfen sich nur bis zu fünf Personen im Kleiderladen aufhalten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch - bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom DRK-Kleiderladen

Weitere Infos zum DRK-Kleiderladen

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-246 Tue, 14 Apr 2020 09:08:05 +0200 Coronavirus: Angst vor Ansteckung – DRK gibt wichtige Tipps für Erste Hilfe https://www.drk-darmstadt.de Auch jetzt gilt: Jeder kann und muss im Maße der Zumutbarkeit und ohne erhebliche eigene Gefahr Hilfe leisten. Für die meisten ist Helfen im Notfall eine Selbstverständlichkeit. Doch die Corona-Pandemie verunsichert viele Menschen. Auch jetzt gilt: Jede und jeder kann und muss im Maße der Zumutbarkeit und ohne erhebliche eigene Gefahr Hilfe leisten. „Die gesetzliche Pflicht zur Ersten Hilfe besteht auch trotz des Risikos einer Ansteckung, jedoch gibt es in der aktuellen Situation einige Besonderheiten“, sagt DRK-Bundesarzt Dr. Peter Sefrin und gibt hilfreiche Tipps:

1. An erster Stelle steht immer die eigene Sicherheit, gerade jetzt, da mit der Ansteckungsgefahr ein zusätzliches Risiko besteht. Wenn möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 Meter gewahrt werden, dies liegt jedoch im Ermessen der helfenden Person. Wenn näherer Kontakt notwendig ist, zum Beispiel bei Verletzungen, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden.

2. Unabhängig von der Distanz ist es auch eine wesentliche Erste Hilfe, wenn immer möglich, den Notruf 112 anzurufen und mit dem Betroffenen zu kommunizieren: beruhigen, darüber informieren, dass Hilfe unterwegs ist, und so lange bleiben, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

3. Bei einem Herz-Kreislaufstillstand sollte in der aktuellen Situation auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichtet und nur die Herzdruckmassage durchgeführt werden (100- 120 Mal pro Minute) – und zwar solange, bis der Rettungsdienst übernimmt.

4. Die Helferin oder der Helfer sollte den Einsatzkräften die eigenen Kontaktdaten geben, um erreichbar zu sein, für den Fall, dass bei der betroffenen Person nachträglich eine infektiöse Erkrankung festgestellt wird.

5. Menschen, die zu einer Risikogruppe zählen, sollten grundsätzlich zu Hause bleiben. Werden sie dennoch draußen Zeuge eines Notfalls, müssen sie abwägen, ob Hilfeleistungen an Fremden unter Rücksichtnahme auf die eigene Sicherheit möglich sind.

6. Ein Risikopatient mit Symptomen sollte an einem Patienten keine direkte Erste Hilfe leisten, sondern sich auf die Organisation der Hilfe beschränken und den Notruf 112 wählen.

Text: DRK Generalsekretariat

Pressemeldung und Bilddaten zum Download:

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-245 Wed, 08 Apr 2020 14:31:27 +0200 DRK-Pflege- und Betreuungsdienst erhält 2.000 Schutzmasken von h_da https://www.drk-darmstadt.de Spende sorgt für etwas Entspannung bei einfachen Schutzmaterialien Wer einen Mund-Nasen-Schutz trägt, schützt sein Gegenüber vor der eigenen ausgeatmeten Luft – die im schlechtesten Fall Viren enthalten können. Wie in allen Pflegebereichen sind diese Schutzmasken deshalb auch in der ambulanten Pflege unerlässlich, um Menschen, die von Fachkräften zu Hause versorgt werden, vor möglichen Ansteckungen zu schützen. Denn Pflegekräften ist es nicht möglich, den empfohlenen Abstand zu wahren. Sie arbeiten nah am Menschen. „Noch Ende März haben wir uns wie viele andere Pflegeeinrichtungen in einer Situation gesehen, die eine mögliche Knappheit an Schutzmaterialien abzeichnete. Die Lage hat sich aktuell etwas entspannt – auch durch die großzügige Spende der h_da. Wir sind dafür ausgesprochen dankbar“, sagt Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V., anlässlich der Übergabe von 2.000 Mund-Nasen-Schutzmasken durch Dr. Andreas Seeberg, Leiter der Abteilung Sicherheit und Umwelt und des h_da-Krisenstabs.

 Die Schutzmasken stammen aus einem Restbestand, der am Campus Dieburg eingelagert war. Die h_da möchte mit dieser Spende zum Schutz von Risikopersonen beitragen und einen Gesundheitsbereich unterstützen, der stark auf diesen Schutz angewiesen ist. „Der Mund-Nasen-Schutz wird vorwiegend dem DRK-Pflege- und Betreuungsdienst zugeführt. Dieser versorgt Menschen an drei Standorten: neben Darmstadt auch in Ober-Ramstadt und Heppenheim“, erläutert Jürgen Frohnert. „Darüber hinaus gehen auch Kontingente an den DRK-Mahlzeitendienst und den DRK-Hausnotruf.“ Mit diesen Servicediensten ist es auch für hilfebedürftige Seniorinnen und Senioren möglich, lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können. Gerade beim Hausnotruf lässt sich der nähere Kontakt nicht immer vermeiden, insbesondere wenn ein wirklicher Notfall vorliegt.

 „Wir sind wirklich sehr froh darüber zu sehen, wie viel Unterstützung alle Gesundheitsbereiche in dieser Krisensituation von Darmstädtern Bürgern und Institutionen erhalten – seien es großzügige Spenden wie die der h_da oder auch aufmunternde Worte wie die Spruchbänder der Fans vom SV Darmstadt 98. Nochmals: Wir danken allen dafür.“

Weiterhin dringend Bedarf besteht bei Materialien, die einen hohen Schutz ermöglichen wie FFP2- oder FFP3-Masken. „Der Mund-Nasen-Schutz bietet nur in gewissen Rahmen Sicherheit. Bei dem hochinfektiösen Coronavirus müssen im Falle einer Erkrankung Masken mit Filter zum Einsatz kommen. Und daran fehlt es leider im Moment immer noch.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-244 Mon, 23 Mar 2020 13:18:51 +0100 #füreinander in der Krise: Maßnahmen, Hilfen, Symptome https://www.drk-darmstadt.de Das DRK hat alle relevanten Informationen zum Coronavirus SARS - CoV-2 kompakt zusammengefasst Nichts bestimmt den Alltag aktuell mehr als die Gefahren, die vom Coronavirus SARS - CoV-2  ausgehen, und die dadurch verursachten Entwicklungen. Dies verunsichert immer mehr Menschen.  Das Deutsche Rote Kreuz hat alle relevanten Informationen zum Coronavirus kompakt zusammengefasst und klärt darüber auf, über welche Wege es zur Infektion  kommen kann, welche Symptome es gibt, wie man sich schützen oder auch helfen kann. Darüber hinaus wurde eine Liste mit deutschlandweiten Kontaktdaten zusammengetragen.

>> Hier geht es zur Coronavirus Informationsseite des Deutschen Roten Kreuzes

> zurück zu den Pressemeldungen

 

]]>
news-243 Fri, 20 Mar 2020 10:17:34 +0100 Information der Migrationsberatungsstellen in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg https://www.drk-darmstadt.de Migrationsberatungsstellen sind bis auf Weiteres telefonisch und per E-Mail erreichbar. Liebe Klientinnen und Klienten,

aus Gründen gesundheitlicher Vorsorge im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus sind wir bis auf Weiteres telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Bitte sehen Sie von persönlichen Besuchen ab!

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag unter den unten angegebenen Telefonnummern sowie per E-Mail.

Für die Beratung der Klientinnen und Klienten in Darmstadt:

06151-3606-650

Migrationsberatung.da(at)drk-darmstadt.de

Für die Beratung der Klientinnen und Klienten im Landkreis Darmstadt-Dieburg:

06151-3606-651
0176-13606627

Migrationsberatung.ladadi(at)drk-darmstadt.de

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen gesunde Zeiten.

Ihre Migrationsberatungsstelle in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-242 Fri, 13 Mar 2020 12:10:46 +0100 DRK-Empfehlungen für Menschen, die in Quarantäne geschickt werden https://www.drk-darmstadt.de Als Schutzmaßnahme und um eine zahlenmäßig flache Ansteckungskurve mit dem Corona-Virus zu erreichen, werden Menschen in Hessen in häusliche Quarantäne geschickt. Das DRK gibt dazu Tipps: Grundsätzlich empfehlen sich, die Beachtung aller aktuellen Vorgaben der Behörden und die Anpassung der eigenen Mobilität.

Jedoch, wie kann man zu Hause seinen Alltag und sein Verhalten so regeln, dass Männer, Frauen und Kinder dies gut physisch und psychisch überstehen?

Das DRK gibt hierzu ein paar Tipps:

  • Sorgen Sie zu Hause für einen geregelten Alltag und geben Sie ihm Struktur.

  • Falls Sie im Homeoffice arbeiten, trennen Sie Ihren Arbeitsplatz vom Privatleben – wenn möglich auch räumlich.

  • Legen Sie feste Zeiten für Arbeit (Erwachsene) und schulisches Lernen (Kinder) fest.

  • Bestimmen Sie fixe Zeitpunkte, an denen die Familie (sofern alle gesund sind) sich zur gemeinsam Mahlzeit trifft.

  • Sorgen Sie für Privatsphäre für jedes Familienmitglied.

  • Organisieren Sie Erholungsmomente für alle, die mit Entspannungsübungen, Spiele spielen, lesen, fernsehen etc. gefüllt sind.

  • Versuchen Sie sich - auch in den eigenen Räumen - sportlich zu betätigen, z.B. mit Gymnastik- oder Kraftübungen.

  • Minimieren Sie Ihre sozialen Kontakte nach draußen und verabreden Sie sich stattdessen zum telefonieren, mailen oder skypen.

  • Nutzen Sie auch die digitalen Geräte, falls Sie psychologische Unterstützung benötigen.

  • Achten Sie aufeinander und kontaktieren Sie ärztliche Hilfe per Telefon oder Notruf (112 im Notfall oder ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117), wenn es bei einem Familienmitglied zu gesundheitlichen Problemen kommt.

  • Lassen Sie sich von Nachbarn mit Einkäufen versorgen oder bieten Sie umgekehrt Hilfe an, falls die Personen von nebenan Unterstützung benötigen. Die Einkäufe sollten am besten in Kartons o.ä. vor die Haustüre gestellt werden und nach einmaliger Nutzung entsorgt werden.

  • Sorgen Sie für regelmäßige Belüftung der Räume und reinigen Sie Ihr Zuhause gründlich nach Ablauf der Quarantäne!

  • Bleiben Sie trotz des Ausnahmezustandes positiv und gelassen. Diese Krise wird vorbeigehen!

Text: G. Prellwitz / DRK Hessen

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-241 Thu, 12 Mar 2020 15:50:25 +0100 Bombenentschärfung: DRK Darmstadt unterstützt Evakuierung https://www.drk-darmstadt.de Bei Fragen zur Evakuierung steht das Infotelefon der Feuerwehr Darmstadt bereit Zur Entschärfung der Weltkriegsbombe auf dem Darmstädter Messplatz müssen am morgigen Freitag, 13. März, alle Personen aus dem Evakuierungsgebiet bis rund 750 Metern zum Fundort ihre Wohnungen, Häuser und Büros verlassen haben. Unter der Einsatzleitung der Feuerwehr Darmstadt unterstützen rund 85 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bevölkerungsschutz des DRK Darmstadt die Evakuierung. Rund 20 DRK-Fahrzeuge werden dazu bereitstehen, darunter Rettungswagen, Krankentransportwagen und ein Einsatzleitwagen. Die Feuerwehr Darmstadt empfiehlt, wenn möglich bei Freunden oder Verwandten für die Zeit der Evakuierung – von 6 Uhr morgens bis voraussichtlich 14 Uhr mittags – unterzukommen. Von der Evakuierung Betroffene, die keine Ausweichmöglichkeiten haben, können die Unterkünfte in der Kasinohalle und im Darmstadtium nutzen. Diese Betreuungsstellen werden vom DRK Darmstadt betrieben. Zutritt erhalten nur Personen aus dem Evakuierungsgebiet.

Infotelefon unter 06151 13-2060

Die Feuerwehr Darmstadt hat ein Infotelefon geschaltet, an das sich Betroffene wenden können, Telefon: 06151 13-2060. Das Telefon ist heute, 12. März, noch bis 20 Uhr und morgen, 13. März, von 6 bis 16 Uhr zu erreichen. Ein rund 12-köpfiges Team beantwortet alle Fragen.  Dabei sind auch zwei ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisauskunftsbüros behilflich.

 

Online informiert die Feuerwehr Darmstadt unter www.feuerwehr-darmstadt.de.

Im Darmstadtium ist am 13.03.2020 ein Medienzentrum ab 6.30 Uhr geöffnet.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-239 Thu, 23 Jan 2020 09:46:21 +0100 Triff das DRK auf der hobit 2020: Stand 141 https://www.drk-darmstadt.de DRK-Pflegeberufe und Rettungsdienst vom 28. bis 30. Januar auf der Ausbildungsmesse im darmstadtium Am kommenden Dienstag, den 28. Januar, öffnet Deutschlands größte nichtkommerzielle Hochschul- und Berufsinformationsmesse wieder für drei Tage die Tore, um junge Menschen bei ihrer Berufsentscheidung zu unterstützen. Auch das Deutsche Rote Kreuz aus Darmstadt ist mit Ausbildungsinfos zur Pflegefachfachfrau/Pflegefachmann (w/m/d) und zum Notfallsanitäterin/Notfallsanitäter (w/m/d) dabei. Am Stand 141 informieren Fachkräfte aus der DRK-Pflege und aus dem DRK-Rettungsdienst über ihren Beruf: Standbesucher erfahren aus erster Hand, was die beiden Berufsbilder spannend macht oder welche Aufstiegschancen es gibt. Neben informativen Gesprächen können Besucherinnen und Besucher übrigens auf kleine Aktionen gespannt sein.

Weitere Infos zu Pflegeberufen: www.gude-pflege.de

Weitere Infos zum Notfallsanitäter: www.drkstarkenburg.de

]]>
news-238 Tue, 21 Jan 2020 09:46:20 +0100 Gut betreut den Urlaub genießen https://www.drk-darmstadt.de DRK-Seniorenreisen starten mit vielseitigem Programm in die Saison Im Januar träumen viele Menschen von wärmeren Tagen. Wenn die Natur erneut erwacht und das Leben sich wieder im Freien abspielt. „Schon jetzt wird die Urlaubsplanung ins Auge gefasst. Auch Seniorinnen und Senioren überlegen sich bereits, wo es dieses Jahr hingehen soll“, weiß Iris Domen. Die Ansprechpartnerin der DRK-Servicereisen für Senioren in Darmstadt berät regelmäßig reiselustige ältere Menschen über mögliche Ziele aus dem DRK-Reiseprogramm. „Unsere Angebote für 2020 sind wieder vielseitig und laden dazu ein, sich verwöhnen zu lassen.“

Ziele im Frühjahr

Niederbayern, Unterfranken, Allgäu? Oder doch lieber nach Andalusien oder auf die Kanaren? Das DRK-Reiseprogramm hat beliebte Reiseziele zur Auswahl: Vom 08.03. bis 22.03.2020 geht es nach Bad Füssing. „Mitreisende können sich hier auf herrliche Natur und heilende Quellen freuen“, sagt Iris Dohmen. Vom 26.04. bis 06.05.2020 führen die DRK-Reisen in den beliebten Kurort Bad Kissingen. „Sonnenterrassen, Rosengärten, Cafés und natürlich zahlreiche Wellnessangebote sorgen für viel Entspannung.“ Bad Wörishofen ist das nächste Ziel vom 23.05. bis 06.06.2020. „Die berühmte Kneipp-Stadt ist ein Idyll mitten im Allgäu.“ Ausgemachte Sonnenanbeter können vom 04.05. bis 18.05.2020 nach Andalusien oder vom 14.05. bis 28.05.2020 nach Teneriffa fliegen – zwei Reiseziele quasi mit Sonnengarantie. „Außerdem steht im Frühjahr noch eine Tagesreise auf dem Programm: Am 15.04.2020 erwartet die Gäste eine romantische Frühlingsfahrt nach Schwäbisch Hall.“

Gut betreut: das Plus der DRK-Reisen

Die DRK-Servicereisen für Senioren haben sich auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen im fortgeschrittenen Alter spezialisiert. „Wer sich aufgrund altersbedingter Einschränkungen die Planung und Durchführung einer Reise alleine nicht mehr zutraut – oder wer einfach gern in angenehmer Gesellschaft verreisen möchte – findet in uns einen erfahrenen Reiseveranstalter“, sagt Iris Dohmen. Reisebegleiterinnen sind vor Ort verantwortungsbewusste, vertrauensvolle Ansprechpartnerinnen. Bei möglichen gesundheitlichen Problemen kümmern sie sich umgehend darum, dass Reisegäste eine korrekte medizinische Behandlung erhalten. „Wir nehmen zu jeder Reise eine umfassende, qualifizierte Reisevorbereitung vor, um bei allen Eventualitäten richtig reagieren zu können“, schildert Iris Dohmen. „So können Urlauber die schönste Zeit im Jahr unbeschwert genießen.“

Informationen zu allen Reisen beim DRK Darmstadt: Dienstag, Mittwoch und Freitag 8 bis 15.30 Uhr, Telefon: 06151-3606-626. Das Programm kann auch als Broschüre unter seniorenreisen(at)drk-darmstadt.de angefordert werden.

