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· Pressemitteilung

Rettungsdienstverstärkung und Schnelleinsatzgruppen des DRK bei Großbrand im GSI-Helmholtzzentrum

Fotos: © Csynex

Ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte übernahmen Betreuung, Verpflegung und medizinische Versorgung

Der Katastrophenschutz des DRK-Kreisverbands Darmstadt-Stadt e.V. unterstützte mit rund 60 ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräften den umfangreichen Einsatz, der durch den Großbrand beim GSI-Helmholtzzentrum für Ionenforschung verursacht wurde. Mehrere Einheiten des DRK-Katastrophenschutz wurden bereits in den Morgenstunden des 5. Februar alarmiert: So löste die Rettungsdienstverstärkung der DRK-Bereitschaften in Arheilgen und Darmstadt-Mitte den Regelrettungsdienst ab. Die 1. Schnelleinsatzgruppe (SEG) Betreuung Darmstadt-Mitte sowie die 3. SEG Betreuung Arheilgen wurden ebenfalls alarmiert. Folgende Katastrophenschutzfahrzeuge waren insgesamt im Einsatz: Gerätewagen Logistik (GW-L), Gerätewagen Sanität (GW-San), zwei Rettungswagen (RTW), ein Krankentransportwagen (KTW) ein Einsatzleitwagen (ELW), sechs Mannschaftstransportwagen (MTW). Seit Alarmierung waren über 60 ehrenamtliche Einsatzkräfte im Einsatz. Die Einsatzkoordination und Fachberatung von Seiten des DRK übernahm der Verantwortliche für das Krisenmanagement (VKM), Marcel Büchner. Er betonte: „Unsere ehrenamtlichen Kräfte konnten heute erneut zeigen, wie zuverlässig und professionell sie auch unter hoher Belastung unterstützen. Die Kooperation in Abstimmung mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst verlief reibungslos.“ Der Einsatz des DRK wird voraussichtlich gegen Freitagmittag für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor Ort beendet sein. In den Bereitschaftsunterkünften sind anschließend noch mehrere Stunden Nacharbeiten erforderlich, um die volle Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Umfangreiche Verpflegung und Betreuung

Die DRK-Betreuungseinheiten verpflegten rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei sowie das eigene DRK-Personal. „Die Verpflegung aller Einsatzkräfte ist ein entscheidender Bestandteil der Einsatzunterstützung. Unsere Helferinnen und Helfer haben rund um die Uhr gearbeitet, um Frühstück, Mittag, Abendessen und auch Mitternachtsverpflegung sicherzustellen“, so Marcel Büchner. Gleichzeitig stellte das DRK mit zwei RTWs und einem KTW die medizinische Versorgung über den gesamten Zeitraum sicher.

Am Donnerstag fand der erste Schichtwechsel um 18 Uhr statt. In der Nacht auf Freitag waren rund 15 Kräfte der Bereitschaft Darmstadt-Mitte bis 7 Uhr im Dienst. Am Morgen lösten circa 17 Kräfte der Bereitschaft Arheilgen die Nachtschicht ab. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Teams. Ehrenamtliches Engagement wie dieses zeigt, wie unverzichtbar der Katastrophenschutz für die Sicherheit der Bevölkerung ist“, sagt Marcel Büchner.

Über ehrenamtliches Engagement im DRK Darmstadt

Das Rote Kreuz bildet als internationale Gemeinschaft ein breites Netzwerk an Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und ermöglicht so vielseitige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. 

Beim DRK in Darmstadt engagieren sich aktuell 750 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für ihre Mitmenschen – im Katastrophenschutz, in der Rettung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in den Bereichen Wohlfahrt und Soziales. Einen Überblick über die vielseitigen Engagement-Profile im DRK-Katastrophenschutz finden Interessierte unter: www.drk-darmstadt.de/mach-den-unterschied


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