Die Bereitschaften des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e.V. stellen fünf Katastrophenschutzeinheiten des Landes Hessen. Drei davon – der 1. Sanitätszug im DRK-Ortsverein Arheilgen sowie der 1. Betreuungszug im DRK-Ortsverein Darmstadt-Mitte und der 2. Betreuungszug im DRK-Ortsverein Eberstadt – unterstützten mit 41 ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräften am 1. Februar die Evakuierungsmaßnahmen rund um den Bombenfund am Nordbahnhof. Insgesamt fielen bei diesem Einsatz rund 420 Ehrenamtsstunden an.
Bereits seit Freitag war die Kreisbereitschaftsleitung und seit Samstag weitere zehn Einsatzkräfte in vorbereitenden Tätigkeiten eingebunden. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, wurden vom Fachdienst Verpflegung Mahlzeiten für gut 250 Personen vorbereitet. Am Sonntag kamen 41 Helferinnen und Helfer aller Ortsvereine hinzu. Vor Ort standen zahlreiche spezialisierte Fahrzeuge des deutschen Zivilschutzes und Katastrophenschutzes bereit: darunter der komplette 1. Betreuungszug, ein Notarzteinsatzfahrzeug, mehrere Rettungsfahrzeuge sowie zusätzliche Krankentransportwagen Typ B und Einsatzleitwagen. Die Betreuung der Evakuierten erfolgte in der erstmals genutzten Mensa und Aula des Berufsschulzentrums Nord, die ohne aufwendige Aufbauarbeiten als Unterkunft dienen konnte. Nur wenige Personen nutzten das Angebot. Die meisten von ihnen suchten die Einrichtung selbstständig auf, eine Person wurde durch das DRK transportiert.
Über ehrenamtliches Engagement im DRK Darmstadt
Das Rote Kreuz bildet als internationale Gemeinschaft ein breites Netzwerk an Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und ermöglicht so vielseitige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.
Beim DRK in Darmstadt engagieren sich aktuell 750 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für ihre Mitmenschen – im Katastrophenschutz, in der Rettung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in den Bereichen Wohlfahrt und Soziales. Einen Überblick über die vielseitigen Engagement-Profile im DRK-Katastrophenschutz finden Interessierte unter: www.drk-darmstadt.de/mach-den-unterschied.