]]>
news-237 Thu, 16 Jan 2020 13:07:25 +0100 „Ich habe viel erhalten – also kann ich etwas zurückgeben“ https://www.drk-darmstadt.de Ayoub Alhousin über seine Flucht und sein soziales Engagement beim DRK Darmstadt „Jeder sollte einen zwischenmenschlichen Beitrag leisten. Dann kann die Gesellschaft besser werden.“ Mit diesen beiden Sätzen bringt Ayoub Alhousin seine Einstellung und Motivation auf den Punkt, sich sozial zu engagieren.  Der 28-Jährige lebt seit 2015 in Deutschland und seit Mai 2016 in Darmstadt. Hier engagiert er sich unter anderem an der Technischen Universität (TU), übersetzt für geflüchtete Familien an Ämtern und Schulen und hilft jungen Menschen im Zuge des Projekts „Zusammen stark!“, das beim DRK Darmstadt koordiniert wird – alles ehrenamtlich. Bedürftigen Menschen hilft er seit langem: bereits seit Beginn des Krieges in seiner ursprünglichen Heimat in Syrien.

Flucht nach Deutschland

Ayoub Alhousin kommt aus der Stadt Hama. Sie liegt zwischen Aleppo im Norden und Damaskus im Süden. Dort lebten rund 600.000 Menschen. Als die ersten Unruhen anfingen, floh die Bevölkerung aus der ländlichen Region in die Großstadt. Die Schutzsuchenden mussten untergebracht und versorgt werden. Ayoub Alhousin zählte zu den Helfern, die vor allem lebensnotwendiges, frisches Wasser verteilten. Und dann, 2011, erreichte der Krieg auch Hama selbst. „Der Krieg hat uns nicht vorgewarnt. Wir hatten die Wahl, entweder zu kämpfen und zu sterben oder zu fliehen.“ Ayoub Alhousin entschied sich für das Leben und flüchtete. Zunächst in die Türkei, in der noch ein Teil seiner Familie lebt – und dann weiter mit zwei Freunden zu Fuß über die Balkanroute nach Deutschland. „Wir haben auf der Flucht viel erlebt und auch bezahlt“, sagt er mit festem Blick, der zugleich erahnen lässt, dass er auf seinem Weg auch menschliche Abgründe kennengelernt hat.

Neustart in Darmstadt

Die erste Zeit in Deutschland war ebenfalls unruhig. Sein erster Aufenthaltsort, eine Erstaufnahmeeinrichtung im Saarland, war so überfüllt, dass er auf der Straße schlafen musste. Kurz darauf musste er nach Trier wechseln und dann nach Eisenberg in der Pfalz. Von hier aus nahm er seinen Neustart in Deutschland in die Hand. Er lernte Deutsch und nutzte jede Gelegenheit, sich mit der Sprache vertraut zu machen. „Neben Youtube-Deutsch-Kursen habe ich regelmäßig das ‚Sprachencafé‘ in Eisenberg besucht.“ Sobald sein Asylantrag bewilligt war, wechselte er nach Darmstadt und fokussierte die Fortführung seines Studiums: „Da die TU Darmstadt im Fachbereich Bauingenieurswesen zu den besten Universitäten in Deutschland zählt, war es mein Ziel hier zu studieren.“

In Syrien hat Ayoub Alhousin sein Studium Bauingenieurswesen bereits mit einem Bachelor abgeschlossen. Auch wenn das Bildungssystem in Syrien sehr gut ist, konnte der Abschluss nicht ohne weiteres anerkannt werden. „Die rechtlichen Grundlagen beispielsweise sind nicht identisch.“ Also musste er Teile seines Studiums wiederholen, wobei sich die Auseinandersetzung mit der Fachsprache als ziemlich anspruchsvoll erwiesen hat. Doch mit dem Ziel zu promovieren, konnte Ayoub Alhousin 2017/2018 in den Masterstudiengang einsteigen, den er im Sommer dieses Jahres voraussichtlich abschließen wird. Seine beiden Freunde, die mit ihm nach Deutschland flohen, haben übrigens ebenfalls in Darmstadt Fuß gefasst: „Einer studiert gemeinsam mit mir. Der andere setzt sein Informatikstudium fort.“

Engagiert bei „Zusammen stark!“

Mit dem DRK Darmstadt kam Ayoub Alhousin im Zuge bürokratischer Fragen in Kontakt. Er nahm damals die Migrationsberatung in Anspruch, die das DRK im Rahmen seiner Sozialarbeit anbietet. Im Gespräch wurde er auf „Zusammen stark!“ aufmerksam. Das Projekt unterstützt geflüchtete Frauen und besonders schutzbedürftige Personen, darunter minderjährige Menschen. „Gerade junge Menschen, die ihre Familie zurücklassen mussten und ohne Begleitung nach Deutschland kamen, brauchen Orientierung“, sagt Ayoub Alhousin.

Seit etwa einem Jahr unterstützt Ayoub Alhousin als Mentor einen jungen Mann aus Äthiopien, der in Darmstadt in Vollzeit arbeitet. „Anfänglich haben wir uns wöchentlich für rund zwei Stunden gesehen. Wir haben viel Deutsch geübt. Ich habe ihn motiviert, mehr zu sprechen, auch wenn es noch nicht so perfekt ist. Außerdem habe ich ihm den Umgang mit einem Computer beigebracht. Mittlerweile tauschen wir uns oft auch einfach kurz per Chat aus.“

Für sein vielseitiges Engagement und seine hervorragenden Leistungen wurde Ayoub Alhousin im November 2019 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ausgezeichnet. Auch das Deutsche Rote Kreuz ist sehr dankbar für seine vorbildliche, ehrenamtliche Mitarbeit. „Am Anfang habe ich viel Unterstützung erhalten – also kann ich etwas zurückgeben“, sagt er überzeugt.

Über „Zusammen stark!“

Das Projekt „Zusammen stark!“ wird seit 2016 durch den DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. durchgeführt. Es wird gefördert durch die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration. Bis Ende September 2018 war „Zusammen stark!“ organisatorisch an die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Standort Darmstadt Starkenburg angegliedert. Seitdem ist das Projekt an die Sozialarbeit des Kreisverbands angeschlossen. Diese erlaubt es, vor allem die Tätigkeiten für geflüchtete Menschen in der kommunalen Zuweisung zu verstärken.

> zurück zu den Pressemeldungen

 

]]>
news-233 Tue, 29 Oct 2019 09:49:44 +0100 Zum Todestag von Henry Dunant https://www.drk-darmstadt.de Am 30. Oktober 1910 verstarb Rotkreuzgründer Henry Dunant vor 109 Jahren in Heiden in der Schweiz. Sein Erbe ist mächtig und weltumspannend. Er selbst erlebte seine letzten Jahre allerdings verarmt und isoliert. Henry Dunants Vision und seine Menschenliebe ließen ihn in seiner zweiten Lebenshälfte an seiner gesellschaftlichen Rehabilitation arbeiten. Nach seinem wirtschaftlichen Konkurs und sozialen Abstieg wollte er wieder als Gründer des Roten Kreuzes anerkannt werden. Er schrieb eine Neufassung von "Eine Erinnerung an Solferino" und zur Historie des Roten Kreuzes.

Und tatsächlich geschah die Wendung: Die Nachricht des mit Dunant befreundeten Heidener Lehrers Wilhelm Sonderegger an den 1892 in Rom tagenden Kongress des Internationalen Roten Kreuzes, „Dunant lebt und ist in großer Not“, war eine Sensation. Dunant erlebte seine vollkommene moralische Rehabilitation.

Erster Friedensnobelpreis geht an Henry Dunant

Am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, erhielt Dunant die Nachricht aus Norwegen: „Das Nobelkomitee des Norwegischen Parlaments hat die Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass es den Friedensnobelpreis für 1901 zu halben Teilen Frédéric Passy und Henry Dunant zuerkannt hat.“ Diese weltweit anerkannte Ehrung erfreute Dunant und erfüllte ihn mit tiefer Genugtuung.

Danach wurde es allerdings wieder sehr still um den Gefeierten. Henry Dunant verließ kaum das Haus und lebte in zunehmender Isolation. Der Rotkreuzgründer erschrank über die modernen Entwicklungen in der Kriegstechnik und beschrieb seine großen Sorgen über die Erfindung "der besten Zerstörungsmaschinen".

An anderer Stelle schrieb er: „Dabei ist der wirkliche Feind nicht die Nachbarnation sondern die Kälte, das Elend, die Unwissenheit, die Gewohnheit, der Aberglaube, das Vorurteil.“

Nach seinem 80. Geburtstag begannen Dunants Kräfte zu schwinden. Am Sonntag, den 30. Oktober 1910, sprach der Sterbende seine letzten Worte: „Ach, wie wird es dunkel um mich her“, und entschlief an Altersschwäche.

Dunant wünschte, dass seine Asche auf dem Zürcher Friedhof Sihlfeld beigesetzt wird, was am 2. November 1910 geschah. Sein Grab ist dort zu besichtigen.

Text: Gisela Prellwitz / DRK Hessen

]]>
news-231 Sun, 22 Sep 2019 12:19:38 +0200 Erste Hilfe erster Klasse https://www.drk-darmstadt.de Sieger des 59. DRK-Bundeswettbewerbs der Bereitschaften in Darmstadt ist der DRK-Ortsverein Ibbenbüren aus Westfalen-Lippe Nach intensiven Wettkampfstunden in der Darmstädter Innenstadt verkündeten DRK-Bundesbereitschaftsleiter Martin Bullermann und DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön in der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt die Sieger des 59. DRK-Bundeswettbewerbes der Bereitschaften.

Die siegreichen Teams sind:

  1. Platz: DRK-Ortsverein Ibbenbüren aus Westfalen-Lippe
  2. Platz: DRK-Ortsverein Nierstein-Oppenheim aus Rheinland-Pfalz
  3. Platz: DRK-Ortsverein Münchingen aus Baden-Württemberg

Den Sonderpreis für menschliche Zuwendung hat der zweitplatzierte DRK-Ortsverein Nierstein-Oppenheim aus Rheinland-Pfalz gewonnen.

Die DRK-Wasserwacht Dahlem aus Nordrhein (6. Platz) hat sich qualifiziert für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe) 2020.

Inmitten von Darmstadt traten am Samstag, 21. September, 15 teilnehmende Teams aus den DRK-Bereitschaften, der Bergwacht, der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes aus dem gesamten Bundesgebiet an diesem Tage an, um das beste Retter-Team, das heute Erste Hilfe erster Klasse leistete, zu küren.

Zum Wettbewerbsparcours:

Der drei Kilometer lange Parcours wurde von den 15 teilnehmenden Teams als „fordernd und abwechslungsreich“ empfunden. An zwölf Stationen mussten die jeweils sechsköpfigen Teams die äußerst realistisch dargestellten Unfallsituationen von 66 Notfalldarstellern des Jugendrotkreuzes bewältigen. Neben dem richtigen Umgang mit Erbrochenem und offenen Beinwunden mit Maden stellten sich die Teams auch den Aufgaben in den  Bereichen "Sanitätsdienst", "Betreuungsdienst" sowie "Technik und Logistik". Die Bewertung führten insgesamt 49 Schiedsrichter durch.

Als Verbandsmaterial lagen 180 Dreiecktücher, 890 Mullbinden in einer Gesamtlänge von über 3,5 Kilometer Länge, 450 Rettungsdecken und 700 Kompressen bereit.

Siegerpreise

Die drei Erstplatzierten und die FACE-Qualifizierten erhielten zu ihren Pokalen kulinarische Spezialitäten aus Hessen sowie einen Einkaufsgutschein der Firma Medida, Ausrüster für Rettungsdienst und Katastrophenschutz,  Stockstadt/Rhein in einer Höhe von jeweils 250,- Euro gesponsert von der Firma Merck, Darmstadt.

Eröffnungsfeier im Haus der Geschichte

Bei der offiziellen Eröffnung am Samstagvormittag wünschten, DRK-Generalsekretär Christian Reuter, DRK-Präsident des DRK Darmstadt-Stadt Dr. Gregor Wehner, Hessens Innenminister Peter Beuth, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt Jochen Partsch, Hessens DRK-Präsident Norbert Södler und DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin allen beteiligten Teams viel Erfolg. Sie bedankten sich beim DRK-Ortsverein Arheilgen, dem DRK-Darmstadt, bei der DRK-Landesverstärkung Fritzlar sowie beim DRK-Landesverband Hessen für die Bewältigung der umfangreichen Organisationsaufgaben im Vorfeld.

Alle waren sich einig, dass der Bundeswettbewerb in der Darmstädter Innenstadt eine „Visitenkarte des DRK sei und für das Ehrenamt werbe“. Die Bevölkerung könne in „echten“ Unfallsituationen sehen, wie wichtig Ersthelferkenntnisse seien.

Teilnehmende Teams aus ganz Deutschland

Die teilnehmenden DRK-Teams des 59. Bundeswettbewerbes der Bereitschaften waren:

Baden-Württemberg ; Ludwigsburg ; Münchingen
Badisches Rotes Kreuz ; Lörrach ; Grenzach-Wyhlen
Bayerisches Rotes Kreuz ; Weilheim-Schongau ; JRK Weilheim-Schongau
Berlin ; Spandau ; -
Brandenburg ; Märkisch-Oder-Havel-Spree ; Oranienburg
Mecklenburg-Vorpommern ; Bad Doberan ; KV Betreuungszug

Nordrhein ; Euskirchen ; Wasserwacht Dahlem
Oldenburg ; Cloppenburg ; Markhausen
Rheinland-Pfalz ; Mainz-Bingen ; Nierstein-Oppenheim
Sachsen ; Dippoldiswalde ; Bergwacht Altenberg
Sachsen ; Leipzig-Stadt ; Wasserwacht Leipzig-Stadt
Sachsen ; Dresden ; Wasserwacht Dresden-Stadt
Sachsen-Anhalt ; Wittenberg ; Wittenberg
Thüringen ; Weimar ; Weimar
Westfalen-Lippe ; Tecklenburger Land ; Ibbenbüren

]]>
news-230 Wed, 18 Sep 2019 15:49:13 +0200 59. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften in der Innenstadt von Darmstadt am 21. September 2019 https://www.drk-darmstadt.de 15 Teams messen sich auf einem drei Kilometer langen Parcours mit 12 Aufgabenstationen durch die Darmstädter Innenstadt Am Samstag, den 21. September 2019 wird das Deutsche Rote Kreuz seinen 59. Bundeswettbewerb der Bereitschaften in Darmstadt durchführen. Inmitten der Innenstadt werden die bundesweit besten DRK-Retter unter den 15 teilnehmenden Teams aus den DRK-Bereitschaften, der Bergwacht, der Wasserwacht und des Jugendrotkreuzes aus dem gesamten Bundesgebiet gesucht.

Auf einem 3 Kilometer langen Parcours in der Darmstädter Innenstadt sollen die Wettbewerbsgruppen an zwölf Stationen aus ganz Deutschland ihr Können in der Ersten Hilfe und in den Bereichen "Sanitätsdienst", "Betreuungsdienst" sowie "Technik und Sicherheit" in realistisch dargestellten Unfallsituationen unter Beweis stellen. Neben dem Können in Notfallmedizin und Katastrophenschutz wird auch die Zusammenarbeit innerhalb des Teams bewertet.

Die Siegergruppe des diesjährigen Bundeswettbewerbs der Bereitschaften qualifiziert sich für den Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe) 2020.

„Wir sind stolze Gastgeber dieses Wettbewerbes und erwarten aus ganz Deutschland vom 20. bis 22. September mehrere hundert Rotkreuzler in Darmstadt. Sie alle werden Zeugen, wenn es darum geht, die besten Retter Deutschlands 2019 zu küren“, betont Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen im Rahmen der Pressekonferenz am 18. September beim DRK in Darmstadt.

+ Bei der Pressekonferenz am 18. September in Darmstadt waren anwesend:

  • Rafael Reißer – Bürgermeister von Darmstadt
  • Norbert Södler – Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen e. V.
  • Tim Wittwer – Geschäftsführer der DRK-Kreisverbandes Darmstadt-Stadt e. V.
  • Achim Horneff – Mitglied der Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Arheilgen und Projektgruppenleiter des DRK-Bundeswettbewerbs

Norbert Södler unterstrich bei der Pressekonferenz: „Wir veranstalten den Bundeswettbewerb mitten in der Innenstadt von Darmstadt und hoffen dabei auf einen großen Werbeeffekt für unsere Tätigkeiten bei der Bevölkerung.“

Rafael Reißer betonte dabei: „Seitens der Stadt Darmstadt unterstützen wir den DRK-Bundeswettbewerb so gut wie möglich. Es ist beeindruckend, welche Vielzahl von Arbeiten dafür aufgebracht werden musste. Ich wünsche für den Samstag allen Teilnehmern ein herzliches ‚Glück auf!“.

Tim Wittwer zeigte sich erfreut: „Mit dem Bundeswettbewerb hoffen wir die Arbeit des DRK so attraktiv darstellen zu können, dass wir zahlreiche neue ehrenamtliche Helfer im DRK-Kreisverband Darmstadt begrüßen dürfen.“

Achim Horneff erläutert: „Hier in Darmstadt ist unsere Heimat, hier sind wir groß geworden. Die Organisation im Vorfeld war eine Herausforderung und wir freuen uns sehr auf den Bundeswettbewerb! Wir wollen die Bevölkerung für die Erste Hilfe sensibilisieren und das Bewusstsein für die Wichtigkeit dafür schaffen.“

Letztjähriger Sieger aus Darmstadt

Nachdem im vergangenen Jahr die Gruppe der DRK-Bereitschaft Darmstadt-Arheilgen den DRK-Bundeswettbewerb  in Siegen/Nordrhein-Westfalen mit einer herausragenden Leistung gewinnen konnte, schlüpft das DRK Hessen dieses Jahr in die Gastgeberrolle. Es werden am 21. September etwa 500 ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte aus der ganzen Bundesrepublik nach Darmstadt kommen, um sich und ihr Können aneinander zu messen.

Richtiges Retten und Arbeiten im Team sind gefragt

Die teilnehmenden Wettbewerbsgruppen bereiten sich auf Aufgaben aus den Bereichen Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und Technik und Sicherheit vor. Maßgebend sind die fachgerechte Rettung der Patienten und die professionelle notfallmedizinische Behandlung. Aber auch Teamwork und Zusammenarbeit mit Dritten wird geprüft. Dabei sind die Wettbewerbsaufgaben hoch anspruchsvoll, um die DRK-Sanitäter an ihre Grenzen zu bringen. Es gilt, nicht nur das Fachwissen unter Beweis zu stellen, sondern auch Empathie, Spontaneität oder Kreativität in der Lösung von komplexen und herausfordernden Aufgaben zeichnen die zukünftigen  besten DRK-Retter 2019 aus.

Programm des DRK-Bundeswettbewerbs:

Freitag, 20. September 2019:

Nachmittags: Anreise der Wettbewerbsteams

18:30 Uhr: Abendessen

19.30 Uhr: Begrüßung und Vergabe der Startnummern

Samstag, 21. September 2019:

08:00 Uhr: Eröffnung des Wettbewerbes mit Dr. Volkmar Schön – Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes e.V., Karolinenplatz, Darmstadt

08:30 Uhr: Start der Teams an deren jeweils 1. Aufgabe

11:00 Uhr: Offizielle Eröffnung mit Bürgermeister Rafael Reißer, DRK-Generalsekretär Christian Reuter und weiteren Ehrengästen – Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3, Darmstadt (Eckhart G. Franz-Saal)

Ganztägig auf dem Karolinenplatz: Ausstellung der neuen MMVE (Mobile Medizinische Versorgungs-Einheit), Drohnenprojekt des DRK-Landesverbandes Hessen und DRK-Logistikzentrum des Wettbewerbs.

Ca. 17.10 Uhr : Parcours-Ende (geplant)

19:00 Uhr: Abendessen

Ab 19.30 Uhr: Abendprogramm mit Siegerehrung durch Dr. Volkmar Schön – Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes e.V., Martin Bullermann – Bundesbereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes e.V., Norbert Södler – Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen e.V. und Tim Wittwer – Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V.

Weitere Informationen auch in der Broschüre des DRK-Bundeswettbewerbs der Bereitschaften 2019

Das Rote Kreuz in Darmstadt

Das Rote Kreuz in Darmstadt wurde vor 155 Jahren gegründet – kurz nachdem das Großherzogtum Hessen-Darmstadt die erste Genfer Konvention 1864 mit unterzeichnete. Auch heute noch nimmt der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband gemeinsam  mit seinen vier Ortsvereinen in Arheilgen, Darmstadt-Mitte, Eberstadt und Wixhausen Rotkreuzaufgaben im Gebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt wahr.

Bevölkerungsschutz, Sanitätsdienste, Sozialarbeit, Angebote für Senioren und Pflege: Rund 600 ehrenamtliche und mehr als 200 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich 365 Tage im Jahr im Namen des Roten Kreuzes und helfen Menschen in Darmstadt, die in eine Notlage geraten sind.  Hinzu kommen die tägliche Notfallversorgung und die stationäre Pflege durch die gemeinnützige DRK Rettungs- und Sozialdienste Starkenburg GmbH.

Der DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt erfährt die Unterstützung von rund 3.700 Mitgliedern, die das DRK finanziell fördern und somit helfen, die Aufgaben der Hilfsorganisation und des Wohlfahrtsverbands zu erfüllen.

Das Rote Kreuz in Hessen

Das hessische Rote Kreuz gliedert sich in 37 Kreisverbände und  425 Ortsvereine. Die fünf Gemeinschaften Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie das Jugendrotkreuz sind die Elemente des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen.

Wir haben 322 Bereitschaften, 205.078 Fördermitglieder, 18.551 aktive Helferinnen und Helfer, darunter 4.555 Jugendrotkreuzmitglieder in 260 JRK-Gruppen. Zudem arbeiten 7.712 hauptamtliche Mitarbeiter im DRK Hessen.

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist mit 191 Nationalen Gesellschaften die größte humanitäre Organisation der Welt.

Allein in Deutschland engagieren sich circa 2,8 Millionen Mitglieder.

Das DRK ist in mehr als 40 Ländern operativ im Bereich der humanitären Hilfe tätig – sowohl in akuten Notsituationen (Katastrophenhilfe) als auch in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit.

]]>
news-229 Thu, 12 Sep 2019 14:35:51 +0200 14. September ist Welt-Erste-Hilfe-Tag https://www.drk-darmstadt.de Jeder kann helfen – nichts zu tun, ist der größte Fehler Krankheitsbedingt oder durch einen Unfall: Jeder kann in eine Notsituation geraten, die überlebenswichtige Erste Hilfe erfordert. „Darum ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen Kenntnisse in Erste Hilfe haben, beherzt handeln und Maßnahmen im Notfall anwenden“, erinnert Tim Wittwer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tags am 14. September. Unzählige Menschen erleiden irreparable Verletzungen oder sterben jährlich, weil ihnen nicht rechtzeitig geholfen wird. Deshalb wurde im Jahr 2000 von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften der Welt-Erste-Hilfe-Tag ins Leben gerufen, um auf die Notwendigkeit von Erste-Hilfe-Maßnahmen aufmerksam zu machen. „Viele haben Angst, etwas falsch zu machen. Nichts zu tun, ist allerdings der größte Fehler. Und helfen kann jeder – selbst Kinder sind dazu in der Lage, wenn sie es gelernt haben“, so Tim Wittwer.

Erste Hilfe in Hessen

Die Ausbildung in Erste Hilfe zählt zu den essentiellen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes. „Dafür bieten wir unterschiedliche Ausbildungsformate an wie den Erste-Hilfe-Grundkurs und die dazugehörige Fortbildung für Betriebsersthelfer, Führerscheinbewerber, Lehrkräfte oder Sporttrainer sowie für alle, die Interesse an einer soliden Erste-Hilfe-Ausbildung haben.“ Im Jahr 2018 wurden rund 6.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 475 Erste-Hilfe-Kursen durch ein Team von 18 Ausbildern beim DRK Darmstadt geschult. Auf Hessen hochgerechnet waren es 128.150 Personen, die an fast 12.500 Erste-Hilfe-Kursen des DRK in Hessen teilnahmen, gab der DRK-Landesverband Hessen e. V. zum Welt-Erste-Hilfe-Tag bekannt.

„Herzensretter“ und Rettungswagen zum Anfassen

Zu den jüngsten Kursangeboten zählt der „Herzensretter“, der Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse in mehrstufigen Übungen Schritt für Schritt an die Herz-Lungen-Wiederbelebung heranführt. „So können schon junge Menschen von ‚Herzensrettern‘ zu Lebensrettern werden“, sagt der Geschäftsführer des DRK Darmstadt. Für Kinder im Vorschulalter und für Kindergärten oder sogar für Kindergeburtstage gibt es außerdem den Rettungswagen zum Anfassen. Mit Unterstützung von Rettungsteddy Günther werden Kinder mit dem Thema Erste Hilfe altersgerecht in Kontakt gebracht. So lernen sie beispielsweise mit Zahlenkarten und einem Spielzeughandy einen Notruf abzusetzen. Über die Erste-Hilfe-Kurse hinaus unterstützt das DRK Darmstadt 13 Schulen bei ihren Schulsanitätsdiensten, darunter zwei Grundschulen mit Erste-Hilfe-AGs.

„In Deutschland ist jeder verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten – sofern es den Helfenden zumutbar ist und diese nicht selbst gefährdet werden. Wer sich unsicher ist, dem empfehlen wir einfach mal wieder einen Auffrischungskurs zu machen“, empfiehlt Tim Wittwer. Die Überlebenschancen Schwerverletzter oder erkrankter Personen steigen erheblich, wenn Erste Hilfe geleistet wird.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-225 Tue, 30 Jul 2019 12:42:15 +0200 Anschaffung einer Beatmungseinheit nach Merck-Mitarbeiterspende https://www.drk-darmstadt.de DRK Arheilgen bedankt sich bei der Belegschaft Die Belegschaft der Firma Merck hat im Zuge der „Restcent-Aktion“ im Merck-Jubiläumsjahr 2018 dem Deutschen Roten Kreuz in Arheilgen einen beachtlichen Betrag in Höhe von 15.000 Euro gespendet. Crocifissa Attardo, Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, hatte die Spende nach dem Mitarbeiterfest – Benefiz 2018 – dem DRK Ortsverein überreicht. „Wir danken nochmals recht herzlich für diese grandiose Unterstützung. Denn damit konnten wir ein dringend benötigtes Beatmungsgerät anschaffen, das auf dem ehrenamtlich betriebenen Rettungswagen der Bereitschaft in Arheilgen zum Einsatz kommt. Der Rettungswagen ist nun mit allen notwendigen Ausstattungsmerkmalen aufgerüstet und entspricht jetzt heutigen Standards der präklinischen Notfallversorgung“, erläutert Alexander Belloff, 1. Vorsitzender des DRK Arheilgen.

Neben der hauptamtlich betriebenen Rettungswache am DRK Standort in der Messeler Straße 112 b, befindet sich die Rettungsdienstverstärkung des DRK, die auch von der Bereitschaft des Arheilger Ortsvereins ehrenamtlich besetzt wird und jederzeit durch die Rettungsleitstelle im Bedarfsfall alarmiert werden kann. „Es darf keinen Unterschied geben in der Qualität der Ausstattung und bei der Patientenversorgung, egal ob der Rettungswagen ehrenamtlich oder hauptamtlich ist“, sagt Frank Arnold, Leiter Rettungsdienst der Bereitschaft Arheilgen.

„Mit ihrer Spende leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Merck einen fabelhaften Beitrag zur adäquaten und zeitgemäßen Patientenversorgung in allen Lebenslagen. Wir sind sehr dankbar für jede Unterstützung: aktiv oder passiv“, so Alexander Belloff. „Helferinnen und Helfer sind immer willkommen. Wir laden alle Interessierten zu den Bereitschaftstreffen des DRK Arheilgen ein, das jeden Montag ab 20 Uhr stattfindet.“ Weitere Infos auch über www.drk-arheilgen.de.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-223 Thu, 11 Jul 2019 08:44:28 +0200 Tipps gegen Trickbetrug https://www.drk-darmstadt.de Polizei Südhessen informierte im DRK-Seniorenzentrum Fiedlersee Im Prinzip kann Trickbetrug jeden treffen. Das wurde bei der Informationsveranstaltung der Polizei Südhessen, initiiert vom DRK Hausnotruf, am 3. Juli im DRK-Seniorenzentrum Fiedlersee ganz deutlich. Trickbetrüger sind gut und professionell organisiert. Und die Spielarten des Betrugs sind sehr vielseitig. Immer zielen die Täter auf die Gutmütigkeit und Ängste der Menschen. Falsche Telekom-Mitarbeiter beispielweise behaupten, dass das Telefon nicht mehr funktionieren würde, wenn sie sich nicht im Haus nach dem Anschluss umschauen dürfen. „Selten ist es dann ein Einzeltäter. In der Regel sind es mindestens zwei, im Hintergrund oft mehrere Täter wie bei den Taschendieben“, sagte Kriminalhauptkommissarin Elke Schroth von der Polizeilichen Beratungsstelle Südhessen. In ihrem Vortrag präsentierte sie filmische Fallbeispiele, sprach mit den interessierten Teilnehmerinnen die Fehler durch und gab Tipps, wie man sich am besten schützt.

Bereits seit Jahrzehnten gibt es Kaffeefahrten, bei denen die Teilnehmer unter Druck gezwungen werden, minderwertige Waren zu kaufen. Heute verstecken sich diese häufig hinter fiktiven Gewinnmitteilungen, die dann in einer Fahrt ins Blaue samt Verkaufsveranstaltung enden. Telefonnummern, die auf einer Gewinnmitteilung stehen, können zu hohen Telefonrechnungen führen.

Bei Verdacht immer unter 110 die Polizei benachrichtigen

Die Tricks an der Haustür sind ebenso vielseitig: Da gibt es zum Beispiel den Zetteltrick, Verkaufstrick, Glas-Wasser-Trick und den Handerker- oder Behördentrick. Hier werden die Bewohner von einer Person abgelenkt, während andere das Haus oder die Wohnung nach Geld und Wertsachen durchsuchen und stehlen. „Selbst wenn Sie richtig reagieren und niemanden hineinlassen, rufen Sie immer bei einem unguten Gefühl die 110 an. Informieren Sie in jedem Fall die Polizei. Denn es könnte Menschen in der Nachbarschaft treffen“, erklärte die Kriminalhauptkommissarin.

Vorsicht: falsche Polizeibeamte

Seit einiger Zeit sorgen auch falsche Polizeibeamte für Schlagzeilen. Elke Schroth sagte dazu unmissverständlich: „Wir rufen nicht unter der 110 bei Bürgerinnen und Bürgern an. Wir passen auch nicht auf Wertsachen auf. Wenn Sie die 110 auf dem Display sehen – seien Sie skeptisch und legen Sie am besten direkt auf. Denn das sind wir nicht.“ Ebenso warnte sie vor dem Enkeltrick. „Die Betrüger erschleichen sich zunächst das Vertrauen. Spätestens wenn der vermeintliche Verwandte Geld fordert, muss Vorsicht geboten werden. Und vor allem: Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen Menschen, die Sie nicht kennen!“

Nach gut einer Stunde waren die Veranstaltungsteilnehmer deutlich mehr im Bilde, wie facettenreich die Kriminalität im Trickbetrugsbereich ist und wie man sich dagegen wehren kann. „Auch wenn vor allem ältere Menschen im Visier der Täter stehen. Diese Aufklärung war selbst für Jüngere wie mich sehr interessant. Wir werden diese Informationsveranstaltung voraussichtlich im Herbst dieses Jahres noch einmal wiederholen“, kündigte Maurice Sports, Koordinator des DRK-Hausnotruf, an.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-222 Tue, 09 Jul 2019 13:54:22 +0200 246 behandelte Patienten, 33 Transporte ins Krankenhaus https://www.drk-darmstadt.de DRK Darmstadt zieht Bilanz zum 69. Heinerfest Montagnacht auf Dienstagfrüh: Ebenso rasch wie die Festzelte und Fahrgeschäfte rings um das Schloss und die Landgraf-Georg-Straße verschwinden, werden auch die beiden Sanitätswachen des DRK Darmstadt am Luisenplatz und im Darmstadtium abgebaut. „Medizintechnik, Rettungsfahrzeuge und die Kommunikationstechnik werden noch in der Nacht zurück in die DRK Ortsvereine gebracht und dort bis zum nächsten Einsatz verwahrt“, sagt Jasper Martus. „Mit 246 behandelten Patienten und 33 Transporten in Darmstädter Kliniken haben wir weniger Einsätze verzeichnet als 2018. Bei über 100.000 Festbesuchern täglich verlief der Festbetrieb insgesamt betrachtet auch in diesem Jahr recht friedlich“, zieht der Gesamteinsatzleiter des DRK Bilanz.

Kreislaufprobleme, Schnittwunden, ein verknackster Fuß, aber auch Infarkte, Atemnot und Bewusstlosigkeit waren Ursachen, die einen Notruf ausgelöst haben. „Einige Einsätze waren dem Alkoholkonsum zu verschulden. Glimpflichere Vorfälle konnten vor Ort oder in den Rettungswachen behandelt werden. In kritische Situationen kam der Rettungswagen zum Einsatz“, so Jasper Martus weiter. „Ein wichtiger Bestandteil unseres Sanitätsdienstes sind die Fußtrupps, die in mehreren Gruppen regelmäßig über das Festgelände patrouillieren, die Lage beobachten und bei einem Notfall gegebenenfalls per Funk schnell Verstärkung rufen. So haben rund 150 Sanitätshelfer, Rettungssanitäter und Notärzte in neun Schichten für schnelle, professionelle Hilfe gesorgt.“ Grundsätzlich erfolgen an jedem Festtag enge Absprachen mit dem Veranstalter, der Feuerwehr, der Polizei und der DRK-Einsatzleitung.

Rund 3.000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden kommen alljährlich beim Heinerfest-Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes zusammen. Die Helferinnen und Helfer des DRK Darmstadt bereiten sich über das Jahr hinweg auf Großeinsätze wie diesen vor. Für die geübte Routine treffen sie sich außerdem wöchentlich in den Ortsvereinen in Arheilgen, Darmstadt-Mitte und Eberstadt, um unterschiedliche Notfallszenarien zu trainieren. „Es ist eine verantwortungsvolle, ehrenamtliche Arbeit, die alle Helferinnen und Helfer mit viel Engagement leisten. Jetzt sind wir aber alle erst einmal froh, wieder richtig ausschlafen zu können“, beendet Jasper Martus seinen Rückblick.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-203 Wed, 15 May 2019 12:48:10 +0200 Schulsanitätsdienste im DRK-Wettbewerb https://www.drk-darmstadt.de Die besten Schulsanitäter kommen von der Edith-Stein-Schule Wie leistet man erste Hilfe bei einem Stromschlagunfall, bei einem Kreislaufkollaps oder wenn sich jemand bei einem Sturz den Arm gebrochen hat? Diese und andere Aufgaben mussten Schulsanitäter bei einem Wettbewerb praktisch lösen, den das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Darmstadt gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz (JRK) Darmstadt am 11. Mai ausgerichtet hat. Rund 40 Schulsanitäter im Alter zwischen 12 und 19 Jahren von sechs Darmstädter Schulen nahmen daran teil. Das beste Ergebnis in der Gesamtbewertung erreichte das Team der Edith-Stein-Schule. In der Ersten Hilfe gingen die Schulsanitäter der Martin-Behaim-Schule als Sieger hervor. Außerdem wirkten gut 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK Darmstadt beim Wettbewerb als Schiedsrichter, Betreuer, Mimen und Verpflegungshelfer mit.

Dr. Gregor Wehner, Präsident des DRK Darmstadt, begrüßte alle Anwesenden. Er war begeistert darüber, wie viele Schülerinnen und Schüler sich im Schulsanitätsdienst engagieren und Mitschülern bei einem Notfall mit Erster Hilfe zur Seite stehen – im Schulalltag oder bei Schulveranstaltungen. Auch dass die Lehrkräfte den Schulsanitätsdienst an ihren Schulen so motiviert unterstützen und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst in ihrer Freizeit begleiten, freute ihn sehr. „17 Schulsanitätsdienste sind es aktuell, die wir betreuen und in Erster Hilfe ausbilden. Sechs waren es noch vor drei Jahren“, schilderte Cornelia Hartmann, Koordinatorin der Schulsanitätsdienste beim DRK Darmstadt.

Drei Austragungsorte, vielfältige Herausforderungen

Ausgetragen wurde der Wettbewerb in den DRK Ortsvereinen in Darmstadt-Mitte, Arheilgen und Eberstadt. Ein Shuttle-Service brachte die Wettbewerbsteilnehmer zu den Austragungsorten. Dort mussten sie sich nicht nur in klassischen Erste-Hilfe-Aufgaben messen, sondern konnten sich auch in echten Hilfsorganisationsaufgaben bewähren: So galt es beispielsweise ein Notstromaggregat in Betrieb zu nehmen, eine Unfallhilfsstelle mit Krankentragelagerungsbock aufzubauen oder – bei strömenden Regen – eine Sommergebirgstrage der DRK-Bergwacht vorsichtig über Stufen und unwegsame Flächen zu transportieren. „Rettung heißt gerade bei der Bergwacht: ‚bei jedem Wetter, in jedem Gelände‘“, zitierte Cornelia Hartmann.

Der DRK-Wettbewerb für die Schulsanitätsdienste dauerte von morgens bis in den Nachmittag und endete mit einer gemeinsamen Stärkung bei Cheese- und Hamburgern, die stilecht in einer Feldküche vom Verpflegungsdienst des DRK Ortsvereins Darmstadt-Mitte zubereitet wurden. Die Gewinner-Teams erhielten außerdem attraktive Preise: Die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter der Edith-Stein-Schule können sich auf den Besuch des Kletterwald Darmstadt freuen. Für die Leistung des Teams der Martin-Behaim-Schule gab es Gutscheine für LaserTag Darmstadt. Die Gewinne wurden jeweils gesponsert, ebenso die Getränke durch die Darmstädter Brauerei. „Wir danken den Förderern, die damit die Attraktivität unseres Wettbewerbs zusätzlich gesteigert haben“, so Cornelia Hartmann. „Es würde uns freuen, wenn der eine oder andere im Verlauf des Wettbewerbs Gefallen an unserer ehrenamtlichen Arbeit gefunden hat und sich einer DRK-Gemeinschaft anschließen möchte“, erhofft sich Annika Belloff, Kreisleiterin des JRK Darmstadt.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-197 Mon, 04 Feb 2019 11:38:39 +0100 Schulunterricht im Kino: Flucht und Ursachen https://www.drk-darmstadt.de Fachbereich Politik der Martin-Behaim-Schule und DRK Darmstadt kooperieren für realitätsnahe Lerninhalte Rund 200 Schülerinnen und Schüler der Martin-Behaim-Schule (MBS) drängten sich am Donnerstagmorgen kurz vor 9 Uhr vorm Darmstädter Pali-Kino. Einige deckten sich für ein echtes Kino-Feeling mit Popcorn oder Nachos ein. Dabei war der Film, den sich die jungen Leute im Anschluss anschauten alles andere als leichte Kost: Markus Imhoof widmet sich in seinem bereits mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Eldorado“ dem Themenkreis Flucht und Fluchtursachen. Fragen und Inhalte, die sich für die pädagogische Arbeit eignen – und das genau hat die MBS im ersten Schulhalbjahr 2018/2019 aufgegriffen. Die aktuelle Flüchtlingsbewegung war unter anderem im Deutsch- und Englischunterricht Schwerpunktthema. „Eldorado“ sollte nun den schulischen Unterricht realitätsnah ergänzen. Wir freuen uns sehr, dass das DRK Darmstadt diese Veranstaltung angeregt hat“, sagte Studiendirektorin und Mitglied der erweiterten Schulleitung der MBS Elisabeth Christ zur Begrüßung. Das DRK Darmstadt, das auch im Rahmen des Schulsanitätsdienstes mit der MBS kooperiert, hatte diesen Vorschlag unterbreitet, um im Anschluss an den Film einen Einblick in die Hilfe sowie die Integrationsarbeit vor Ort zu geben.

Humanitäre Hilfe endet nicht nach Seenotrettung

Ein Teil von Imhoofs Bildern entstand 2014 während der Operation „Mare Nostrum“, als die italienische Marine und die Küstenwache zur Seenotrettung meist afrikanische Flüchtlinge aus dem Mittelmeer vor dem Ertrinken retteten. Auch Helferinnen und Helfer des Italienischen Roten Kreuzes waren beteiligt. Mit der Seenotrettung ist die humanitäre Hilfe von Wohlfahrtsorganisationen und des Katastrophenschutzes nicht beendet. Um das zu verdeutlichen blickte Tim Wittwer, Geschäftsführer des DRK Darmstadt und Rotkreuzbeauftragter des Kreisverbands, noch einmal in das Jahr 2015 als in binnen kürzester Zeit über 1.000 Flüchtlinge untergebracht, betreut und versorgt werden mussten. „Wir sind stolz darauf, dass wir gemeinsam mit der Feuerwehr und anderen Katastrophenschutzorganisationen in kürzester Zeit Notunterkünfte in Betrieb genommen haben, um den Menschen zu helfen. Es war auch für unsere Gesellschaft hoffnungsvoll zu sehen, wie viel Hilfsbereitschaft aus der Darmstädter Bürgerschaft kam“, lobte Tim Wittwer und ermunterte die jungen Menschen, sich ebenfalls zu engagieren. „Bei Wohlfahrtsverbänden oder anderen Hilfsorganisationen. Natürlich freuen wir uns, wenn wir Sie auch bei uns willkommen heißen dürfen.“

Buket Dagdelen, Koordinatorin für die Familienbildungsprogramme HIPPY und Willkommen mit Impuls beim DRK Darmstadt, informierte unter anderem über ihre Arbeit mit Flüchtlingsfamilien. „Willkommen mit Impuls vermittelt Erziehungskompetenzen und – das ist sehr wichtig – hilft geflüchtete Familien bei der Integration in unsere Gesellschaft.“

Schüler beeindruckt von Bildern auf See

Leila Gündling und Nico Mrozek machen das Fachabitur in Gesundheit und engagieren sich beide darüber hinaus im Schulsanitätsdienst der MBS. Sie waren vor allem von den Bildern auf See beeindruckt: „Es war schon krass zu sehen, wie viele Menschen auf einem viel zu kleinem Boot versuchen, das Meer zu überqueren“, sagte der Achtzehnjährige. Eindrucksvoll war für ihn auch, dass die geflüchteten Menschen auf dem Rettungsschiff auf dem Boden schlafen mussten. Die siebzehnjährige Leila Gündling fand die filmische Umsetzung sehr interessant: „Einerseits die persönliche Geschichte von dem Mädchen Giovanna und dann die Sprünge in die heutige Realität der Flüchtlinge.“ Giovanna war ein Mädchen, das Imhoofs Familie nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem zerbombten Mailand zur Erholung bei sich in der Schweiz aufgenommen hatte. Sie durfte – wie viele Flüchtlinge heute in Europa – nicht bleiben und starb bereits 1949 an den gesundheitlichen Folgen der Entbehrungen, die der Krieg brachte.

Der neunzehnjährige Younes Maazouz sieht die Dringlichkeit, dass für die vielen Probleme Lösungen gefunden werden müssen: „Hier in dem Film haben die Flüchtlinge vor allem eine Chance, in Italien bleiben zu dürfen. Viele wollen aber weiter in ein anderes Land. Dann wollen die Flüchtlinge arbeiten, dürfen es aber nicht. Das alles ist sehr problematisch.“ „Menschen gehen freiwillig und voller Hoffnung in ihre Heimat zurück, um dort eine eigene Existenz aufzubauen. Die Grundlage dafür wird aber direkt durch wirtschaftliche Entwicklungen dort zerstört. Das ist schlimm“, ergänzt Leila Gündling.

Anregen, Dinge zu hinterfragen

„Wir haben in unserem Unterricht zum Thema ‚Flüchtlinge‘ gemeinsam mit den Schülern angeschaut, wer flüchtet und warum“, schildert Dyrk Gellner. Er ist Koordinator des Fachbereichs Politik an der MBS und lehrt die Fächer Wirtschaft und Verwaltung. „Immer wieder wird sichtbar, dass unser Verhalten hier in Europa die Fluchtursachen begründet. Indem wir das Thema pädagogisch aufarbeiten, wollen wir den jungen Menschen Hilfsmittel an die Hand geben, Dinge zu hinterfragen und zu schauen, ob es nicht bessere Lösungen gibt.“

Zum Schluss der Veranstaltung konnten sich die Schülerinnen und Schüler an den Ständen des DRK Darmstadt und Volunta sowie bei zwei Vertretern der Bergwacht Darmstadt-Dieburg über die Arbeit des Roten Kreuzes und über mögliche Freiwilligendienste informieren.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-196 Mon, 21 Jan 2019 13:00:33 +0100 10 Jahre DRK-Tageszentrum Arheilgen https://www.drk-darmstadt.de Tagespflege: Bedeutung und Zukunft in Darmstadt Das DRK Darmstadt beging jetzt das 10-jährige Jubiläum seines Tageszentrums in Arheilgen für Menschen mit Demenz – in einer dem Geist des Ortes angemessenen sehr persönlichen Atmosphäre in den wohnlichen Räumen in der Wechslerstraße 3. Heike Kasten, Einrichtungsleitung der DRK-Tageszentren, begrüßte Repräsentanten aus dem DRK, Mitarbeiterinnen der Tageszentren in Arheilgen und Eberstadt, Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt, aus dem Stadtteil Arheilgen und nicht zuletzt pflegende Angehörige. Außerdem Prof. Dr. Gabriele Kleiner von der EH Darmstadt, die zunächst ein Gespräch mit Annette Schlindwein moderierte, einer pflegenden Tochter, und später die Talkrunde, an der zusätzlich Darmstadts Sozialdezernentin Barbara Akdeniz teilnahm, Jürgen Frohnert als Geschäftsführer des DRK Darmstadt sowie Brigitte Harth vom DemenzForum Darmstadt.

Gesellschaftliche Bedeutung

Heike Kasten führte ins Thema ein: Die Zahl der Demenzerkrankungen nimmt weiter zu, Familien und Angehörige benötigen Unterstützung, Begleitung und zuverlässige Ansprechpartner. Im DRK-Tageszentrum Arheilgen werden seit über 10 Jahren tageweise Menschen mit beginnender bis mittelschwerer Demenz betreut und gepflegt. Ein Fahrdienst übernimmt die Hin- und Rückfahrt innerhalb des Stadtgebietes. Pflegende Angehörige können sich in dieser Zeit erholen, eigene Termine wahrnehmen und sich mit allen Fragen und Nöten an das Tageszentrum wenden. Die Arheilger Einrichtung ist von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16.30 Uhr für 13 Tagesgäste geöffnet. Hier wird Tagesstruktur geboten, geselliges Beisammensein und ganz normaler Alltag. In Darmstadt liegt die Zahl der Betroffenen bei rund 2.500 Menschen, also unter 2 Prozent. Bis 2030 wird ein Anteil an der Gesamtbevölkerung von 3,6 Prozent erwartet. Das Arheilger Tageszentrum ist gut vernetzt im Stadtteil, in den letzten zehn Jahren wurde es von 160 Tagesgästen besucht.

In den folgenden Beiträgen wurde die Brisanz des Themas gesamtgesellschaftlich und auch in Darmstadt vor Ort klar. „Jeder wünscht sich doch, zu Hause alt zu werden und sterben zu können“, so Prof. Dr. Gabriele Kleiner. Menschen mit Demenz zu Hause zu pflegen sei vor allem eine Herausforderung für die Angehörigen. Für Annette Schlindwein war es ein großer Einschnitt als sie erkannt hat, dass Mutter und dann Vater dement werden. „Jedesmal wenn die hier sind, kann ich durchatmen“. Sie wünscht sich mehr Aufklärung für Ärzte und Personal wie man mit Dementen kommuniziert. Respekt und Intuition seien gefragt. Und schließlich: „Strukturen sind wichtig, mein Vater blüht hier richtig auf“.

Bedarf in Darmstadt

Die Pflegebedarfsplanung der Wissenschaftsstadt Darmstadt zeige einen hohen Bedarf, so Stadträtin Barbara Akdeniz, bis 2025 sollen 68-118 Tagesplätze geschaffen werden, unter anderem im neuen Wohngebiet der Cambrai-Fritsch-Kaserne: „Die Bedarfsplanung ist die Basis und geht jetzt in die Umsetzung. Das ist politisch gesetzt“. In Arheilgen gibt es derzeit eine Warteliste von 30 Personen mit einer Dauer von acht Monaten. Für Jürgen Frohnert hängt es oft an geeigneten Räumlichkeiten. Es sei ein Riesenglück gewesen, im Arheilger Objekt des Bauvereins diese bauliche Struktur vorzufinden. Neben den Tageszentren in Arheilgen und Eberstadt sei eines in Weiterstadt verwirklicht worden und eines in Modau geplant. Ein Kranichsteiner Projekt ziehe sich seit 2014 hin, werde aber jetzt im Zusammenhang mit der Erweiterung eines Hochhauses im Erdgeschoss verwirklicht. Schon lange wird ein Angebot in der Innenstadt gesucht, jetzt wolle man auf einer Parkfläche beim DRK in der Mornewegstraße eine bauliche Lösung schaffen. Auch Brigitte Harth unterstrich den steigenden Bedarf: „Bei rund 350 Beratungen im Jahr empfehlen wir fast immer die Tagespflege“.

Alle waren sich einig, dass es nicht alleine um die Entlastung der Angehörigen geht, sondern auch um die Förderung der Menschen mit Demenz. „Meine Mutter ist stolz auf die selbstgekochte Marmelade“, nach der Anregung im Tageszentrum habe sie mit ihrer Mutter auch zu Hause die Weihnachtsdeko aufgehängt, so Annette Schlindwein. Stadträtin Barbara Akdeniz möchte auch das stationäre Angebot ausgebaut wissen, mit „angedockten“ Tageszentren. Dies sei nicht allein Aufgabe der Stadt, es gebe ja Pflegegesetze, es werde aber stadtseitig unterstützt: „Ein Tageszentrum hilft, das wichtige Politikfeld Älterwerden sozialraumorientiert zu gestalten“. Jürgen Frohnert wies darauf hin, dass der Gesetzgeber hier bessere Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen habe, im Tageszentrum Arheilgen gebe es keine Fälle, die vom Sozialamt unterstützt werden müssen. Auf Prof. Dr. Gabriele Kleiners Schlussfrage, ob die relativ gute Finanzierung Anlass zum Optimismus gebe, wünschte sich Annette Schlindwein, „dass dieses Thema seitens der Politik ernst genommen wird, auch noch mehr in Behörden und der Öffentlichkeit“.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-195 Thu, 03 Jan 2019 09:48:39 +0100 Resümee Rettungsdienstverstärkung an Silvester https://www.drk-darmstadt.de DRK Darmstadt hilft mit vier Rettungswagen und 14 zusätzlichen Helfern bei 21 Notfällen „Eine Handverletzung durch Feuerwerkskörper, eine Schnittwunde durch Glas, Kreislaufschwäche, Alkohol- und Drogenintoxikation, durch Alkohol bedingter Sturz, ein internistischer Notfall und eine Unterschenkelfraktur haben unter anderem unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte alarmiert“, resümiert Marcel Büchner, stellvertretender Verantwortlicher für das Krisenmanagement und Einsatzkoordinator des DRK Darmstadt, die Rettungsdienstverstärkung zum Jahreswechsel. „Bei 21 Notfällen leisteten unsere Einsatzkräfte erste Hilfe. 13 Patienten mussten in eine Klinik gebracht werden.“ Alljährlich erhöht die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu Silvester die Vorhaltung für Rettungswagen. Auch das DRK Darmstadt hat vier zusätzliche Rettungswagen mit 14 ausgebildeten Helferinnen und Helfern – darunter Notfallsanitäter, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Sanitäter – der DRK Bereitschaften Arheilgen und Darmstadt-Mitte zur Verfügung gestellt.

12 Stunden ehrenamtlich im Dienst

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte unterstützten von 19 Uhr abends bis 7 Uhr in der Frühe das Hauptamt. In Arheilgen übernahmen sie gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Arheilgen den Nachtdienst. Ein Fußtrupp mit zwei Einsatzkräften war in der Darmstädter Innenstadt präsent. Er beobachtete die Lage rund um den Luisenplatz und den Marktplatz und gab der Leitstelle über die Situation Rückmeldung. Am Weißen Turm stand außerdem ein Krankentransportwagen. Musste ein Patient ins Krankenhaus gebracht werden, vermittelte die Leitstelle Darmstadt dem Rettungsdienst über ein hessenweites Programm, welche Klinik Kapazitäten frei hat.

Hilfe bei Bränden

Auch die Feuerwehr wurde in der Silvesternacht von den ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräften unterstützt. „Eine Patientin musste in die HNO-Abteilung nach Eberstadt verlegt werden. Als unsere Einsatzkräfte dort waren, vermeldete die Leitstelle eine brennende Mülltonne, die von uns erkundet und abgesperrt wurde, bis die Feuerwehr vor Ort eintraf“, berichtet Marchel Büchner. Darüber hinaus wurde der Löschzug bei dem Feuerwehreinsatz zu einem brennenden Balkon im Martinsviertel von einem Zug-Rettungswagen abgesichert.

Trotz der angespannten Situation an Silvester ist die Stimmung unter den ehrenamtlichen Einsatzkräften immer hoch motiviert. „Während andere feiern, sorgen wir gemeinsam mit der Feuerwehr und allen anderen Rettungsdiensten im Hintergrund für Sicherheit. Im Rahmen des Machbaren versuchen wir die Arbeit in dieser Nacht natürlich so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Einsatzkräfte im DRK Ortsverein Darmstadt-Mitte haben sich beispielsweise bei einem Raclette-Essen für die Nacht gestärkt, an dem übrigens auch DRK-Helfer teilgenommen haben, die nicht im Einsatz waren“, erzählt Marcel Büchner. „Aus verantwortungsvoller Kameradschaft entwickelt sich beim Roten Kreuz eben oft Freundschaft. Man verbringt gern die Zeit miteinander.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-194 Mon, 17 Dec 2018 13:08:19 +0100 Mit Sicherheit gut erholt https://www.drk-darmstadt.de Broschüre „DRK Servicereisen für Senioren 2019“ erschienen – Gutscheine als Weihnachtsgeschenk Die neue Broschüre „DRK Servicereisen für Senioren 2019“ des DRK Darmstadt ist erschienen mit attraktiven, abwechslungsreichen Reisezielen für das kommende Jahr. Bereits seit über zwei Jahrzehnten verreisen Seniorinnen und Senioren mit diesem besonderen Service. „Die Reiselust der Seniorinnen und Senioren wächst stetig. Die Reisen sind vor allem für Menschen gedacht, die sich aufgrund altersbedingter Einschränkungen die Planung und Durchführung einer Reise alleine nicht mehr zutrauen. Gleichzeitig sollen auch diejenigen angesprochen werden, die nicht alleine verreisen möchten, sondern vielmehr die Sicherheit und Unterhaltung in einer Gruppe zu schätzen wissen“, sagt Iris Dohmen, seit 20 Jahren die treibende Kraft beim DRK Darmstadt für diesen besonderen Reiseservice.

Attraktive Reiseangebote

Auch 2019 gehören wieder attraktive Tagesausflüge, mehrtägige Aufenthalte in beliebten deutschen Ferienorten oder Kurstädten sowie Flugreisen in den Süden zum Programm: So führt beispielsweise ein Tagesausflug am 11. September unter dem Motto „Lebendige Romantik“ nach Linz am Rhein, dem beliebten Ausflugsziel. Nach der Altstadtbesichtigung führt eine Schifffahrt nach Königswinter an den Fuß des Siebengebirges. Bei den mehrtägigen Angeboten geht es unter anderem vom 29. April bis zum 11. Mai nach Bad Wörrishofen. Die bekannte Kneipp-Stadt liegt mitten im schönen Allgäu. Freunde der Ostsee können an der Fahrt nach Timmendorfer Strand vom 25. Mai bis 6. Juni teilnehmen. Stilgerecht wird dort im Maritim Seehotel residiert. Wer sonnenhungrig und unternehmenslustig ist, kann auf der Insel Rhodos die Region Faliraki besuchen mit den Thermen von Kalithea und der „Anthony-Quinn-Bucht“. Das Hotel liegt in erster Strandlage an der Promenade.

Erholung schenken

Für die Seniorenreisen des DRK Darmstadt gibt es auch Gutscheine. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk für Ehepartner, Lebensgefährten, Eltern, Großeltern oder Freunde hat, kann mit einem Reisegutschein bestimmt eine große Freude bereiten.

Die Broschüre für das Reiseprogramm, weitere Informationen und die Gutscheine sind erhältlich beim DRK Darmstadt. Ansprechpartnerin ist Iris Dohmen, Telefon: 06151-3606-625, erreichbar dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 16 Uhr. Die Broschüre für 2019 ist auch online abrufbar.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-183 Wed, 12 Dec 2018 12:53:01 +0100 Heimspiele, 116 Rettungseinsätze, 2.200 Ehrenamtsstunden https://www.drk-darmstadt.de Sanitätsdienst des DRK Darmstadt zieht zur Winterpause der Fußballspielsaison Resümee zu Einsätzen Mit dem letzten Heimspiel des SV Darmstadt 98 zur Winterpause wurde auch für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK Darmstadt eine kurze Verschnaufpause eingeläutet. Eine gute Gelegenheit, Resümee zu den bislang geleisteten Sanitätsdiensten zu ziehen: Rund 17.000 Zuschauerinnen und Zuschauer finden im Merck-Stadion am Böllenfalltor Platz. „Damit die Fans bei einem Notfall schnell Hilfe erhalten, leisten bei jedem Heimspiel 40 ehrenamtliche Einsatzkräfte – vom Notarzt bis zum Sanitätshelfer – Sanitätsdienst. Bei 12 Heimspielen der bisherigen Saison, darunter zwei Freundschaftsspiele, kamen dabei 2.200 ehrenamtliche Arbeitsstunden zusammen“, sagt Marcel Büchner, stellvertretender Verantwortlicher für das Krisenmanagement und Einsatzkoordinator des DRK Darmstadt. „Es gab 116 Rettungseinsätze. 18 Patienten mussten in einem der umliegenden Krankenhäuser weiter ärztlich versorgt werden. Die häufigsten Ursachen für die Rettungseinsätze waren in diesem heißen Sommer Kreislaufprobleme und Wespenstiche. Aber auch schwerwiegende Notfälle wie Herzinfarkte waren darunter.“

„Im August haben wir wegen der extremen Hitze einen Behandlungsplatz hinter der Gegengerade aufgebaut, um bei möglichem, hohem Patientenaufkommen die Versorgung sicherstellen zu können“, schildert Marcel Büchner rückblickend. Regulär gibt es im Merck-Stadion zwei Sanitätsstationen, die im Heim- und im Gästebereich vorgehalten werden. Darüber hinaus sind mehrere Fußtrupps strategisch so platziert, dass jeder Ort im Stadion schnellstmöglich erreicht werden kann. „Die Einsätze werden von Abschnittsleitern im Heim- oder Gästebereich in der Zusammenarbeit mit einem Disponenten aus der Einsatzzentrale im Stadion koordiniert und disponiert.“

Gute Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen

Eine besondere Herausforderung stellt immer wieder die Rettung aus den Tribünen und in der Vergangenheit auch aus der Gegengerade dar. Dies kam mehrfach vor. „Unterstützt werden wir dabei von der Feuerwehr Darmstadt sowie von der Polizei, dem Sicherheitsdienst und dem Personal des SV98, die dafür sorgen, dass wir genügend Platz und freie Wege haben. Mit dieser wirklich guten Zusammenarbeit ist es uns immer wieder gelungen, Patienten schnell zu versorgen und sicher abzutransportieren.“

Hauptsächlich verantwortlich für die Sanitätsdienste im Stadion ist die Bereitschaft des DRK Ortsvereins Darmstadt-Mitte. „Wenn wir Unterstützung benötigen, helfen uns zusätzlich ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den DRK-Bereitschaften in Arheilgen und Eberstadt oder aus den DRK Kreisverbänden Darmstadt-Dieburg und Darmstadt-Land. Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön. Sie sorgen bei jedem Wetter für die Sicherheit der Fußballfans“, dankt Marcel Büchner und denkt beim letzten Spiel vor der Winterpause an die Verabschiedung der Gegengerade, die jetzt für den Bau der neuen Tribüne abgerissen wurde. „Mit unserem Sanitätsdienst haben wir natürlich auch die Abschiedszeremonie begleitet.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-184 Tue, 04 Dec 2018 13:10:00 +0100 Gezielt engagiert durch modernes Freiwilligenmanagement https://www.drk-darmstadt.de Servicestelle Ehrenamt des DRK Darmstadt vermittelt präzise freiwilliges Engagement Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Das DRK Darmstadt nimmt diesen Tag zum Anlass, auf den Wert der ehrenamtlichen Arbeit hinzuweisen, die das Jahr über beim DRK-Kreisverband geleistet wird. Möglichkeiten sich zu engagieren, gibt es viele. Interessenten können unverbindlich reinschnuppern. Beim DRK Darmstadt gibt es projektbezogenes sowie kontinuierliches Engagement. Seit gut sieben Jahren wird die freiwillige Mitarbeit von der Servicestelle Ehrenamt professionell koordiniert. Für das gezielte Ehrenamtsmanagement ist Annabell Schreiber verantwortlich. Sie kommt ursprünglich aus dem Bereich Pflege- und Gesundheitswissenschaften und ist als Ehrenamtskoordinatorin für 60 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der sozialen Dienste sowie für die Gewinnung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaften in den Ortsvereinen zuständig.

Mit der Aufnahme der Förderung des Ehrenamts als Verfassungsziel in Hessen hat das Thema in diesem Jahr zusätzlich an Gewicht gewonnen. „Beim DRK Darmstadt helfen Freiwillige beispielsweise im DRK-Kleiderladen, in der DRK-Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz oder in Betreuungsangeboten der Sozialarbeit. Viele soziale Angebote wären ohne Unterstützung des Ehrenamts nicht möglich“, erläutert Annabell Schreiber. Darüber hinaus engagieren sich zurzeit rund 430 Ehrenamtliche in den DRK Ortsvereinen Arheilgen, Eberstadt, Darmstadt-Mitte und Wixhausen. „Die Bereitschaften leisten Sanitätsdienste und sind geschult für den Katastrophenschutz. Sie sind unentbehrlich für die Aufrechterhaltung des Bevölkerungsschutzes im Ernstfall. Allen Helferinnen und Helfern – in den Ortsvereinen sowie sozialen Diensten – gebührt unser voller Dank. Sie leisten wertvolle, autonome Mitarbeit.“

Vielseitiges Engagement möglich

Im sozialen Bereich hat sich die Zahl der Ehrenamtlichen durch Schließung des „Michaelisdorfs“ verringert. „Ein Teil der Freiwilligen engagiert sich weiter zum Beispiel in der Betreuung von Menschen, die in Darmstädter Erstwohneinrichtungen leben“, so Annabell Schreiber. Ehrenamtliche Mitarbeiter werden aktuell vor allem für die Bereitschaften der Ortsvereine gesucht, aber auch für den DRK-Mahlzeitendienst, Kindersanitätsdienst oder das Jugendrotkreuz. „Es gibt viele Möglichkeiten und ein flexibles, themenübergreifendes Angebot“, erläutert Annabell Schreiber. Auf der Homepage www.drk-darmstadt.de sind unterschiedliche Engagementprofile der einzelnen Bereiche aufgeführt.

Sich mit dem Ehrenamt persönlich entwickeln

„Wem ein Engagementprofil zusagt und mehr darüber erfahren möchte, kann sich per E-Mail oder Telefon an mich wenden“, erläutert Annabell Schreiber. Im Erstgespräch informiert die Ehrenamtskoordinatorin über wesentliche Aspekte, fragt nach Wünschen und setzt Schwerpunkte für das künftige Engagement. Anschließend werden die Interessenten an die passende Abteilung vermittelt. Annabell Schreiber bleibt an jedem Fall dran: „Schon einzelne Projekte können Türöffner für ein dauerhaftes Engagement sein.“ Die Mitarbeit kann unverbindlich mit ein bis zwei Stunden die Woche anfangen. Auch bei den Ortsvereinen geht es zunächst nur um einen Abend die Woche mit zwei Stunden. „Wer sich entscheidet, richtig ins Ehrenamt einzusteigen, wird je nach Bereich auch mit Schulungen qualifiziert. Freiwilliges Engagement bedeutet immer, Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln. Ehrenamt setzt Impulse fürs eigene Leben – und oft auch für berufliches Weiterkommen.“

Vor dem Hintergrund allgemeiner gesellschaftlicher Entwicklungen bemerkt Annabell Schreiber einen erheblichen Bedarf und Mangel bei den „gebundenen Helfern“, die sich kontinuierlich in den Ortsvereinen engagieren. Größeren Zulauf gibt es bei „ungebundenen Helfern“, die ihre Unterstützung projektweise oder für ganz bestimmte Aufgaben zur Verfügung stellen. „Die Gruppen der Helfer sind sehr gemischt: neben Berufstätigen engagieren sich rüstige Ruheständler, Studenten, aber auch Migranten mit sprachlicher Kompetenz, die unserer Gesellschaft etwas zurückgeben wollen. In der Regel ist die Suche nach einer sinnvollen Tätigkeit die Motivation.“

Abschließend betont die Ehrenamtskoordinatorin die Bedeutung einer Anerkennungskultur für den Beitrag der Engagierten. Die Zukunft des Ehrenamts sieht sie beim DRK Darmstadt bei passgenauen Angeboten positiv: „Die Menschen sind da. Ein Ehrenamt auch auf Zeit ist möglich. Wichtig ist, dass die Aktiven sich in einer Win-Win-Situation befinden und darin wohlfühlen.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-185 Mon, 03 Dec 2018 13:32:00 +0100 Rückblick auf eine Heldinnentat – Erste Hilfe im Ernstfall https://www.drk-darmstadt.de Schulsanitäterin der Martin-Behaim-Schule rettet Motorradfahrer im Odenwald Den 9. Sept. 2018 wird Arne nicht vergessen, denn an diesem Datum, einen Tag nach dem Welt-Erste-Hilfe-Tag 2018 wurde er nach einem schweren Motorradunfall im Odenwald von einer guten Freundin durch sachgemäße Sofortmaßnahmen gerettet und vor schwersten gesundheitlichen Folgen bewahrt. Die Freundin, die sein Genick stabilisierte, heißt Stefanie Schlink (24 J.). Die Kenntnisse aus ihrem Erste-Hilfe-Kurs befähigten sie zum Helfen. Sie macht im 3. Lehrjahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen in Bensheim und besucht die Martin-Behaim-Schule (MBS) in Darmstadt an zwei Tagen in der Woche. Sie setzt sich hier nicht nur ehrenamtlich beim Schulsanitätsdienst ein, sondern ist auch die Schulsprecherin dieser „Selbstständigen beruflichen Schule“.

Bei einem Gespräch an der MBS erzählt Stefanie den Hergang: Drei Freunde waren mit ihren Motorrädern auf großer Tour im Odenwald unterwegs, auf einem saß sie selbst als Beifahrerin bei einem der Freunde, Erik. Auf der „anspruchsvollen Strecke“ an der Passhöhe „Schöne Aussicht“ bei Lindenfels-Kolmbach war Arne ein Stück vorgefahren. Als die anderen um die Kurve kamen, sahen sie das Motorrad in Einzelteilen und ihn am Straßenrand im Graben liegen.

Der allererste Helfer ist der wichtigste

„Ich war froh, dass ich nicht alleine war. Erik war für mich mein persönlicher Held“, erzählt Stefanie. Nach dem ersten Schock – sie dachte nur „nein, nein, nein“, und dass Arne tot sei – sagte Erik zu ihr: „Steig ab!“ Ab dann „war alles abrufbar“ und sie tat, was sie im Erste-Hilfe-Kurs gelernt hatte. Während Erik mit dem Handy den Notruf absetzte, stellte Stefanie fest, dass sich Arne bewegte und ansprechbar war, allerdings stand er unter Schock und wusste nicht, was passiert ist. Das Gesicht war geschwollen und blutunterlaufen, das Helmvisier war abgegangen. Aus dem Mund lief Blut, zum Glück nur von einer Zungen- oder Wangenverletzung, wie sich später herausstellte. Der Schock verursachte einen Würgereiz und Arne wollte sich wegen Übelkeit den Helm abziehen. Steffi hat „sofort eingegriffen“ und sein Genick gestützt und kniete hinter ihm – und zwar dauerhaft, bis weitere Hilfe kam.

Ein Autofahrer hielt an und zog Stefanie, die ja die Hände nicht frei hatte, an diesem heißen Tag den Helm aus. Viele andere Motorradfahrer hielten an und fragten, was sie tun können. Hier gab es also keine „Gaffer“, sondern nur Hilfsbereite. „Der allererste Helfer ist der wichtigste, dann kommen andere leichter hinzu“, weiß Lars Wunder (48), Dipl.-Handelslehrer im Bereich Wirtschaft und Verwaltung der MBS und dort „Beauftragter für Sicherheit und Schulsanitätsdienst“. In seiner Freizeit ist er ehrenamtlich beim DRK Darmstadt engagiert als Sanitäter und Kreiskonventionsbeauftragter.

„Schweineglück“

Stefanie musste den Kopf noch eine Zeit lang halten, obwohl ihr linkes Bein eingeschlafen war und krampfte, sie weiß nicht genau, wie lange. Rettungswagen und Feuerwehr waren schnell da, in ca. 10 Min., aber die DRK-Einsatzkräfte konnten ihr nicht sofort den Verletzten abnehmen. Er erhielt eine Halskrause (die er heute immer noch tragen muss) und wurde per Hubschrauber nach Ludwigshafen transportiert. Die erste Diagnose lautete Gehirnerschütterung, tatsächlich aber hatte Arne zwei gebrochene Brustwirbel und zwei durchgebrochene Halswirbel. Nicht auszudenken, was vielleicht wäre, wenn Stefanie nicht eingegriffen hätte, nachdem die Gefährdung erkannt war, „halt so wie man’s im Erste-Hilfe-Kurs gelernt hat“, meint sie. Und weiter: „So schließt sich der Kreis“. Arne hat noch eine OP vor sich, aber die Geschichte scheint hoffentlich ein gutes Ende zu nehmen. „Er hat ein Schweineglück gehabt.“

Gelebte Menschlichkeit

Lars Wunder findet es „beachtlich und vorbildlich, was Steffi geleistet hat. Der junge Mann war von gravierenden gesundheitlichen Folgen bedroht“. Es sei wichtig, dass so etwas erzählt wird: „Das ist gelebte Menschlichkeit!“ Für Stefanie ist wichtig, dass sie nicht nur einem eigenen Freund geholfen hätte „sondern auch jedem anderen‘“.

Schulsanitätsdienst

Erste-Hilfe-Kurs und Schulsanitätsdienst waren die fachliche Grundlage für ihren Einsatz. Der aktuelle Schulsanitätsdienst (SSD) an der Martin-Behaim-Schule wurde im Februar 2017 neu organisiert. Stefanie Schlink wurde durch Lars Wunder zur Teilnahme motiviert, mit drei weiteren Schülerinnen und Schülern aus ihrer Klasse. Sie sagt: „Das wurde recht fix eine interessante Sache.“ Insgesamt sind zurzeit elf junge Frauen und Männer im Einsatz, die meisten knapp über 18 Jahre alt, an der Schule in Voll- oder in Teilzeit. Drei weitere künftige Mitwirkende müssen noch den Erste-Hilfe-Kurs machen. Der Nachweis darf nicht älter als zwei Jahre sein. Stefanie hatte schon zuvor auf eigene Kosten aus terminlichen Gründen den Kurs bei einem anderen Anbieter gemacht. Die Kurse sind für SSD-Mitglieder aber kostenlos, das DRK Darmstadt bietet sie auch speziell für Teilnehmer der Sanitätsdienste aus den Schulen an. Koordinatorin für diesen Bereich ist Cornelia Hartmann.

Lars Wunder legt großen Wert auf Zuverlässigkeit und eine gute Qualifizierung der Freiwilligen beim SSD. Zu den Mindestvoraussetzungen zählen natürlich auch ungefährdete schulische Leistungen. Zum Leitungsteam des SSD zählen außer ihm auch zwei Ärztinnen aus dem Fachbereich Gesundheit der MBS sowie ein Sportlehrer. Dies sei ein guter Rückhalt für den Schulsanitätsdienst, so Wunder, ebenso wie die hervorragende Förderung und Unterstützung durch Schulleiterin Stephanie Jacobi.

Der Schulsanitätsdienst der MBS deckt die Unterrichtskernzeit Montag bis Freitag von der ersten bis sechsten Stunde ab, erklärt Wunder. An jedem Tag haben mindestens zwei Schüler Bereitschaftsdienst und holen sich morgens im Sekretariat Mobiltelefone ab, mit denen sie im Notfall erreichbar sind. Ebenso übernehmen sie eine Erste-Hilfe-Tasche, den „Erste-Hilfe-Kasten to Go“, scherzt Stefanie. Bei Feueralarm gehen sie mit SSD-Westen, die sie erkennbar machen, in den Einsatz. In einem Sanitätsraum werden Patienten versorgt und betreut. Hier wird auch noch zusätzliches Sanitätsmaterial gelagert.

„Wenn ich helfen kann, dann mache ich das auch!“

Abschließend bringt Stefanie Schlink ihre Motivation auf den Punkt: „Der Schulsanitätsdienst ist eine absolut gescheite Sache. So ist noch zusätzlich jemand da, der helfen kann, bevor der Krankenwagen vor Ort ist. Das Leben kann davon abhängen, also von Leuten wie uns. Und wenn ich helfen kann, dann mache ich das auch!“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-186 Wed, 07 Nov 2018 14:29:00 +0100 „Möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden“ https://www.drk-darmstadt.de DRK-Hausnotruf in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg Das DRK-Hausnotrufsystem ist ein flächendeckendes Angebot in Darmstadt und in allen Städten sowie Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Mithilfe des Hausnotrufsystems gelingt es älteren und alleinlebenden Menschen sowie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, so lange als möglich zu Hause wohnen zu bleiben. Denn in einer Notlage können sie mithilfe des Hausnotrufs per Knopfdruck rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr Hilfe herbeiholen.

„Es sind oft die Kinder, die ihren Eltern einen Hausnotruf vorschlagen. Wenn Mutter und Vater älter werden, die körperliche Verfassung abnimmt und damit verbundene Unsicherheiten zunehmen, wünschen sich Kinder aus Sorge gern mehr Sicherheit. Allerdings sind die Eltern meist erst ein-mal skeptisch“, weiß Maurice Sports aus Erfahrung zu berichten. Er ist der Koordinator des Hausnotrufs beim DRK Darmstadt. „Doch dann kommt der Entschluss, dass der Notrufknopf doch sinnvoll sein könnte.“

Sinnvoll auch bei kleinen Missgeschicken

Menschen möchten auch im hohen Alter möglichst selbstständig bleiben, an gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen oder sich frei in der Natur bewegen. „Wir haben Kunden, die beispielsweise gern im Garten arbeiten. Gerade im Sommer, wenn es heiß ist, kann es vor Versunkenheit in die Arbeit schnell passieren, nicht genügend zu trinken. Schwindel kann die Folge sein. Türschwellen können zu Stolperfallen werden. Das ist schon vorgekommen“, erzählt Maurice Sports.

Unabhängig von der Verletzungsgefahr kann ein Sturz bei älteren Menschen Angst auslösen, nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen zu können. Ist niemand in der Nähe, hilft der Hausnotruf. „Der Druck auf den roten Knopf des Funksenders alarmiert unsere Mitarbeiter. Diese ermitteln über das Hausnotrufgerät die Lage, beruhigen die verunfallte Person und schicken schnell Hilfe.“ Ist ein Hausschlüssel beim Deutschen Roten Kreuz hinterlegt, kann der Hausnotrufdienst ohne Zeitverzögerung und Komplikationen vor Ort Hilfe leisten. Der DRK-Mitarbeiter prüft nochmals die Situation und alarmiert bei einer ernst zu nehmenden Verletzung den Rettungsdienst. „In den meisten Fällen wurde der Person bei einem Sturz aufgeholfen und gut zugesprochen. Der Tag konnte danach reibungslos weitergehen.“

Herbstaktion bis Mitte Dezember

„Die Rückmeldung für unseren Dienst ist in der Regel ausgesprochen positiv. Sie empfehlen uns weiter und sind vor allem froh, auf ihre Kinder gehört zu haben“, sagt der Koordinator des DRK-Hausnotruf mit einem Augenzwinkern. Aktuell läuft eine DRK-Herbstaktion zum Thema Hausnotruf: „Bei Buchung der Komfortleistung bis zum 14. Dezember ist der erste Monat kostenfrei. Die Anschlussgebühr entfällt. Damit spart der Kunde 58 Euro.“

Bei Fragen und Wünschen beraten DRK-Mitarbeiter. Sie helfen kostenlos, den Antrag auf Kostenübernahme bei der Pflegekasse zu stellen, überprüfen regelmäßig die Funktionen des Hausnotrufgerätes und halten Kontaktdaten von Bezugspersonen auf aktuellem Stand „Und natürlich gehört ein offenes Ohr für alle anderen Bedürfnisse zum Service“, sagt Maurice Sports.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-187 Fri, 02 Nov 2018 14:46:00 +0100 „Hallo“ zum Pflegeberuf https://www.drk-darmstadt.de Das DRK in der Region Darmstadt startet Pflegeoffensive www.gude-pflege.de und stellt Menschen in der Pflege vor Verstimmte Töne dominieren aktuell die öffentliche Diskussion, wenn das Thema Pflege zur Sprache kommt. Diese negative Stimmung belastet das Image des Pflegeberufs. Dabei geht oft unter, dass viele Menschen in diesem Beruf ihre tägliche Arbeit trotz der Belastungen sehr schätzen. Um das Bild ein wenig geradezurücken, startet das DRK aus der Region Darmstadt eine Pflegeoffensive mit Webseite und Postkarten. Unter der Adresse www.gude-pflege.de schickt das DRK ein freundliches und gepflegt südhessisches „Hallo“ in die Welt. Die Webseite stellt Menschen, Pflegeberufe sowie Arbeitsbereiche in der Pflege des DRK in der Region Darmstadt vor. „Wir wollen mit unserer Kampagne dem Pflegeberuf ein Gesicht geben. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten auch nach Jahren noch gern in ihrem Beruf. Manche haben ursprünglich etwas ganz anderes gelernt. Oft sind es Veränderungen in der Familie, die Menschen mit dem Pflegebereich in Berührung bringen“, schildert Jürgen Frohnert, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V. Er selbst kommt aus dem Pflegeberuf und ist heute vielseitig in der Stadt Darmstadt und im Landkreis unter anderem als Vorsitzender der Fachkonferenz Altenhilfe und der Liga der Wohlfahrtsverbände für die Branche aktiv.

Positive Erfahrungen und Herausforderungen

„Wir verstehen ‚Gude Pflege‘ als wertschätzenden Beitrag für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier ihre ganz persönliche Erfahrungen mit dem Beruf schildern. Das ist das Herz der Webseite. Natürlich wollen wir damit auch weitere Menschen für die Pflegeberufe begeistern und über unsere Einrichtungen als mögliche Ausbildungsorte kurz vorstellen“, so Jürgen Frohnert weiter.

Auf www.gude-pflege.de erfahren Interessenten, die mit dem Gedanken spielen einen Beruf in der Pflege zu ergreifen, warum sich ein Job in diesem Bereich lohnt. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK geben persönliche Tipps, auf was Berufseinsteiger achten sollten. Denn der Pflegebereich hält auch viele Herausforderungen für Arbeitskräfte bereit. Mit den persönlichen Profilen wird zugleich sichtbar, wie vielseitig der Beruf ist und wie facettenreich die Entwicklungsmöglichkeiten sind.

Freche Postkartenmotive – hessisch gebabbelt

Flankierend beworben wird die Webseite mit Postkarten, die in über 30 Darmstädter Locations darunter Cafés, Restaurants und Kneipen kostenfrei erhältlich sind. Es gibt insgesamt drei Postkartenmotive. Sie sind freundlich-frech und mit „schnoddrisch dahergebabbelten“ Aussagen kombiniert. Alle haben einen Bezug zum Pflegeberuf. „Wir leben und arbeiten in Südhessen. Viele der Menschen, die unsere Pflegekräfte täglich unterstützen, sind gebürtige Hessen oder sie haben hier seit vielen Jahren ihre Heimat. Mundart verbindet und kann durchaus ein Türöffner sein, um beispielsweise Kontakt zu einer an Demenz erkrankten Person zu bekommen“, erläutert Jürgen Frohnert.

Das DRK in der Region Darmstadt sieht sich aufgrund der eigenen Historie im Pflegebereich durchaus in der Pflicht, die Rolle eines Vorbildes zu übernehmen, um letztlich für alle Einrichtungen konstruktiv in die Öffentllichkeit zu treten, die täglich hilfebedürftige Menschen versorgen. „Wenn wir mit unserer Kampagne das Interesse am Pflegeberuf als Ausbildungsoption oder als Wiedereinstieg ins Berufsleben fördern können, ist schon viel erreicht. Wir begrüßen alle mit einem herzlichen ‚Gude‘, die mehr darüber erfahren wollen“, sagt Jürgen Frohnert.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-189 Fri, 19 Oct 2018 16:01:00 +0200 DRK-Kleiderladen in der „Wandelkarte“ https://www.drk-darmstadt.de Neuer nachhaltiger Stadtplan für Darmstadt berücksichtigt auch „Schrankgeflüster“ in der Dieburger Straße Es gibt viele Möglichkeiten in Darmstadt, nachhaltig einzukaufen, und so die Umwelt zu schützen. Jetzt hat eine Gruppe aktiver Menschen – darunter die Darmstädter Transition-Town-Bewegung und die Hochschulgruppe Nachhaltigkeit – eine Karte herausgebracht, in der alle nachhaltig orientierten Geschäfte, Initiativen und Projekte gebündelt verzeichnet sind. Auch der DRK-Kleiderladen „Schrankgeflüster“ in der Dieburger Straße ist mit dabei. Im Kleiderladen gibt es hochwertige Second-Hand-Ware für die ganze Familie. Der Kauf gebrauchter Kleidungsstücke schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, indem weniger produziert und entsorgt werden muss. Sie sind auch für die Gesundheit unbedenklicher als Neuware, da durch das häufige Waschen nicht mehr so viele Chemikalien in den Fasern vorhanden sind. Neben Second-Hand-Läden sind auf der „Wandelkarte“ auch Geschäfte für bio-faire Lebensmittel, Gastronomiebetriebe oder auch Reparaturwerkstätten berücksichtigt. Die „Wandelkarte“ ist als Faltblatt unter anderem im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz erhältlich oder auch online abrufbar unter http://transition-darmstadt.de/projekte/wandelkarte/.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-191 Mon, 24 Sep 2018 16:34:00 +0200 Sturmtief „Fabienne“ versetzt auch DRK-Bereitschaften in Alarm https://www.drk-darmstadt.de DRK Darmstadt unterstützt beim Unwettereinsatz Feuerwehr, THW und Rettungsdienste Das Sturmtief „Fabienne“ hat am gestrigen Sonntag in Südhessen Äste von den Bäumen gerissen, ganze Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt. Durch die Vielzahl der Schäden wurden auch Bereitschaften des DRK Darmstadt alarmiert. 51 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten. Sie halfen Baumschäden zu beseitigen und evakuierten 35 Menschen in Darmstadt-Eberstadt.

Verpflegung für Feuerwehr und THW

Der 1. Betreuungszug der Stadt Darmstadt, gestellt durch die DRK Bereitschaft Darmstadt-Mitte, versorgte die rund 250 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW und des DRK mit Verpflegung, damit diese sich direkt vor Ort stärken konnten. Die Fachdienstgruppe Technik und Sicherheit des 1. Betreuungszuges zersägte umgestürzte Bäume mit Kettensägen, so dass die Straßen nach den Einsätzen wieder befahrbar waren. Außerdem befreiten die ehrenamtlichen Helfer Pkws von umgestürzten Bäumen. Die Einsatzkräfte des DRK Darmstadt sind speziell für solche Notfallszenarien ausgebildet.

Evakuierung in Eberstadt

Ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins Darmstadt-Eberstadt waren gestern vor allem mit der Evakuierung von 35 Personen beschäftigt, deren Haus durch einen vom Sturm stark beschädigten Baum gefährdet war. Die DRK-Bereitschaft richtete in der Hirtengrundhalle eine Notunterkunft ein, in der die Betroffenen übernachten konnten. Die evakuierten Bewohner waren froh über die zur Verfügung gestellten Betten und die Verpflegung. Am Montagmorgen wurden die Bewohner nach einem Frühstück an die Stadt Darmstadt übergeben. Nach dem Rückbau durch das DRK Eberstadt ist die Hirtengrundhalle wieder in den Normalbetrieb übergegangen.

Dachsicherungsarbeiten in der Hilpertstraße

Ehrenamtliche Helfer der Bergwacht-Bereitschaft Darmstadt-Dieburg unterstützten die Berufsfeuerwehr bei Dachsicherungsarbeiten in der Hilpertstraße. Dort drohte ein Wellblechdach bedingt durch den Sturm einzustürzen. Die Einsatzkräfte reparierten provisorisch einen offenen Dachstuhl mit Blechelementen.

Die Einsätze der DRK-Bereitschaften dauerten bis in den Vormittag an. Noch am frühen Montagmorgen war das Verpflegungsteam mit dem Kochen eines kräftigen Gulaschs für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr beschäftigt. Auch Anwohner versorgten übrigens ihrerseits die Helfer mit Kuchen, worüber sich die Einsatzkräfte sehr freuten.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-192 Tue, 18 Sep 2018 16:44:00 +0200 Beste Bereitschaft im DRK https://www.drk-darmstadt.de Bereitschaft vom DRK Darmstadt gewinnt in Siegen zum dritten Mal den DRK-Bundeswettbewerb – auch der Sonderpreis für Patientenbetreuung geht nach Hessen Ein Autounfall in der Universitätsstadt Siegen: Eine Person war bewusstlos, eine weitere hat sich allem Anschein nach den Unterschenkel gebrochen. Mit größter Routine ergriff die Bereitschaft aus Arheilgen des DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V. die richtigen Maßnahmen, um den Betroffenen professionell erste Hilfe zu leisten. Ein paar Straßen weiter ereignete sich ein Chemieunfall an einer Siegener Schule, bei dem es mehrere Verletzte mit Verätzungen gab. Eine Herausforderung für die ehrenamtlichen Darmstädter Sanitäter, die sie aber ebenfalls mit Bravur meisterten. „Das waren natürlich keine echten Verletzten, sondern DRK-Mimen, die unterschiedliche Notfallszenarien an 13 Stationen darstellten“, erläutert Maik Kunze den Erste-Hilfe-Parcours des 58. DRK-Bundeswettbewerbs der Bereitschaften, der am 15. September vom DRK Kreisverband Siegen-Wittgenstein e. V. in der Siegener Innenstadt ausgerichtet wurde. Mit einem bemerkenswerten Vorsprung von gut 100 Punkten ging die Bereitschaft aus dem DRK Ortsverein (OV) Arheilgen als Sieger hervor. „16 bundesweite Teams mit jeweils sechs Teilnehmern sind insgesamt angetreten. Übrigens konnten wir den Sieg bereits zum dritten Mal nach Hessen holen. Und auch den Sonderpreis für beste Patientenbetreuung haben wir dieses Jahr für uns entschieden“, ergänzt der Gruppenführer der Wettbewerbsgruppe aus Darmstadt.

Eingespieltes Team, hohes Niveau ehrenamtlicher Arbeit

„Wir sind maximal unvorbereitet in den Wettbewerb gegangen. Es sollte ja für uns ein spannender, lebendiger Wettbewerb sein“, scherzt Alexander Belloff, 1. Vorsitzender des DRK OV Arheilgen. „Das Ergebnis zeigt, wie eingespielt unser Team und wie hoch das Niveau unserer ehrenamtlichen Arbeit ist.“ Unter Beweis stellen mussten die Bereitschaftsteams ihr Können und Know-how in den Bereichen „Sanitätsdienst“, „Betreuungsdienst“ und „Technik und Sicherheit“. Das Team aus Darmstadt, das für den DRK Landesverband Hessen ins Rennen ging, hatte sich zuvor im April bei den Rotkreuzerlebnistagen in Bad Kreuznach für Bundeswettbewerb qualifiziert. „Bei den Wettbewerben kann man den Geist der Rotkreuzfamilie intensiv spüren. Wir machen uns alle gemeinsam für eine Sache stark, leben Gemeinschaft und Kameradschaft.“

2.800 Punkte erreichten die Sieger insgesamt. Der DRK Landesverband Westfalen-Lippe erzielte mit 2.701 Punkten den zweiten Platz. Dritter wurde mit 2.669 Punkten der DRK Landesverband Brandenburg. Zeitgleich mit dem Bundeswettbewerb der Bereitschaften fand der 42. Bundeswettbewerb der Wasserwachten statt. Die Wasserwacht-Teams mussten unter anderem demonstrieren, dass sie die fachgerechte Rettung von Menschen aus dem Wasser und die notwendige sanitätsdienstliche Versorgung beherrschen. 130 Schiedsrichter bewerteten die Einsätze. Rund 150 Mimen und zahlreiche Schminktrupps wirkten beim Wettbewerb mit, damit Unfalldarstellung an den einzelnen Stationen möglichst realistisch wirkte. „Wir freuen uns über den Sieg und wissen, wo wir mit unserer Leistung stehen. 2019 kommt dann der DRK-Bundeswettbewerb nach Hessen und findet in unserem DRK Landesverband statt“, sagt Alexander Belloff.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-209 Tue, 24 Jul 2018 15:06:00 +0200 Psychosoziale Beratungsstelle für Geflüchtete in Bensheim https://www.drk-darmstadt.de Psychosoziales Zentrum für Geflüchtete Südhessen (PZGS) bietet ab sofort Beratungen an der Bergstraße – Kreisbeigeordneter Karsten Krug begrüßt das Angebot. Auf der Flucht erleben Menschen lebensbedrohende Gefahren und traumatische Situationen. Durch diese schweren Belastungen muss mindestens ein Drittel der Geflüchteten als psychisch krank eingestuft werden. Damit die traumatisierten Menschen nicht allein gelassen werden, haben das DRK Darmstadt und der Caritasverband Darmstadt mithilfe von Fördermitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration Anfang Februar das Psychosoziale Zentrum für Geflüchtete Südhessen (PZGS) in der Darmstädter Innenstadt eröffnet. „Ein Team aus Fachkräften, darunter Psychologinnen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, gewährleistet eine Akutversorgung im Bereich der Krisenintervention“, schildert Caritasdirektorin Stefanie Rhein. „Gerade für belastete Menschen kann allerdings ein weiterer Weg zur Beratungsstelle ein große Hürde sein“, weiß Alexander Hummel. Unter den Klienten, die der Sozialarbeiter des PZGS bislang beraten hat, waren auch Menschen, die an der Bergstraße leben. „Um den Zugang zu den Beratungsangeboten zu gewährleisten, sollten sie möglichst niedrigschwellig angesetzt sein.“ „Deshalb begrüßen wir es, dass ab sofort einmal wöchentlich in der Gemeinschaftsunterkunft in Bensheim eine psychosoziale Beratung angeboten wird“, ergänzt Kreisbeigeordneter Karsten Krug. Ihm untersteht der Bereich Soziales im Kreis Bergstraße.

Im Kreis Bergstraße leben rund 4.900 Geflüchtete. „Rückmeldungen der für die Betreuung zuständigen Mitarbeiter berichten über Problemfälle, die einer geeigneten Beratung und Unterstützung bedürfen. Beim Kreis Bergstraße habe ich aufgrund dieser Kenntnis bereits seit Frühjahr 2018 eine Supervision für Mitarbeiter in diesem Spannungsfeld mit einer Psychologin veranlasst“, so Karsten Krug weiter.

Ziel: Nachhaltige Einbindung in das Regelsystem

Das PZGS ist eines von vier psychosozialen Beratungsstellen in Hessen. Für jedes Zentrum stellt das Land Hessen bis zu 400.000 Euro an Fördergeldern pro Jahr zur Verfügung. Mithilfe der Beratungen sollen traumatisierte Personen stabilisiert und nachhaltig in das örtliche Regelsystem eingebunden werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des PZGS ermitteln zunächst, welche Hilfe die Personen benötigen. Professionelle Diagnostik und qualifizierte therapeutische Maßnahmen sollen Traumafolgestörungen und psychische Belastungen wie zum Beispiel Ängste, Essstörungen, Sucht oder schwere Depressionen verhindert oder vorhandene Symptome gelindert werden. Verbunden mit sozialpädagogischer Begleitung sowie Hilfen zur Bewältigung der aktuellen Lebenssituation schaffen diese Behandlungen die Basis zur sozialen Integration. Dabei arbeiten die Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Psychotherapeutinnen mit allen relevanten Akteuren, im Sinne des Case Managements, zusammen.

Neben den therapeutischen Angeboten sind die fachliche Beratung und die Schulung von Menschen wesentlicher Teil der Aufgaben des PZGS, die mit Flüchtlingen sozialpädagogisch arbeiten, wie zum Beispiel Wohngruppen, Ämter, Ehrenamtliche, Betreuungspersonen, Schulen oder Kindergärten. Auch die Schulung von Dolmetscherinnen und Dolmetschern zählt dazu sowie die Vernetzung mit anderen Einrichtungen, Beratungsstellen, Ämtern und Initiativen.

Pilotprojekt gab Struktur vor

Die Struktur des PZGS basiert auf essentiellen Ergebnissen des bundesweit einzigartigen, hessischen Pilotprojekts „STEP-BY-STEP“. Dieses wurde von Februar 2016 bis April 2017 vom Sigmund-Freud-Institut in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (HEAE) am Standort Darmstadt-Starkenburg, Michaelisdorf erfolgreich durchgeführt. Zu den Akteuren, die in das Projekt zusätzlich involviert waren, zählt auch das DRK Darmstadt, das seine Erfahrung nun in das PZGS einbringt. Der Caritasverband Darmstadt ergänzt das Wissen aus dem Pilotprojekt mit den vielfältigen Kenntnissen aus der psychosozialen Begleitung von Menschen und der jahrzehntelangen Beratung von Geflüchteten und eingewanderten Menschen.

Kontakt:

Die Beratungsstunden des Psychosozialen Zentrums für Geflüchtete Südhessen im Kreis Bergstraße finden jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr statt.
Termine können beim Berater Alexander Hummel per E-Mail: a.hummel@prg-suedhessen.de oder am Telefon unter 06151-50 02 860 oder 50 02 861 vereinbart werden.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-210 Mon, 09 Jul 2018 15:11:00 +0200 Brückenfunktion und Hilfe bei Integration https://www.drk-darmstadt.de Mitte Juni wurden 22 hessische Integrationslotsen von der Hessischen Landesregierung geehrt Sich in der neuen Heimat zurechtzufinden, ist in der Regel nicht leicht. Integrationslotsen vermitteln zwischen Kulturen und helfen, die Gepflogenheiten der deutschen Gesellschaft zu verstehen. 22 ehrenamtlich tätige Integrationslotsinnen und -lotsen wurden am 16. Juni von der Hessischen Landesregierung im Rahmen eines Festaktes im Biebricher Schloss geehrt. Die Würdigung für dieses gesellschaftliche Bürgerengagement fand bereits zum dritten Mal statt. Auch Fariba Momensafaei, Integrationslotsin des DRK Darmstadt-Stadt e. V., erhielt für ihr Engagement eine Auszeichnung.

Der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose, der die Ehrung vornahm, betonte: „Integrationslotsen übernehmen eine wichtige Brückenfunktion und geben vielen Menschen Hilfestellungen bei der Integration. Die Lotsinnen und Lotsen sind als Integrationshelfer vorbildlich.“

Die Integrationslotsinnen und -lotsen von Darmstadt bieten direkte themenspezifische, kultursensible und häufig mehrsprachige Hilfestellung für (neu) Zugewanderte an. Die Einsatzfelder der Integrationslotsinnen und -lotsen sind sehr unterschiedlich und vielfältig: Sie begleiten Zugewanderte beispielsweise zu Arztterminen, zur Ausländerbehörde, zu Elternabenden oder unterstützen sie bei Behördengängen oder Antragstellungen. Mit ihrer Hilfe werden gesellschaftliche Strukturen und Regeln im nachbarschaftlichen Zusammenleben vermittelt. Sie helfen vor Ort, Zugangshürden abzubauen und bewirken auf der anderen Seite interkulturelle Öffnungsprozesse von Institutionen, Ämtern und Vereinen.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-212 Tue, 03 Jul 2018 15:20:00 +0200 Friedliches Heinerfest – auch für den DRK-Sanitätsdienst https://www.drk-darmstadt.de DRK Darmstadt zieht Bilanz: 241 Einsätze, Kreislaufprobleme im Vordergrund, keine Auffälligkeiten während des Festbetriebs „Bei schönem, warmen Wetter scheinen die Menschen weniger Alkohol zu trinken“, sagt Marina Zimmer. Sie war eine von drei Ansprechpartnern des DRK-Medienteams, das während des 68. Heinerfestes immer wieder Stimmungsbilder der DRK-Heinerfesteinsätze auf Facebook veröffentlicht hat. Darunter der Tipp, bei den Sommertemperaturen auch ausreichend Erfrischungsgetränke zu sich zu nehmen und sich besser im Schatten aufzuhalten. Jasper Martus, Gesamteinsatzleiter des DRK-Sanitätsdienstes, bestätigt ihren Eindruck: „Der Alkoholkonsum während des Heinerfestes war geringer. Damit war auch die Gefahr alkoholbedingter Ausschreitungen niedriger. Bei den Einsätzen mussten wir überwiegend Menschen versorgen, die wetterbedingt mit dem Kreislauf Probleme hatten. Insgesamt aber verlief der Festbetrieb friedlich.“

Täglich besuchten rund 100.000 Menschen das Heinerfest. Für deren Sicherheit erfolgten an allen fünf Festtagen enge Absprachen zwischen dem Veranstalter, der Feuerwehr, der Polizei und dem DRK-Sanitätsdienst. Für die schnelle Hilfe patroullierten mehrere DRK-Fußtrupps regelmäßig über das Festgelände. Bei einer Notlage halfen sie direkt und forderten gegebe-nenfalls Verstärkung bei der DRK-Leitstelle im darmstadtium an. „Die Digitalfunkgeräte der Fußtrupps sind mit einem GPS-Chip ausgestattet, mit dem die DRK-Leitstelle den Standort genau auswerten und die Sanitäter, die am nächsten vor Ort waren, schnell zum Patienten disponieren konnte. Insgesamt gab es 241 Einsätze, davon 47 mit dem Rettungswagen“, resümiert Jasper Martus.

2.800 Stunden ehrenamtliches Engagement

Während des Heinerfestes übernahmen 343 Freiwillige neun Schichten an zwei DRK-Heinerfestwachen im darmstadtium und am Luisenplatz. Zusammengerechnet mit mehreren Tagen Auf- und Abbau der Wachen kamen 2.800 Stunden ehrenamtliches Engagement zusammen. „Wir sind sehr stolz darauf, für diese Dienste eine große Anzahl an freiwilligen Helferinnen und Helfern einsetzen zu können, die ihren Dienst mit großer persönlicher Verantwortung versehen. Von der Qualifikation her gelten für sie die gleichen hohen Ansprüche wie für hauptamtliche DRK-Einsatzkräfte“, betont Tim Wittwer, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Darmstadt-Stadt e. V.

Noch in der Nacht vom Heinerfest-Montag auf Dienstag wurden die Wachen wieder komplett abgebaut. Die Ausrüstung – Medizintechnik, Rettungsfahrzeuge und Kommunikationstechnik der DRK-Leitstelle – wird bis zum nächsten Einsatz wieder in den DRK Ortsvereinen Arheilgen, Darmstadt-Mitte und Eberstadt verwahrt. „Nachdem die Helferinnen und Helfer für Sicherheit der feiernden Heinerfestgäste gesorgt haben, freuen sich viele jetzt erst einmal, wieder richtig ausschlafen zu können“, schließt Jasper Martus.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-214 Wed, 16 May 2018 15:29:00 +0200 17 langjährige Katastrophenschutz-Helfer geehrt https://www.drk-darmstadt.de DRK-Kreisversammlung würdigt Mitglieder und bestätigt Vertreter – positiver Jahresabschluss 2017 Am 15. Mai fand die Mitgliederversammlung des DRK-Kreisverbandes Darmstadt-Stadt e.V. in den Räumlichkeiten seines Ortsvereins Eberstadt statt. Wie in Vereinen üblich ist die Mitgliederversammlung das höchste Entscheidungsorgan in einem Verein. Präsident Dr. Gregor Wehner freute sich neben den übrigen Präsidiumsmitgliedern vor allem die stimmberechtigten Vertreter der Ortsvereine Arheilgen, Darmstadt-Mitte, Eberstadt und Wixhausen begrüßen zu dürfen.

10 bis über 40 Jahre im DRK-Ehrenamt aktiv

Der Präsident freute sich, gleich zu Beginn der Tagesordnung 17 Einsatzkräfte mit der „Anerkennungsprämie für langjährige Dienste in Einheiten oder Einrichtungen des Katastrophenschutzes in Hessen“ für ihr Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger ehren zu dürfen. Eine Urkunde für 10-jährige Einsatzbereitschaft erhielten Annika Belloff, Amina Imanssar, Manuel Kamp und Stefanie Kühn. Für 20- und 30-jähriges Engagement wurden Tanja Kluge, Christine Ute Sajak, Stefan Heimerl, Stephan Mittl, Susanne Schäfer sowie Ulrich Theileis geehrt. Würdige Anerkennung für über 40 Jahre ehrenamtliche Dienste erhielten Frank Arnold, Albert und Irmhild Horneff, Manfred Kreuzer, Werner Krichbaum, Robert Schäfer und Hilde Wiegand.

Im Anschluss gab Dr. Wehner einen Bericht über die Aktivitäten des DRK-Kreisverbandes, der in Darmstadt zum einen als zuverlässiger Dienstleister im Bereich der Pflegedienstleistung, Sozial- und Migrationsarbeit und zum anderen als leistungsfähige Hilfsorganisation mit über 300 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Jahr 2017 vieles für die Bürgerinnen und Bürger in Darmstadt geleistet hat. Schatzmeister Christian Leps stellte den Finanzbericht 2017 vor. Erneut konnte der DRK-Kreisverband ein positives Jahresergebnis erarbeiten. Dennoch muss der Verband feststellen, dass die Unterstützung durch Mitglieder und Dauerspender eine rückläufige Entwicklung annimmt.

Kreisverbandsarzt, JRK-Leiterin und Kreiskonventionsbeauftragter

Dr. med. Ingo Sagoschen wurde von den Kreisbereitschaftsärzten als Kreisverbandsarzt wiedergewählt und in der Kreisversammlung in seinem Amt bestätigt. Seit über 10 Jahren ist er in dieser ehrenamtlichen Funktion aktiv. Seit November 2017 hat Annika Belloff die Kreisleitung des Jugendrotkreuzes Darmstadt übernommen. Auch sie wurde offiziell in ihrem Amt begrüßt. Ebenso Lars Wunder, der im März 2018 vom Präsidenten als Kreiskonventionsbeauftragter bestellt wurde. Zu seinen Hauptaufgaben zählt es unter anderem, den Grundgedanken der Menschlichkeit der Rotkreuzorganisation und die Inhalte der Genfer Konventionen zu verbreiten.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-215 Mon, 07 May 2018 15:32:00 +0200 Familienbildung: Im Spiel Deutsch lernen https://www.drk-darmstadt.de „Willkommen mit Impuls“ ermöglicht geflüchteten Familien ersten Schritt zur Integration Bildung und Sprache öffnen den Zugang in die Gesellschaft – das gilt für deutsche Staatsangehörige ebenso wie für geflüchtete Menschen. Der Bildungshintergrund der Frauen, Männer und Jugendlichen, die in Deutschland Zuflucht suchen, ist sehr vielschichtig: Unter ihnen gibt es Studenten oder Akademiker und ebenso Analphabeten. Gemein ist ihnen, dass sie die deutsche Sprache erlernen müssen, um sich in die Gesellschaft zu integrieren. Zur Unterstützung insbesondere von geflüchteten Familien startete das DRK Darmstadt Anfang 2018 das Familienbildungsprogramm „Willkommen mit Impuls“. „Ziel ist es, über unterschiedliche Aktivitäten Kinder ab einem Alter von sechs Monaten bis zum Vorschulalter zum Erlernen der deutschen Sprache anzuregen. Gleichzeitig wird ihre kognitive und sensomotorische Entwicklung gefördert. Die Eltern werden dabei aktiv in die Arbeit mit dem Kind einbezogen“, erläutert Buket Dagdelen, Diplom-Sozialpädagogin und Projektkoordinatorin beim DRK Darmstadt. Im ersten Quartal nahmen an dem Bildungsangebot insgesamt 20 Familien mit 36 Kindern unter anderem aus Afghanistan und dem Irak teil. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Deutschen Postcode Lotterie.

„Willkommen mit Impuls“ ist niedrigschwellig konzipiert. „Eine wichtige Rolle spielen Familienbesucherinnen. Oft sprechen sie die Sprache der Teilnehmer. Das ist aber nicht zwingend. Sie besuchen die Familien zu Hause und erklären den Eltern das pädagogische Material, das sich altersgerecht an den Fähigkeiten der Kinder orientiert“, sagt Buket Dagdelen. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Treffen zum Lernen und Austauschen.

In der Gruppe Deutsch sprechen, ist wichtig

Das Programm stärkt die Erziehungskompetenz der Eltern und macht sie zugleich Bildungspartner ihrer Kinder. Gemeinsam lernen sie auf eine spielerische Art Deutsch. „In der Gruppe Deutsch zu sprechen ist gut und wichtig“, sagt die 27-jährige Haghele M. Sie kommt aus Afghanistan und besucht gemeinsam mit ihrer 1,5-Jahre alten Tochter und ihrem fünfjährigen Sohn das Bildungsprogramm. Neben „Willkommen mit Impuls“ nimmt sie außerdem dreimal wöchentlich an einem Deutschkurs teil. „Den Kindern macht es Spaß, mit uns gemeinsam zu spielen.“

Das DRK Darmstadt greift bei „Willkommen mit Impuls“ auf die langjährige Erfahrung eines ähnlichen Angebots zurück: HIPPY (Home Interaction for Preschool Youngsters) ist ein erfolgreiches, internationales Familienbildungsprogramm, das ebenfalls Kinder und Eltern gleichermaßen fördert. 2017 feierte HIPPY in Darmstadt 15-jähriges Bestehen. „Wir freuen uns, wenn das Angebot für geflüchtete Familien ebenso nachhaltig wirkt wie das HIPPY-Programm“, sagt Buket Dagdelen. „Die Familien dürfen die Materialien zum Lernen behalten. Zum Abschluss einer Gruppe geben wir Empfehlungen, wie weiter damit gearbeitet werden kann oder wie sich das Lernen weiterentwickeln lässt.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-216 Fri, 09 Mar 2018 15:38:00 +0100 „i-Tüpfelchen“ der Angebote für Senioren https://www.drk-darmstadt.de Koffer packen und mit dem DRK verreisen – Seniorenreisen feiert 20-jähriges Bestehen Er war gut besucht, der Festsaal des DRK-Seniorenzentrums Fiedlersee. 70 Seniorinnen und Senioren waren am 7. März gekommen, um bei einem unterhaltsamen Programm das 20-jährige Bestehen der Seniorenreisen des DRK Darmstadt zu feiern. Es gab Kaffee und Kuchen sowie eine kurzweilige Tanzeinlage der DRK-Tanzgruppe. Begrüßt wurden die Gäste von Iris Dohmen, die seit Anfang an als treibende Kraft die DRK-Servicereisen organisiert und koordiniert. Die betreuten Reisen sind für sie das „i-Tüpfelchen“ – wie sie sagte – der vielseitigen Angebote für Senioren. „Ohne den hohen Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie den Reisebegleiterinnen, wären die Seniorenreisen gar nicht möglich. Ich möchte mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken“, sagte Iris Dohmen, bevor der Präsident des DRK Darmstadt, Dr. Gregor Wehner, seinerseits allen für die großartige Unterstützung dankte: „Wir wissen, wie viel Energie und Kraft Frau Dohmen und die ehrenamtlichen Helfer all die Jahre in die Organisation und Koordination der Reisen stecken und rund um die Uhr zur Verfügung stehen, falls Hilfe benötigt wird.“

Auch mit 98 geht‘s noch auf Reisen

Viele der Festgäste sind bereits mit dem betreuten Reiseangebot des DRK Darmstadt in den Urlaub gefahren. Ursula Liske hält mit insgesamt 33 DRK-Reisen den Rekord. Mit 93 Jahren zählt sie zu den älteren Reisegästen. Die Altersspanne der Teilnehmenden – mehrheitlich Frauen – reicht von etwa 70 bis circa 95 Jahren. Die jemals älteste Teilnehmerin war 98 Jahre alt.

Dieses Jahr fährt Ursula Liske zum 15. Mal nach Bad Füssing. Die aktive Dame, die nach einem Schlaganfall einen Rollator nutzt und ihre Wohnung sonst nicht mehr allein verlassen kann findet, dass eine Reise nicht besser organisiert sein könnte. „Ich kann das Angebot nur weiterempfehlen.“ Auch in den Fällen, in denen sie vor Ort auf medizinische Hilfe angewiesen war, konnte sie dank der 24-Stunden-Bereitschaft der DRK-Reisebegleiterinnen sehr schnell ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Hilfe im Urlaub in allen Bereichen

Diesen Rund-um-die-Uhr-Service bieten insgesamt sechs ehrenamtlich tätige Reisebegleiterinnen. In der Regel wird eine Fahrt von zwei Begleiterinnen geführt. Sie bieten Hilfe in allen Bereichen: zum Beispiel auch beim Check-in bei Flugreisen. Fehlt jemand beim Frühstück, wird schnell nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. Darüber hinaus organisieren sie Ausflüge, qualifizierte Bewegungsangebote oder abendliche Spiel- oder Tanzrunden. Man habe schon Lob von einer 94-Jährigen bekommen, die in der Hoteldisco Foxtrott tanzen gelernt hat.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind Herz und Seele des DRK-Reiseservices. „Zeit für sich selbst bleibt bei den Seniorenreisen kaum. Manchmal ist es auch anstrengend. Aber wir bekommen von den Teilnehmern auch sehr viel zurück“, stellt Begleiterin Anneliese Weber stellvertretend für ihre Kolleginnen fest. Sie ist seit 14 Jahren dabei und damit die eh-renamtliche DRK-Mitarbeiterin, die am längsten in diesem Bereich aktiv ist.

Erprobtes Sicherheitsnetz im Hintergrund

Die DRK-Seniorenreisen zeichnen sich durch ihren besonders umfassenden Service aus: ein Vorbereitungstreffen, Abhol- und Gepäckservice von und bis zur Wohnung sowie Unterstützung bei Reiseformalitäten gehören dazu. Auf persönlichen Wunsch erhalten die Kunden auch Hilfe beim Koffer packen. Sollte es vor Ort zu Gesundheitsproblemen kommen, können die Teilnehmenden auf die Begleitung zum Arzt oder ins Krankenhaus zurückgreifen. Für diesen Fall füllt jeder Teilnehmende einen freiwilligen Fragebogen aus, der alle wichtigen medizinischen Informationen des Gastes erfasst. Eine Altersbeschränkung für die Teilnahme an den Seniorenreisen besteht nicht. Selbst Pflegebedürftigkeit oder die Notwendigkeit von Dialyse schließen bei bestimmten Destinationen eine Teilnahme nicht aus. Hierbei wird allerdings zur Rücksprache mit dem Arzt am Wohnort bzw. ausführliche Vorgespräche mit den DRK-Organisatoren geraten. Die DRK-Reisebetreuer selbst können keine Pflegeaufgaben übernehmen. Bei der Auswahl aller Hotels achtet das DRK grundsätzlich neben hohem Komfort und sehr guten Wellnessangeboten auf Barrierefreiheit.

Nur noch Wenige in Hessen bieten Servicereisen an

Hessenweit zählt der DRK Kreisverband Darmstadt zu den nur noch wenigen gemeinnützigen Einrichtungen, die überhaupt noch Servicereisen für Senioren anbieten. Das Reiseangebot setzt einen hohen personellen Aufwand voraus und wird erst durch den Einsatz ehrenamtlich Mitarbeitender, wie der Reisebegleiter, möglich. Zum treuen Kundenkreis zählen auch viele Menschen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, aber z. B. auch dem weiter entfernten Vogelsberg. Einige sind schon seit 20 Jahren dabei – also von Anfang an.

Die Feier im DRK-Seniorenzentrum Fiedlersee stand unter dem Motto „Zwei Jahrzehnte Reisen mit Herz & Sicherheit“. Ebenso titelt die Broschüre mit dem aktuellen Reiseprogramm. Es verzeichnet Ziele wie Ludwigsburg, Timmendorfer Strand oder Mallorca – Reisen, für die derzeit noch Plätze frei sind. Interessenten, die mehr über die DRK-Servicereisen erfahren möchten, können an Iris Dohmen wenden, Telefon: 06151-3606-625, erreichbar dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 16 Uhr. Die Broschüre ist über sie erhältlich oder auch online abrufbar.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-217 Tue, 06 Mar 2018 15:55:00 +0100 Jung, engagiert und fit in erster Hilfe https://www.drk-darmstadt.de Schulsanitäter und Jugendrotkreuzler zeigen beeindruckende Leistungen beim Kreiswettbewerb „Au, meine Knie, meine Hände. Es tut so weh“, rief ein Schüler. Er fuhr gerade noch auf dem Waveboard, als ihn ein Mitschüler mit dem Ball traf und zu Fall brachte. Beim Anblick der Wunden wurde es einem anderen Mitschüler übel. Schnell musste sich das dreiköpfige Schulsanitätsdienst-Team sortieren und die „Verletzten“ versorgen – alles unter den aufmerksamen Blicken der Schiedsrichter des Kreiswettbewerbs, den das Jugendrotkreuz (JRK) am 3. März für seine Gruppen und den Schulsanitätsdienst (SSD) durchgeführt hat. Den beiden Schülern ging es in Wirklichkeit nicht schlecht. Ihre Aufgabe war es, eine Unfallszene möglichst realistisch darzustellen, damit die Kenntnisse und Fähigkeiten der jungen Ersthelfer geprüft werden konnten. Dies war eine von sieben Disziplinen, denen sich neun SSD- und JRK-Teams stellten. Genügend Material, um alle Verletzungen zu versorgen, war vorhanden. Das JRK hatte zwei Wochen zuvor alte Verbandskästen gesammelt, die von Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern gespendet wurden. „Dafür möchten wir uns nochmals herzlich bei allen bedanken“, sagt Annika Belloff, Kreisleiterin des JRK Darmstadt und Organisatorin der Veranstaltung.

Team Viktoriaschule gewinnt – Michaelisdorf-Kinder mit am Start

Den Sieg trug das Team der Viktoriaschule nach Hause. Über den ideellen Triumph hinaus gewannen die drei Schulsanitäter einen Ausflug in den Europapark, an dem das gesamt SSD-Team ihrer Schule teilnehmen darf. Bei den JRK-Gruppen startete außerdem eine ganz besondere Mannschaft: Vier Kinder aus der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (Michaelisdorf) in Darmstadt trainierten in den letzten Wochen die Versorgung von Verletzten und machten sich mit der Geschichte des DRK vertraut. Mit Erfolg: In ihrer Altersstufe belegte die Gruppe den ersten Platz.

Neben praktischen Erste-Hilfe-Aufgaben wurde im Rahmen des Parcours auch theoretisches Ersthelfer-Wissen abgefragt. Außerdem standen die Aufgaben der Rotkreuzgemeinschaften sowie soziale Themen im Fokus und es gab natürlich auch einige Fun-Stationen. Zeit für den berühmten Blick über den Tellerrand hatten die Kids zwischen Mittagessen und Siegerehrung: Mit der Bergwacht und der Bereitschaft Mitte zeigten gleich zwei Rotkreuzgemeinschaften, was das DRK Darmstadt zu bieten hat.

„Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie professionell die Schüler mit den Verletzten umgegangen sind. Mit solchen Ersthelfern, kann an den Schulen nicht viel schiefgehen“ resümiert Cornelia Hartmann, Koordinatorin Schulsanitätsdienst an den Darmstädter Schulen. „Es ist großartig, dass es in Darmstadt so viele Kinder und Jugendliche gibt, die helfen wollen und können, wenn es darauf ankommt. Beim Kreiswettbewerb ging es nicht nur darum, die besten Ersthelfer zu küren. Vielmehr standen Miteinander und Spaß im Vordergrund“ ergänzte Tim Wittwer. Der Geschäftsführer des DRK Darmstadt war einer von 16 freiwilligen Helfern, die die Funktion der Schiedsrichter beim Kreiswettbewerb übernommen haben.

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>
news-220 Tue, 02 Jan 2018 16:03:00 +0100 Tipps für Vorsorge und richtiges Verhalten im Ernstfall https://www.drk-darmstadt.de Sirenenprobe am 3. Januar 2018 Gleich zum Jahresanfang probt die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Sirenenalarm. Am morgigen Mittwoch, den 3. Januar, ertönt um 10 Uhr ein Heulton von einer Minute Dauer. „Ein auf- und abschwellender Heulton von einer Minute warnt die Bevölkerung“, weiß Jasper Martus, Verantwortlicher für das Krisenmanagement des DRK Darmstadt. „Ertönen die Sirenen außerhalb eines angekündigten Probealarms bedeutet dies, unverzüglich in einem geschlossenen Gebäude Schutz zu suchen. Über das Fernsehen, das Radio und seit diesem Jahr auch über die Warn-App BIWAPP erhält die Bevölkerung dann weitere Informationen, wie sie sich verhalten soll.“

Türen und Fenster schließen

Bei einem Feueralarm sollten sich Zivilpersonen vergewissern, dass sie nicht in Gefahr sind. Wenn Gefahr besteht, muss unverzüglich das Gebäude auf dem gekennzeichneten Fluchtweg verlassen werden. Den Aufzug gilt es zu vermeiden, denn dieser kann zur tödlichen Gefahr werden. „Bei einem Industrieunfall ansässiger Großfirmen kann ein größeres Gebiet betroffen sein. Türen und Fenster müssen geschlossen, Lüftungs- und Klimaanlage abgeschaltet werden“, ergänzt Marcel Büchner, stellvertretender Verantwortlicher für das Krisenmanagement.

Rundfunk und App informieren

Im Ernstfall informieren der Rundfunk und die Informations- und Warn-App BIWAPP. Für Darmstadt ist das ZDF für das Fernsehen sowie alle Radiokanä-le des Hessischen Rundfunks und Radio FFH maßgebend. „BIWAPP ist die digitale Ergänzung für mobile Endgeräte, die jetzt seit Januar von der Wissenschaftsstadt Darmstadt genutzt wird“, erklärt Jasper Martus. Die App ist kostenlos im App- und Playstore erhältlich.

DRK ist für alle Notfälle vorbereitet

Werden Personen verletzt, sind Rettungsdienst und Sanitäter gefordert. „Unsere Bereitschaften sind auf alle Arten von Notfällen und Einsätzen vorbereitet. Bei einem Brand können Menschen obdachlos werden. In diesem Fall stellen wir Bekleidung aus unserer DRK-Kleiderkammer zur Verfügung. Selbst bei Kinderkleidung können wir aushelfen.“

Private Vorratshaltung ist ratsam

Im Katastrophenfall helfen eigene Lebensmittelvorräte. Überlebenswichtig sind allerdings Wasser oder andere Getränke. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt pro Person 14 Liter Flüssigkeit pro Woche vorrätig zu halten. „Eine Krise kann schon bei einem längeren Stromausfall entstehen. Gerade im November gab es in Wiesbaden und Mainz einen Stromausfall, bei dem ein großer Raum betroffen war, und der kurzzeitig für Chaos und Verunsicherung sorgte“, sagt Jasper Martus. Deshalb ist es ratsam, sich auch als Privatperson mit der Notfallvorsorge zu befassen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Auf der Webseite des BBK gibt es einen kompakten Ratgeber als PDF zum Download und viele weitere Informationen. „Das DRK ist zwar gut auf mögliche Ernstfälle gut vorbereitet. Nur können unsere Helferinnen und Helfer bei einer großflächigen Katastrophe nicht gleichzeitig überall sein.“

> zurück zu den Pressemeldungen

]]>